Vor den Eichen sollst du weichen,
und die Weiden sollst du meiden,
zu den Fichten flieh mit nichten,
Linden sollst du finden.
doch die Buchen musst du suchen.
Diese alten Sprüche sind widerlegt und stimmen nicht. Der Blitz schlägt genause in Buchen, Fichten, Eichen und Birken ein.
Das Sicherste ist das Auto, da ist man von Metall umgeben und abgeschirmt (Faradayscher Käfig) . Ebenso sicher ist man in Gebäuden. Es gibt viele Verhaltensregeln bei Gewitter, z.B. Kopf einziehen. Das kann wohl eine Schildkröte, ich aber nicht.
Auf keinen Fall sollte man mit einem Regenschirm im Freien spazieren und als Blitzableiter dienen. Weitere Regeln findet ihr unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Gewitter#Verhaltensre...
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Günther, hast Du die Dias von 1984 nicht gesehen. Ein Blitzeinschlag in eine Eiche vor der Post am Brückendamm. Geb Dir mal nen link. Die Eiche gibt es nicht mehr (leider). Bild von Kurt Battermann aus Beitrag Burgdorf 1984 auf www.myheimat.de
Das hat man schon oft gehört. "Vor Eichen sollst Du weichen, Buchen sollst Du suchen. Das bietet wirklich keinen Schutz, geschweige Sinn, und je höher ein Baum ist, desto leichter wird er getroffen - ganz egal, auf was sich sein Name reimt.
Ehrlich, Christl, ein schöner Baum. Man hätte warten sollen, aber bei uns in Burgdorf ist man mit der Säge schnell bei der Hand. Manche Bäume reparieren sich von selbst, aber davon hat man hier noch nichts gehört. Säg, säg.
Diese Sprüche haben eigentlich ihren Ursprung in der Suche nach "guten" Plätzen. Geopathologen haben heraus gefunden, daß Eichen und Co auf sog. Störfeldern gern wachsen. Wo eine starke Buche steht, kann man sicher sein, einen Kraftpunkt zu haben. Die alten Germanen wußten das alles schon und haben ihre Tingstätten gern in Gesellschaft von Buchen oder Linden errichtet.
Danke Kurt für das schöne Bild, kann mich noch gut an die Eiche erinnern. Bei diesem Blitzschlag hätte es der Eiche nicht viel ausgemacht, weil der Blitz nur die Rinde beschädigt hat. Es gibt aber auch Einschläge die die Eiche auseinander reißen, dann ist nichts mehr zu retten.
Ich habe neulich grad eine plausible Erklärung für die Eichen gehört. Eichen haben eine lange Pfahlwurzel und sucht ihren Standort nachgewiesener Maßen auf Wasseraderkreuzungen hin. Und die ziehen bekanntlich Blitze an
Sie ziehen keine Blitze an, aber das mit den Wasseradern stimmt. Deshalb soll man Eichen weichen und nicht dort, wo sie besonders stark wachsen, Wohnhäuser errichten. Insbesondere sollte man seinen Schlafplatz nicht auf einem solchen Punkt von Wasseraderkreuzungen einrichten.
Die Zeiten haben sich geändert und somit auch viele alten Sprüche. Es wurden neue Erfahrungen gemacht. Günther, das mit dem Auto stimmt auch nicht mehr ganz. Auch dort hat der Blitz schon eingeschlagen, nach Medienberichten. Ich war auch erstaunt galt es doch als sehr sicher.
Gruß Hermann.
Frühling in Nieder- Ense
NIEDER - ENSE
Das Dorf wurde um 1010 erstmals urkundlich erwähnt. Die Kirche des Ortes, die zwischen 1130 und 1140 gebaut wurde ist dem Apostel...
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