Die besten Hirschrufer messen sich in Hannover
"ÖÖhh, ööhh, ööhh" - urige Laute: Am Wochenende haben sich die besten Hirschrufer aus Deutschland auf der Messe Pferd&Jagd in Hannover gemessen. Für die Teilnehmer galt es, den Ruf eines brunftigen Hirsches so orginalgetreu wie möglich nachzuahmen. Dieses Handwerk gilt als die "hohe Schule der Jagd".
Bei dem von der Jagd-Fachzeitschrift "Wild und Hund" veranstalteten Wettbewerb geht es darum, mit Hilfe von Ochsenhörnern, sogenannten Triton-Muscheln oder speziellen Plastikröhren Brunftschreie zu imitieren. Eine dreiköpfige Jury, mit Fachleuten besetzt, bewertete die Rufe der zwölf Teilnehmer. Jeder Hirschrufer musste drei verschiedene Rufe nachahmen.
Bereits zum elften Mal wurden die Deutschen Meisterschaften ausgerichtet. Die besten drei Hirschrufer haben sich für die Europameisterschaftenam 7. Februar in Dortmund qualifiziert. Sie treten dann dort gegen die Landesbesten aus neun Nationen an.
Auch der Deutsche Meister, der Berufsjäger Immo Ortlepp aus der Wedemark, ging wieder an den Start. Allerdings sind die Leistungen seinen Angaben zufolge, stark von der Tagesform abhängig. Schließlich landete Ortlepp nach einem Stechen auf Platz vier. Sieger wurde Andreas Töpfer aus Hannoversch Münden. Den zweiten Platz belegte Josef Fox aus Lohmar. Aus dem Stechen mit Ortlepp ging schließlich Hans-Günther Schärf, Bürgermeister in Sankt Andreasberg, hervor.
Ist es nun reine Show? Die Antwort ist Nein. Auch heute noch setzen Jäger den Ruf ein, um in der Brunft Hirsche anzulocken. Damit bekommt der Jäger eine Chance, den Hirsch besser beurteilen zu können, ob er den anspruchsvollen Abschussrichtlinien hinsichtlich Alter und Trophäenentwicklung entspricht und er ihn erlegen kann, erläuterte auf der Bühne der Landesjägerschaft Niedersachsen der Chefredakteur der "Wild und Hund", Karl-Heinz Betz.
Das mit den Hirschrufern habe ich gelesen, ich musste lachen, dass es eine Deutsche Meisterschaft dafür gibt. ;-D
Ööööh, ööÖööh. ÖÖÖÖÖÖÖÖöööööhhhhhhhh :-)
Immo Ortlepp war schon einmal Deutscher Meister. Wer seine Kunst einmal hören möchte, wird bei haz.de fündig:
http://www.haz.de/newsroom/weltimspiegel/zentral/w...
Thorsten übt ja schon für 2009, aber jetzt müssten wir einen eigenen myheimat-Rundfunk haben oder wenigstens eine Tonkonserve, um die
Künste der Hirschrufer richtig genießen zu können. Ach, das wäre noch was, für einen späteren Lebensabschnitt, womit man in Springe Staat einlegen könnte. Da stehst Du zum Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz in der Altstadt, machst so wie Thorsten und spätestens nach einer Stunde stehen alle Hirsche aus dem Großen wie dem Kleinen Deister um Dich herum.
Und während ich schrieb, hat Peter schon für den richtigen O-Ton gesorgt. Übrigens, die dritte Disziplin, empfinde ich als (fast) unmittelbarer Waldanrainer am eindrucksvollsten (Bitte höre Immo Ortleb). Das ist natürlich etwas ganz anderes als Klausch & Mulli, wollte ich nur mal anmerken.
Nur der Mensch ist so bescheuert, die besten Vererber einer Herde abzuknallen - wegen der Trophäe...
Hoffentlich war in der Messehalle genügend medizinische Personal vom DRK anwesend - falls einige der Gäste versucht haben sollten, sich totzulachen ob des merkwürdigen Verhaltens (paarungswilliger?) Zweibeiner. Da haben sich einige zum Elch gemacht, schätze ich. :-)
Wer einmal einen Hirsch auf dem Höhepunkt der Brunft, beim Vollzug, gesehen hat, der kann sich nicht wirklich ernsthaft so ein Geweih an die Wand nageln wollen!? Trophäen sind ja auch so eine Art Fetisch, um die Eigenschaften des erlegten Opfers auf sich übergehen zu lassen. Beim Hirsch heißt das wohl: Viel Lärm um nichts.
So ein Sekundenhirsch für das traute Heim stünde bei mir gaaanz unten auf der Liste! ;-)
b.
Ich hab Hirsche schon gestreichelt... Als wir 20m dann entfernt waren fingen sie auch an zu brüllen.
Nun denn da röhrten sie in der Messehalle.
Schaute einmal einen Fernsehbericht darüber an,
wer es halt mag---
Danke für die vielschichtigen Kommentare. Dabei favorisiere und empfehle ich aber den von Peter. Dort sind nämlich die zweibeinigen Recken quasi live zu röhren/hören.
@Clemens: Dir wünsche ich noch schöne Brunftzeit am Fuße des Deisters - uuhps, sollte das zu despektierlich gewesen sein?
Danke für die vielschichtigen Kommentare. Dabei favorisiere und empfehle ich aber den von Peter. Dort sind nämlich die zweibeinigen Recken quasi live zu röhren/hören.
@Clemens: Dir wünsche ich noch eine schöne Brunftzeit am Fuße des Deisters - uuhps, sollte das zu despektierlich gewesen sein?
Habe mir die Tonaufzeichnung angehört, muss sagen so ähnlich klingt das, wenn ich Verstopfung habe. Im Original klingt das wesentlich originaler, aber bis zur EM ist ja noch 'ne Menge Zeit zum Üben......
Habe mir die Tonaufzeichnung angehört, muss sagen so ähnlich klingt das, wenn ich Verstopfung habe. Im Original klingt das wesentlich originaler, aber bis zur EM ist ja noch 'ne Menge Zeit zum Üben......
*grins*
'tschuldigung, da ist mir einer doppelt abgegangen. Kommt bestimmt nicht wieder vor.


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