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Gott ist schön, so sagen viele Erfahrene und Mystiker (Juan de la Cruz u.a.). Auch die Religion ist Schönheit, ebenso die Erzählung von Jesu Christi Geburt, alle Kunst, Malerei, Gesang, Dichtung ... Meditation ...
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Wäre es nach dem Willen der Kirche gegangen, dann gäbe es heute überhaupt kein Weihnachten mehr und demnach auch keine Geschenke, keine Lichterkränze und auch keine festlich geschmückten Tannen. Es ist kaum zu glauben, aber das dem Anschein nach christlichste aller Feste hat einen heidnischen Ursprung.
Da sich der heidnische Weihnachtsbrauch auch nach der Christianisierung zum Leidwesen der Kirchenväter nicht ausrotten ließ, hat sich Papst Hippolytos im Jahre 217 kurzerhand dazu entschlossen, den Geburtstag von Jesus Christus auf Weihnachten zu legen und das heilige Datum somit ganz frech für die eigenen Ziele zu nutzen.
Bis Weihnachten als offiziell kirchliches Fest anerkannt wurde, vergingen noch einmal 164 Jahre. Erst im Jahr 381 avancierte Weihnachten vorerst in Rom zum kirchlichen Fest. In Wahrheit ist das Geburtsdatum von Jesus nicht bekannt.
Dafür finden sich aber den Geburtsmythos betreffend seltsame Parallelen. Auch der griechische Gott Hermes lag den mythologischen Überlieferungen zufolge als Säugling in einer Krippe, die als Symbol für die Fülle und das wiedererwachende Leben galt. Auffallend ist auch die Ähnlichkeit zum griechischen Dionysos- und zum persischen Mithras-Kult. Als Sonnengott personifizierte Mithras das Licht. Im Rahmen der Feierlichkeiten zur Mittwinterzeit spielte auch dessen jungfräuliche Geburt eine Rolle.
Weihnachten ist der heidnischen Tradition entsprechend die Zeit der Wintersonnenwende, die geweihte Nacht, die von sehr vielen Völkern Europas gefeiert wurde. Die dunkle Jahreszeit neigt sich dem Ende zu und das Licht gewinnt wieder an Macht, die Nächte werden kürzer, die Tage länger. Es ist kein Zufall, dass in diese Zeit dem heidnischen Glauben nach die Wiedergeburt des germanischen Sonnengottes Baldur fällt. Aber auch die Römer verehrten ihren Sonnengott Sol Invictus am 25. Dezember.
Untrennbar mit der Weihnachtszeit verbunden sind die zwölf Rauhnächte, die mit der Wintersonnenwende beginnen. In dieser Zeit soll der germanische Wind- und Totengott Wotan mit dem Heer der Verstorbenen über den Himmel ziehen. In früheren Zeiten ließ man die Ahnen am Festmahl teilhaben, indem man Speiseopfer zu den Gräbern brachte, es aber tunlichst vermied, dem wilden Heer bei Nacht zu begegnen. Auch die Tiere durften sich über eine Extraportion Hafer freuen.
Gott ist schwach ...
Gott macht sich klein und schwach im Jesuskind, und er ist zugleich extrem souverän und erhaben, und so ist seine Kleinheit und Schwacheit
seine...
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