Mit dem Pfeil dem Bogen – Bogenschießen in Ehlershausen

Bogenschießen beim Schützenverein Ehlershausen von 1960 e.V.

Burgdorf: Schützenverein Ehlershausen | Wie Robin Hood in den Wäldern von Sherwood (Ehlershausen) , oder mit Pfeil und Bogen auf der Pirsch wie im Mittelalter?

Mit dem Pfeil, dem Bogen,
Durch Gebirg und Tal,
Kommt der Schütz gezogen
Früh im Morgenstrahl.
Lalala, lalala.


So heißt das bekannte Volkslied.

Beim Schützenverein Ehlershausen von 1960 e.V., Alte Bundesstr. 7
ist sonntags von 10 bis 14 Uhr Üben für die Bogenschützen angesagt.


http://sv-ehlershausen.piczo.com/?g=54413142&cr=6

Hier ist jede Bogensportart möglich. Das (klassische) Bogenschießen auf Scheiben erfolgt auf der Wiese mit bekannten Entfernungen. Je nach Altersklasse unterscheiden sich die Höchstentfernungen. Die hierfür verwendeten Bögen sind Recurve- oder Compoundbögen, die meist mit zahlreichen Ziel- und Stabilisationsvorrichtungen ausgestattet sind.

Am meisten Spaß macht aber das Feldbogenschießen. Diese naturverbundene Disziplin des Bogensports führt einen hier in den 1,6 Hektar großen Wald. Wie ein Jäger kann man üben auf verschiedene Ziele zu schießen. Auf die verschiedensten Gegebenheiten im Gelände, wie Licht und Schatten, Vegetation, Hindernisse und Steigungen oder Gefälle muss man sich einstellen.

Eine besondere Form des Feldbogenschießens stellt das sogenannte 3D-Schießen dar. Hier wird auf unbekannte Entfernungen anstelle von Zielscheiben auf plastische Nachbildungen von Tieren geschossen. Mit Pfeilen auf lebende Tiere zu schießen ist in Deutschland verboten. In Deutschland muss es knallen.

Eine andere aber interessante Art der Pirsch, wenn man das erste Mal auf die 12 Stationen mitgeht. Die Ruhe beim Bogenschießen ist unglaublich. Kein Knallen und keinen Lärm. Viele der Schützen und Schützinnen fertigen ihre Pfeile selber. Wie beim Golfen der Ball hat jeder Pfeil eindeutige Markierungen, damit die Pfeile wieder zugeordnet werden können. Etwas Verlust ist aber immer, sei es dass ein Pfeil im Gelände durch einen Fehlschuß verloren geht, oder man seinen Pfeil selbst noch einmal triff. "Der Wald hats gegeben, der Wald hats genommen" (Spruch unter Bogenschützen).
In den ersten vier Wochen ist das Training kostenlos, Bogen, Pfeile und sonstige Utensilien werden vom Verein gestellt.
Danach sollte man sich entscheiden, dem Verein (hoffentlich) beizutreten, da ab diesem Zeitpunkt für Nicht-Mitglieder kein Versicherungsschutz mehr besteht.
Spätestens dann statten sich die meisten Schützen mit eigenen Pfeilen, Bogen und diversen Kleinteilen aus.

Der älteste Bogen in Norddeutschland ist wohl der „Koldinger Bogen“; ein Eibenholzbogen, ca. 4500 Jahre alt, und er ist im Niedersächsischen Landesmuseum zu Hannover in der der Abteilung Urgeschichte und Bronzezeit im 1. Stockwerk zu sehen.

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22 Kommentare zum Beitrag
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Kurt Battermann aus Burgdorf am 29.03.2011 um 22:11 Uhr  
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Karl-Heinz Mücke aus Pattensen am 29.03.2011 um 22:43 Uhr  
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Axel Haack aus Freilassing am 31.03.2011 um 05:55 Uhr  
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Kurt Battermann aus Burgdorf am 31.03.2011 um 10:12 Uhr  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen am 31.03.2011 um 18:17 Uhr  
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Karl-Heinz Mücke aus Pattensen am 01.04.2011 um 13:40 Uhr  
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Markus Heller aus Burgwedel am 10.04.2011 um 20:45 Uhr  
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Kurt Battermann aus Burgdorf am 10.04.2011 um 22:10 Uhr  
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Markus Heller aus Burgwedel am 11.04.2011 um 19:25 Uhr  
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Kurt Battermann aus Burgdorf am 11.04.2011 um 20:09 Uhr  
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Markus Heller aus Burgwedel am 11.04.2011 um 21:11 Uhr  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen am 11.04.2011 um 21:26 Uhr  
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Markus Heller aus Burgwedel am 11.04.2011 um 21:40 Uhr  
23.539
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen am 11.04.2011 um 22:06 Uhr  
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Karl-Heinz Mücke aus Pattensen am 05.04.2012 um 23:43 Uhr  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen am 06.04.2012 um 01:20 Uhr  
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Karl-Heinz Mücke aus Pattensen am 06.04.2012 um 07:01 Uhr  
23.539
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen am 06.04.2012 um 12:11 Uhr  
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