Burgwedel: Würmsee | Der Würmsee bei Großburgwedel verlandet von Jahr zu Jahr mehr und wird bald verschwunden sein, wenn nichts zu seiner Rettung beigetragen wird. Der Wasserzulauf war zwar wieder eingeschaltet, aber das war doch eher ein Rinnsal. Auch die anhaltende Trockenheit der letzten Wochen setzt dem See zu. Die Uferzone wird immer breiter und neue Pflanzen siedeln sich an. Die schönen Seerosen und die Schilfflächen liegen auf dem Trockenen.
Vor vielen Jahren sah es hier total anders aus. Es gab sogar einen Ruder- und Tretbootverleih. Aber der ist nun schon lange fort.
Es ist aber trotzdem auch heute noch lohnenswert, hier spazieren zu gehen. Eine Gaststätte mit Biergarten macht einen einladenden Eindruck. Der Rundweg um den See ist idyllisch. Aber auch in der Umgebung des Sees gibt es weitere schöne Wanderwege.
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das kleinod unserer näheren heimat steht schon länger im mittelpunkt des interesses. der bürgerwunsch nach pflege und erhalt wird von der poltik kaum zur kenntnis genommen. das stimmt mich traurig, wie eines der schönsten ausflugsziele verkommt. offenbart es aber auch die vollmundigen lippenkenntnisse der parteien..................dienstwagen ist eben geiler
Ich finde diese Bilder sehr traurig. Als Jugendliche sind wir dort früher öfters Boot gefahren. Es war immer schön.Leider muß ich ich mich dem Herrn Krentscher anschließen: Die Politik hat kein interesse an einer Lösung. Für viel sinnloseres werden Sponsoren gefunden und Spenden gesammelt.
Wir hatten dort noch mit einer Anwohnerin gesprochen, die ebenfalls sehr traurig war und sich von der Politik im Stich gelassen fühlt. Sie meinte, dass die Zuständigkeiten nicht geklärt sind und sich somit niemand verantwortlich fühlt.
@andreas
der bürgerwunsch zum erhalt des sees, ist bisher am desinteresse der politik gescheitert. die jährlichen wasserkosten belaufen sich auf etwa 900 € in worten neunhundert, besucher jährlich mehr als 15.000. die gemeinden burgwedel, isernhagen gehören zum speckgürtel, könnten sich die kosten also leisten. es fehlt nur an aktiver politik statt platter worthülsen!
Andreas, das ist kein künstlicher See.
Wie mit vielen Quellen und Brunnen in Burgwedel und drum herum geschehen hat der Autobahnbau sie zum Versiegen gebracht.
Seit der Zeit kämpft man um den See und einen Wasserzufuhr über Pumpen.
Shima: Vielen Dank für den Bericht. Hier sollten sich Experten zur Verfügung stellen, damit genaue Grundlagen geschaffen werden. Der Politik muß in solchen Dingen eine beantwortbare Frage gestellt werden. Wie ich nachgelesen habe, ist das Problem schon vor 20 Jahren öffentlich gemacht worden. Grundbuch gibt Auskunft über die Rechtsverhältnisse. Verein gründen und alles koordinieren. Dann gibt es auch Ergebnisse. Nur Mut. austrianer
Das geht schon länger als 20 Jahre hin und her.
Jahrelang hat der Bootsverleiher die Kosten für die Pumpe getragen.
Wenn man keine Einnamen hat, wovon soll er sie tragen?
Wasser gibt es da. Das Gebiet ist leicht sumpfig.
Und die Politik sagt, das geht uns nichts an.
"der bürgerwunsch zum erhalt des sees, ist bisher am desinteresse der politik gescheitert. die jährlichen wasserkosten belaufen sich auf etwa 900 € in worten neunhundert, besucher jährlich mehr als 15.000. "
Das klingt aber eher so, als wäre das Desinteresse beim Bürger und Besucher. Nimmt man deine Zahlen, kommt man auf 6 Cent pro Besucher und Jahr. Denen scheint der See also nicht mal die paar Cent wert zu sein.
"das ist kein künstlicher See. Wie mit vielen Quellen und Brunnen in Burgwedel und drum herum geschehen hat der Autobahnbau sie zum Versiegen gebracht. Seit der Zeit kämpft man um den See und einen Wasserzufuhr über Pumpen."
Kurt, wenn man ein Gewässer nur dauerhaft mit Pumpen erhalten kann, ist es nach meinem Verständnis ein künstliches Gewässer. Ob der einst natürliche Erhalt durch menschliche oder nichtmenschliche unterbrochen wurde, spielt dann ja keine Rolle mehr.
"Jahrelang hat der Bootsverleiher die Kosten für die Pumpe getragen. Wenn man keine Einnamen hat, wovon soll er sie tragen?"
Das ist doch ein deutliches Zeichen dafür, dass in der Bevölkerung das Interesse fehlt - denn wäre es da, würde es den künstlichen See ja nutzen und somit erhalten.
Btw, gibts da nicht auch Wochenendgrundstücke am See!? Die haben doch auch einen Nutzen - und somit der Verpächter - warum wird nicht von der Pacht etwas abgezweigt?
Empfehlung aus Garbsen, die in einigen fällen bei uns auch etwas gebracht hat:
Ein "runder tisch" - d.h. ein treffen der beteiligten / betroffenen mit dem bürgermeister, ratsfraktionen usw., am besten als ortstermin am see /teich.
Ich danke euch allen für die lebhafte Diskussion. Die NHZ hat heute daraufhin einen Artikel gebracht. Vielleicht lebt ja insgesamt mal wieder eine hoffentlich fruchtbare Diskussion über den Würmsee auf.
"sie nimmt den schoensten Traeumen "gnadenlos" das hoffende Schaeumen"
Hoffendes Schäumen ist paradox ;)
Deshalb versuch ichs sachlich, realistisch anzugehen. Bringt ja keinem was, wenn er auf Wegen bleibt, die nicht umsetzbar sind und/oder durchs Schäumen das Realisieren von Alternativen verpasst ;)
Hallo Dagmar, als ich deinen Beitrag gesehen hatte, hatte ich tatsächlich überlegt, ob es noch sinnvoll ist, ebenfalls einen Beitrag zum selben Thema einzustellen. Jetzt bin ich froh, dass ich es gemacht habe. Das Thema ist wirklich sehr aktuell.
Das sind ja schreckliche Bilder, Shima! Ich meine natürlich nicht diene guten Fotos, aber der Anblick des Sees ist zum Weinen. Ich erinnre mich noch daran, wie wir eine unserer Töchter während eines Schulausfluges mit Gipsbein im Tretboot gefahren haben....
Es war einmal
Liebe Elisabeth, inzwischen waren wieder die Pumpen eingeschaltet. Solange es den See noch gibt, sollte man trotzdem noch hinfahren. Außer dem Rundweg gibt es noch viele schöne Wanderwege durch die Waldgebiete. LG Shima
@Franz, zum Thema "Würmsee" habe ich auch einiges eingestellt.
Alle Hintergründe herauszufinden bin ich schon seit Jahren dran und komme nicht viel weiter.
@Shima, am 26. + 27.9. ist ein kleine Würmsee-Herbst-Fest geplant.
Werde dann noch näheres einstellen.
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