BURGWEDEL IM HERBST 2011 - NATURBETRACHTUNGEN in der Feldmark und mehr... - EIN BILDERBOGEN

Nun sind die Vogelbeeren, die Früchte der Eberesche, reif. In großer Zahl kommen besonders die Amseln (hier das Weibchen). Sie hüpfen von Ast zu Ast und plündern in Windeseile den Baum. Als Wintervorrat wird nicht viel bleiben...

Auch in der Vogelwelt ist die Zeit reif für die Herbsternte.
Schon seit einigen Wochen leuchten verlockend korallenrot und in diesem Jahr besonders üppig gewachsen, an den Feld- und Waldrändern und auch in den Gärten die "Vogelbeeren", die Früchte der Eberesche. Doch erst in diesen Oktobertagen, als die Temperaturen in den einstelligen Bereich rutschten, nahe an die 0-Grad-Grenze heran, war der Zeitpunkt gekommen und die Vögel erschienen zahlreich zur Beerenernte. Nun wurden die Früchte richtig attraktiv, denn durch die niedrigen Temperaturen reiften sie nach und wurden süßer und saftiger. Unermüdlich hüpft die hungrige Vogelschar nun von Ast zu Ast und genießt das herbstliche Festmahl. In Windeseile plündern sie den Baum. Für einen Wintervorrat wird nicht viel bleiben...
Der kleine König - der Zaunkönig (Troglodtes troglodytes) traf ebenfalls ein. Sogar an einem regnerischen Tag konnte man das winzige Wesen in seiner unruhigen Art, zwischen den Zweigen ohne Unterlass umherhüpfend, beobachten. Ihn mit der Kamera auf dem noch belaubten Baum festzuhalten ist eine spannende Herausforderung. Diesen flinken Gast locken die kleinen Insekten und Spinnentiere, die im Herbst auf der Rinde des Baumes zu finden sind.
Draußen in der Feldmark sind die jahreszeitlichen Veränderungen unübersehbar.
Jeder Baum lässt zu seinem speziellen Zeitpunkt die im Sommer verborgenen Farben im Blattwerk erscheinen. Nach und nach wird das erste Laub abgeworfen.
Die Rehe, die nun durch die Ernte einen großen Teil ihrer Deckungen verloren haben, lassen sich hier überwiegend nur noch aus einer größeren Entfernung beobachten oder verbergen sich am Tage in den noch nicht abgeernteten, mächtigen Maisfeldern zwischen den hoch emporgewachsenen Pflanzen.
Die Greifvögel können wir in der Dämmerung in großer Anzahl auf ihren Ansitzpfosten ausharrend und bei der Jagd beobachten. Das nun freie Gelände macht es ihnen leichter ihre Beute zu erspähen.
Auch Fasanenhahn- und Henne konnten im offenen Wiesengelände entdeckt werden. Pfeilschnell huschten sie über die Wiese, stets bemüht so schnell wie möglich die sichere Deckung im Randbewuchs zu erreichen.
Ich wünsche viel Freude beim Betrachten der bunten Bilder, die uns der Herbst in der Burgwedeler Feldmark und auch im Ort zaubert.

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23 Kommentare zum Beitrag
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Ingrid Baumann aus Wiesbaden am 19.10.2011 um 19:07 Uhr  
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Hendrik Müller aus Bad Münder am Deister am 19.10.2011 um 19:20 Uhr  
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Birgit Nordbruch aus Hannover-Mitte am 19.10.2011 um 19:53 Uhr  
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Bernd Hons aus Volkmarsen am 19.10.2011 um 20:00 Uhr  
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Hans-Jörg Wiezorek aus Duisburg am 19.10.2011 um 23:12 Uhr  
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Stephanie Brühmann aus Korbach am 20.10.2011 um 06:07 Uhr  
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Giuliano Micheli aus Garbsen am 20.10.2011 um 07:54 Uhr  
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Gaby Floer aus Garbsen am 20.10.2011 um 09:07 Uhr  
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Norbert Steffan aus Augsburg am 20.10.2011 um 13:06 Uhr  
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Rudolf Engelhard aus Diemelsee am 20.10.2011 um 17:39 Uhr  
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Ali Kocaman aus Donauwörth am 22.10.2011 um 08:51 Uhr  
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Claudia Wagener aus Sehnde am 23.10.2011 um 16:38 Uhr  
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Heike O. aus Bad Wildungen am 25.10.2011 um 19:17 Uhr  
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Annemarie Dr. Mrosk aus Eckartsberga am 28.10.2011 um 18:45 Uhr  
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Aniane Emde aus Korbach am 28.10.2011 um 19:56 Uhr  
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Günther Eims aus Sehnde am 29.10.2011 um 15:09 Uhr  
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Marcel Lindenborn aus Twistetal am 30.10.2011 um 18:28 Uhr  
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Wolfgang Schenk aus Langenhagen am 11.11.2011 um 14:41 Uhr  
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Jana Behm aus Lößnitz am 16.11.2011 um 21:16 Uhr  
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