Eukitea Theater und Müllsammelaktion an der Ulrich-von-Thürheim-Volksschule in Buttenwiesen

Die Schauspielerinnen Kathrin Müller und Sandra Pagany vom Theater Eukitea aus Diedorf vermitteln den Kindern eindrucksvoll wie Umweltschutz funktioniert.

Buttenwiesen: Ulrich-von-Thürheim-Volksschule | Gleich zwei Projekte zum Thema Umwelterziehung standen eine Woche vor den Osterferien auf dem Stundenplan bei den Schülerinnen und Schülern der Ulrich-von-Thürheim-Volksschule.
Das Theater Eukitea aus Diedorf gastierte am Freitagvormittag mit der Aufführung des Stücks „BärohneArm und die 7 Müllzwerge“ in der Schulturnhalle.
Dieses Projekt wurde auf Anregung und mit Unterstützung des Abfallwirtschafts-verbandes realisiert und finanziert.
In diesem märchenhaften Stück sollen die Kinder dazu ermuntert werden, mit den Ressourcen schonend und bewusst umzugehen, indem ihnen Zusammenhänge und Kreisläufe beim Abfall spielerisch nahe gebracht werden.
Eines Morgens ist der Märchenwald voller Müll. Sogar Lisas „BärohneArm“, eigentlich ihr bester Freund, landet im Müll. Als dem Mädchen bewusst wird, dass dieser Müll zum großen Teil auch von ihr stammt, macht sie sich mit „BärohneArm“ auf den Weg, um herauszufinden, wie sie ihren geliebten Märchenwald retten könnte.
Auf ihrer „Müllmission“ erhält sie entscheidende Hilfe von den sieben Müllzwergen, die ihr folgende Tipps geben:
„Der 1. Rat ist Müll vermeiden, der 2. Rat ist Müll wieder verwenden, der 3. Rat ist Recycling.“
Die beiden Schauspielerinnen Kathrin Müller und Sandra Pagany bezogen ihre jungen Zuschauer immer wieder aktiv ein, indem sie die Kinder nach Ideen zur Müllvermeidung fragten.
Die Schüler hatten sofort zahlreiche Vorschläge parat: Brotzeitdosen statt Alufolie verwenden, Mehrwegflaschen statt Einwegflaschen benutzen und auf grauem anstelle von weißem Papier schreiben.
Auf diese Weise wurde den Kindern eindrucksvoll und sehr unterhaltsam vermittelt, wie sie selbst ihre Umwelt schützen können.

Dass die Schüler aus Buttenwiesen nicht nur aktiv zuschauen, sondern auch konkret handeln können, bewies die Müllsammelaktion am darauffolgenden Montag.
An diesem Schulvormittag waren mehr als 200 emsige „Müllzwerge“ aus allen vier Jahrgangsstufen unterwegs und sammelten zusammen mit ihren Lehrkräften so manchen Müll und Unrat in der näheren und weiteren Schulumgebung. Belohnt wurden sie für ihre fleißige Arbeit mit belegten Semmeln und Getränken, die vom Abfallwirtschaftverband spendiert wurden.

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