Langenhagener Kinder schreiben himmlische Storys

Die Jury hat es sich nicht leicht gemacht, sieben Gewinner stehen fest.

Eines ist den Langenhagener Schülern auf alle Fälle zu attestieren: Sie haben viel Fantasie und Kreativität. Das haben sie beim Schreibwettbewerb zum Stadtkirchentag eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Die besten Beiträge werden am 5. Juli vorgestellt.

Die Aufgabe war eigentlich recht einfach: Schüler sollten ihre Gedanken zum Wort „himmlisch“ in kleine Geschichten verpacken und sich damit am Schreibwettbewerb zum ersten ökumenischen Stadtkirchentag vom 4. bis 6. Juli beteiligen. Dabei war ein religiöser Bezug nicht zwingend. Etwa 40 Einsendungen lagen am Ende vor und wurden von der Jury mit Anette Bertram (Lehrerin an der IGS), Christoph Drexler (Lehrer am Gymnasium), Torsten Kröncke (Pastor der Elisabethkirchengemeinde) und Sven Warnecke (Redakteur der Nordhannoverschen Zeitung) kritisch begutachtet und unter verschiedenen Gesichtspunkten bewertet. Bemerkenswert: die große Zahl an Zuschriften aus den unteren Jahrgängen.
Doch auch die Inhalte verblüfften. Teilweise waren es Alltagsbeschreibungen. Häufig spielte die Schule eine Rolle, teilweise ließen die Schüler aber auch ihrer Fantasie freien Lauf. So schrieb Kristin Monsen aus der Klasse 8E des Gymnasiums über „Engelchen und Bengelchen“: Trotz gutem Zuredens von Engelchen legte Bengelchen Langenhagen in Schutt und Asche. Erst später bemerkte er die fatalen Folgen seines Tuns und gelobte Besserung - quasi die Wandlung vom Saulus zum Paulus. Selbstverständlich belegt Monsen in ihrer Altersstufe Platz eins.

Doch auch der Text vom gleichaltrigen Robert Saurer fand bei der Jury Zustimmung. Welcher Text ist nun besser?. Das war eine vieldiskutierte Frage. Da sich die Experten nicht einigen konnten, gab es in dem Jahrgang gleich zwei erste Plätze. Beim fünften Jahrgang erging es der Jury nicht besser. Dort gab es sehr viele gleichwertige Texte. Deshalb entschied sich das Gremium sogar für drei Sieger. Die Preisträger heißen Jan Niklas Woidtke, Isabel Kuhnert und Dance Kostova, die die Geburt ihrer kleinen Schwester als himmlischen Moment beschrieb. Aus dem neunten Jahrgang war Antonia Sablic erfolgreich. Charlotte Schuster aus der sechsten Klasse legte einen ersten Platz hin. Sie überzeugte die Jury mit einer Alltagsgeschichte: Eine Tochter verbringt den Nachmittag mit ihrer Mutter, die normalerweise immer arbeiten muss und befand das als einen himmlischen Tag.

Die Autoren und ihre Geschichten werden beim Kirchentag am Sonnabend, 5. Juli, ab 17.30 Uhr im Innenhof des CCl's in Langenhagen vorgestellt.

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