Schüler aus Großburgwedel entwickeln soziales Netzwerk

Mit Sicherheit privat / Drei Schüler haben ein neues soziales Netzwerk entwickelt, das die Privatsphäre seiner Nutzer schützt: www.sociax.de

Die Gymnasiasten Lennart Knisch (17), Lukas Becker (18) und Laura Beuthien (18) wollten es nicht mehr hinnehmen, dass die großen Anbieter des social-networking Geschäfte auf Kosten ihrer Nutzer machen, indem sie sie "ausspionieren", um mit den Daten Geld zu verdienen. Sie suchten Ende 2013 deshalb nach Ideen, wie das auch anders geht. Die drei Tüftler aus Großburgwedel bei Hannover hatten das Ziel, ein Netzwerk zu schaffen, das anders ist, als die datenverschlingenden Angebote aus den USA. Es soll vor allem sicher sein und sich anders als bisherige Netzwerke finanzieren.

Denn zum Schutz der Privatsphäre kommen bei www.sociax.de nicht nur Verschlüsselungstechniken zum Einsatz, sondern einfache und übersichtliche Einstellungen, die seinen Nutzern Sicherheit geben, während sie mit ihren Freunden in Kontakt bleiben und Inhalte teilen können. Anders als die US-Konzerne, die immer wieder wegen Missachtung des Datenschutzes in die Kritik geraten, soll bei Sociax durch einfache Privatsphäreeinstellungen und sichere SSL-Verschlüsselung Datensicherheit gewährleistet werden. Die Server stehen in Deutschland!

Es wird zudem keine personenbezogene Werbung angezeigt. Und somit werden auch keine Daten der Nutzer gespeichert oder an Werbefirmen weitergegeben. Sociax nutzt keine Cookies, um das Surfverhalten des Nutzers zu tracken und zu analysieren, sondern will andere Wege gehen: Das "Ausspionieren" seiner Nutzer lehnen die drei Jungunternehmer ab. Während des gesamten Entwicklungsprozesses wurde darauf geachtet, den Nutzern die volle Kontrolle über ihre Daten zu geben. Jeder sollte genau wissen, wer was im Netz sieht, wenn er etwas postet und sich sicher sein können, dass sein Account bei der Löschung auch gelöscht wird und nicht als Datenleiche auf den Servern verbleibt.

Finanziert wird Sociax zunächst durch Werbung auf der Login-Seite und im Login-Bereich der App. Dafür konnten die jungen Unternehmer schon den hannoverraner Spezialisten für Männermode Wormland gewinnen. Für die Zukunft ist ein Premiumaccount geplant, bei welchem die Nutzer einmal im Jahr einen geringen Betrag zahlen, um die Entwicklungs- und Betriebskosten zu decken.
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