Umgehungsstraße Burgdorf
Die Artikel in der HAZ Regionalteil Burgdorf über die neue Umgehungsstraße Burgdorf vom 10. und 14.10.2008 sollten nicht unkommentiert stehen gelassen werden.
Der "Jahrhundertbau" ist nicht nach den neuesten Erkenntnissen gebaut.
Frage: Sind hier die Planungen aus den 70er Jahre zu Grunde gelegt worden?
Burgdorf wird mit teuren Brücken zugepflastert. Zum großen Teil wie über die Bahn oder Aue auch berechtigt. Aber der Rest!! Da hätten es auch Kreisel getan. Es wäre erheblich billiger gewesen. Auch für die Fußgänger, Radfahrer und Rolli-Fahrer wäre die Überquerung einfacher gewesen. Jetzt werden diese Verkehrsteilnehmer über Brücken geführt, die z.B. für Rolli-Fahrer bestimmt nicht so leicht zu überwinden sind. Wie stark sind die Steigungen geplant? Wie man so hört, teilweise 6 %!
Was meinen andere Burgdorfer dazu?
Es stimmt schon. Da hätte man einiges anders planen sollen.
Wenn ich nur den Schwenk in der Straße nach Schillerslage sehe, denke ich,dass einiges hätte anders gelöst werden können.
Während in anderen Gemeinden Umgehungsstraßen gebaut wurden, wurde hier 20 Jahre lang diskutiert. Nach einem mühsamen Beschluß kam das Planfeststellungsverfahren und eine lange Bank.
Kurz vor dem Ablauf der Genehmigungsfristen, gab es grünes Licht für die 27 Millionen Baukosten. Änderungen an den Plänen hätten ein neues Planfeststellungsverfahren heraufbeschworen. Das wollte niemand riskieren.
Und so übernehmen wir das, was Autostraßenbauer erdacht haben. Es geht dabei nicht um Einwohner, Schulkinder und Lebensqualität, sondern um reibunglosen Verkehrsfluß durchfahrender Kraftfahrzeuge.
Man hätte auch die Autos über die Brücken fahren lassen können und die Schulkinder unten durch. Dann hätten sich alle über den Verkehrslärm beschwert. Unterführungen wollte Burgdorf nicht. Wasserschutzgebiete waren auch zu berücksichtigen und der Bund baut nur das was er muß. Das billigste ist ein Radweg entlang einer Straße. Und den kriegen wir jetzt.
Zur Info dieser Beitrag aus dem Anzeiger:
http://www.myheimat.de/burgdorf/beitrag/56550/bau-...
Die Steigung beträgt demnach vier Prozent.

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