Burgdorfer Motorsport- Club besucht das Theater der Nacht

der Eingang zum Theater Cafe' verspricht schon - etwas aussergewöhnliches
Am letzten Adventsonntag machte sich eine Gruppe des Burgdorfer Motorsport-Club mit dem Zug auf den Weg nach Northeim. Die Weihnachtsfahrt war angesagt. Der Club bietet seit vielen Jahren diese Veranstaltung an. Ein Weihnachtsmarkt wird besucht und dann noch ein Theater, Musical oder eine andere Attraktion angeschaut. Der Touristikleiter Friedhelm Naujoks hatte die Fahrt wieder einmal akribisch geplant. Ein kleiner Fußmarsch durch die Einkaufsstraße von Northeim und schon waren die Burgdorfer auf dem, um diese Zeit doch recht übersichtlichen Weihnachtsmarkt angekommen. Auf eine Länge von ca. 100 Metern drängt sich hier dicht an dicht eine Holzhütte neben der nächsten. Es war Mittagszeit und so strömte die Gruppe zuerst zu den Weihnachtsbuden mit den verschiedensten kulinarischen Köstlichkeiten. Nach einiger Zeit wurden dann die anderen Stände mit Kunsthandwerk und Selbstgebastelten in Augenschein genommen. Zu guter Letzt wird noch der Glühwein oder die Feuerzangenbowle verköstigt, dies gehört ja zu einem Weihnachtsmarkt Rundgang dazu. Mit einer kleinen Stadtbesichtigung begab sich die gutgelaunte Gruppe zum „Theater der Nacht“. Das Theater ist ein verwunschenes Haus für Figurentheater. Gegründet wurde es von den Puppenspielern Heiko und Ruth Brockhausen. Umgebaut wurde eine 1936-1938 errichtete Feuerwache. Das Theater wurde am 11.8.2001 mit einem großen Maskenumzug, einem Theatermarkt und natürlich viel Theater eröffnet. Das Gebäude ist schon von außen durch seinen besonderen Baustil nicht zu übersehen. Das Dach wurde mit einem Drachenkopf versehen und gibt so dem alten Schlauchturm eine besondere Note. Ist das Gebäude äußerlich schon ansehenswert, so erwartet einen drinnen eine zauberhafte Phantasiewelt. Im Foyer befindet sich ein kleines gemütliches Café. Viele phantastische Figuren hängen an den Wänden und auch im Treppenhaus. Und die Sitzmöbel sind aus geschnitztem Holz und stellen Fantasietiere da. Man kommt aus dem Staunen und Gucken nicht heraus! Der kleine liebevoll eingerichtete Theatersaal ist auch sehenswert. Wir schauten uns das Stück „Die Katzenkönigin oder die Lust zu malen“ an. Ein kurzer Einblick in dieses Stück – In Japan herrscht Not. Alle müssen hart arbeiten. Aber Kenjou ein kleiner Japaner malt Bilder. Doch Kunst macht nicht satt. So wird er schließlich von seiner Familie fortgeschickt zu den Mönchen, in die fremde Welt des Zen-Buddhismus. Aber auch hier kann er nicht bleiben. Auf der Suche nach einem Unterschlupf landet er in einem verlassenen Kloster, das vom Rattenkönig beherrscht wird, und muss hier einige Schwierigkeiten meistern. Das Theaterstück verzaubert ebenso große wie kleine Freunde. Ein Phantastisches, niveauvolles, unterhaltsames Programm wird hier geboten und entführt die Zuschauer in eine Welt voll Mystik und Magie. Es war wieder einmal mehr eine interessante Weihnachtsfahrt.
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