Radtour des Heimatbundes Großburgwedel zum Deutsche Erdölmuseum
Der Tag fing eigentlich ganz gut an. Alle, die sich angemeldet haben, und zusätzlich noch Gäste, waren pünktlich zum Abfahrtstermin erschienen, und der Start konnte erfolgen.
Mit dem Startzeichen setzte aber auch der Regen ein, und so wurde nach kurzer Fahrt der erste Stopp eingelegt, um die Regenkleidung anzuziehen. Weiter ging es dann bei doch recht starkem Regen, der aber nach einer Stunde aufhörte. Bei der Waldschmiede wurde eine kleine Pause eingelegt, und die Regenkleidung konnte wieder eingepackt werden.
Weiter ging die Fahrt zum Deutschen Erdölmuseum in Wietze.
Eine Führung durch das Museum brachte der Gruppe die Erdölgewinnung von den ersten Anfängen bis in die heutige Zeit näher. Mit aktuellem Bezug auf die Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko wurde der Gruppe anhand eines Modells gezeigt, wie hoch kompliziert es ist, ein Bohrloch in einer so großen Tiefe abzudichten.
Eine Mittagspause in den Heidjer-Stuben schloss sich dem Museumsbesuch an.
Das nächste Ziel war die Stechinelli Kapelle in Wieckenberg. Capellini Stechinelli, sein Gönner war der Herzog Georg Wilhelm von Celle, hat vielfältige Aufgaben für das Herzogtum Celle erledigt, u.a. die Einrichtung des Postwesens. Die ehemalige Gutskapelle gehörte zum Gut Wieckenberg, das wiederum dem Grafen Capellini Stechinelli gehörte. Die schlichte Außenansicht steht im krassen Gegensatz zu der Inneneinrichtung, die in einem festlichen barocken Stil gestaltet ist.
Weiter ging die Fahrt durch die Fuhrberger Wälder bis zur „Energiequelle“. Hier hat das Wasserwerk eine Schwengelpumpe gesetzt, mit der das frische Grundwasser hochgepumpt und als Trinkwasser verzehrt werden kann.
Gegen 18.00 trafen die Teilnehmer wieder in Großburgwedel ein und hatten einen schönen und informativen Tag hinter sich.



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