Arisaema – der Feuerkolben oder die Kobralilie

Arisaema amurense
Diese Pflanzen gehören ebenso wie der bei uns bekannte Aronstab, Arum maculatum, mit den schwarz gepunkteten Laubblättern und Arum italicum mit den weißcreme geaderten Laubblättern, zu der großen Familie der Araceae, Aronstabgewächse.

Arisaema amurense ist eine sehr leicht zu kultivierende Art, die sich sehr gut vermehrt.
Der Scheinstamm erreicht nur eine Höhe von 10 cm, beheimatet ist diese Art in Ostasien.
Arisaema candidissimum für mich die hübscheste Art. Die rosa-weiße Spatha fällt auch im Schatten auf. Die Spatha hat keinen Scheinstamm, daher eine absolute „Bückpflanze“. Wildvorkommen in Westchina.
Arisaema ciliatum Bis zu 80 cm hoch wird das stark geteilte Laubblatt, die Spatha hat klare kastanienbraune, schokoladenbraune Streifen und endet in einem sehr langen "Mausschwanz".
Arisaema concinnum Die Wälder des gemäßigten Himalayagebietes sind die Heimat dieses Feuerkolbens, der nur ein Blatt treibt, das 7 bis 11fach fingerförmig geteilt ist. Die Spatha selbst ist mit nur 10 cm recht klein.
Arisaema costatum, Syn.: Arisaema wallichianum Robuste Art, mit einem großen, dreigeteilten, smaragdgrünen, glänzenden Blatt, gelegentlich leicht rot geadert.
Die Spatha ist rötlichbraun, durchscheinend weiß gestreift, was interessante Aspekte bei entsprechendem Lichteinfall ergibt, und schließt mit einer lang ausgezogenen Spitze ab.
Arisaema griffithi Die Spatha erscheint im Juni, ohne jeglichen Stamm, direkt über dem Boden. Der Helm der Spatha hat die Form eines Kobrakopfes. Schon der Austrieb ist ein einmaliges Schauspiel.
Arisaema heterophyllum „Bagou“ Im Unterschied zur Stammform hat die Sorte Bagou deutlich mehr Teilblättchen (bis zu 23), die Spadix-Spitze zeigt steil nach oben.
Arisaema nepenthoides Das Laubblatt erscheint erst nach der Blüte.
Arisaema triphyllum aus dem nordöstlichen Amerika, Scheinstamm ist kurz, die Blätter dreiteilig.
Eine enge Verwandte der Arisaema ist die, Mittel- und Süditalien und Südwestspanien in Wäldern und an schattigen Plätzen verbreitete, „Maus verschwind Pflanze“, Arisarum probiscideum
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Gaby Floer aus Garbsen | 05.07.2014 | 09:00  
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