Wie wollen wir ins Gras beissen?
Es wäre besser, wenn wir uns auf das Gras essen verlegen, um so eher lernen wir da reinzubeissen.
Die Kühe bekommen kein Gras mehr, es dauert wohl zu lange bis sie an Gewicht zulegen, also bekommen sie Mais. Beim Gras wiederkäuen setzen sie Methan frei und beim Mais fressen entwickelt sich ein giftiges Bakterium. Um das zu entgiften kommt das Restefleisch in ein Salmiakbad. Den Teufel mit dem Beelzebuben austreiben. Besser gehts nicht.
Den Hühnern gehts auch nicht besser, sie bekommen Arsen, damit sie schneller dick werden.
Also, wenn Sie die Absicht haben jemanden mit Arsen umzubringen, nehmen Sie ruhig etwas mehr, sonst wirkt es vielleicht nicht.
Doch ein Trost bleibt uns, das alles geschieht nicht hier bei uns, noch nicht. Aber man weiss ja nie auf welche Gedanken manche so kommen.
Wir sollten es wie die in Belgien machen, einmal in der Woche einen Vegetarischen Tag einlegen. Dann geht es uns besser und der Umwelt auch.
Und das ins Gras beissen überlassen wir denen, die dafür vorgesehen sind.
http://www.3sat.de/SCRIPTS/send.php?url=/nano/gese...
Ich überlasse es meinen Ziegen, denen es gut bekommt, ins Gras zu beißen - sie bekommen keinen einzigen Happen Mais und kein Arsen oder Ähnliches! Und dennoch esse ich sie nicht! Genau das wird mir nun teilweise schon vorgeworfen...!!!
Wie Kirsten? Dass du deine Ziegen nicht ißt?
Aber das bleibt doch jedem selber überlassen, oder etwa nicht?
Also ärgere dich nicht über "solche" Menschen.
Irene .... ein klasse Beitrag von Dir .... wer weiss was wir alles schon essen und wir wissen nix davon :-(
Danke Karola, ja es ist nur noch "Geldverdienen" angesagt, schnell dick, schnell auf den Teller.
... nicht wirklich, dass ich sie nicht selber esse, sondern dass ich versuche, den Nachwuchs - wenn vorhanden - in gute Hände und nicht an Schlachter zu vermitteln. Endlich gesundes Fleisch und ich will nicht schlachten lassen ...
Kann sein, dass es irgendwann nötig sein wird, wenn keine Abnehmer mehr da sind - aber so lange ich noch Menschen finde, die die Tiere am Leben lassen, werde ich diesen Weg wählen!
Andererseits züchten wir auch eine vom Aussterben bedrohte Haustierrasse - in dem Fall gibt es den Slogan "Erhalten durch Aufessen" - was für mich zur Zeit noch sehr fürchterlich klingt, aber auch irgendwie Sinn macht ...
Wenn es für dich Sinn macht, dann bleibe auf deinem Weg.
kommt klein fritzchen mit einem büschel gras zur oma----------
Ich habe mein hühner aus dem schrebergarten immer selbst gegessen, bevor sie gestohlen wurden.
Wir haben auch unsere Hühner (drei Vorwerker) aus dem Schrebergarten damals (in Pattensen) nicht selbst gegessen ....
Sehr köstlich, die Grassäfte ... :-)
FKT, das hört sich ja utopisch an.
Also müßte das Gras gepreßt werden, so wie z.B. Karotten?
Passend zum Thema:
NDR Fernsehen Dienstag, 02. März 2010 22:30 Uhr
45 Min - Glückliches Biotier?: Dokumentation
Alles bio - alles gut: so lautet eine These vieler Konsumenten in Deutschland. Sie wollen gesunde Produkte essen und dabei auch noch etwas Gutes für die Tiere tun. Denn nur die Bioaufzucht macht Tiere "glücklich", das haben wir gelernt.
NDR Autor Sven Jaax begibt sich für die Doku-Reihe 45 Min auf eine Spurensuche mit provokanten Fragen: Was richten wir an, wenn wir unser Fleisch vom Bioschlachter kaufen? Glaubt man neuen Erkenntnissen der Agrarwissenschaftler, dann ist die ökologische Freilandhaltung weder bei Hühnern noch bei Schweinen eine Garantie für glücklichere Tiere. Konventionelle Stallhaltung soll unter Tierschutzaspekten sogar der ökologischen Haltung im Freien überlegen sein. In den neuen, artgerechteren Käfigen gehe es den Legehennen oft deutlich besser als unter freiem Himmel.
In dieser Sendung wird bei Gegnern und Unterstützern einer konventionellen Landwirtschaft nachgefragt, bei enttäuschten Aussteigern aus der Bioszene und erbosten Tierschützern. Es wird aber auch mit Visionären gesprochen, die ganz andere Formen der Tierhaltung entwickeln und so den Kompromiss zwischen Tierschutz, Umweltschutz und Verbraucherschutz suchen.
Meine Hühner wurde oft auch mit resten aus meinem lebensmitteladen gefüttert. Manchmal haben die frischen eier auch nach fisch geschmeckt, wenn ich zu viel heringssalat über hatte. oder auch nach frischer paprika. ehrlich.
Eier, die nach Fisch schmecken, gehen einer Eileiterentzündung der Legehenne voraus. Das ist für Menschen nicht schädlich, schmeckt nur nicht gut.
Kirsten, ich glaube, erst kommt die Eileiterentzündung der Legehenne und dann der Fischgeschmack. Allerdings bin ich bislang auch immer davon ausgegangen, dass der Fischgeschmack von Hühnereiern oder Hühnerfleisch vom Fischfutter herrührt. Ich bin aber gerne bereit umzulernen ...
Ach, Axel - danke, das meinte ich doch .... ;-)
Eiern, die nach Fisch schmecken, geht eine Eileterentzündung der Legehenne voraus ... wollte ich schreiben.
Nein, das liegt am Futter. 10 töpfe heringssalat haben nichts mit einer eileiterentzündung zu tun.
man kann den geschmack der eier manipulieren. ´
nicht nur der hühnereier.
Das grenzt eher an Tierquälerei - Heringssalat hat nichts in Hühnern zu suchen - meine ich jedenfalls. Nun könnt ihr mich belehren!
Also, entweder ich esse Heringssalat oder Hühnersalat, aber nicht beides gemischt.
Ich hatte damals auch (ausgediente) hühner aus einer mästerei in meinem stall. die armen kreaturen konnten nicht laufen und nicht stehen. Um sie gegen meine gesunden hühner zu schützen, habe ich sie bald in den kochtopf verlagert. hatten zwar viel fleisch, aber kein fett. die hatte ich auch nur einmal.
Wieso tierquälerei. die hühner haben es freiwillig gefressen. Ich habe es neben dem normalen (körner)Futter gegeben, die hühner konnten also wählen. und neben dem gras gab es ab und zu paprika. ich habe meine hühner nicht gemästet, sonder frei gehalten. Mein sohn hat sie oft auf den umliegenden feldern wieder einfangen müssen.
Ok - sicher ging es ihnen besser als vielen anderen Hühnern!
Das Problem ist, dass wir uns ernähren müssen!
Und für unser Überleben müssen immer empfindungsfähige Lebewesen - egal, ob fleischliche oder pflanzliche - dran glauben.
Und egal, wie lieb wir zu den Lebewesen auch sein mögen, wir halten sie immer in Gefangenschaft, daher nur annähernd artgerecht, manche werden ausgebeutet und am Ende werden sie meistens gegessen.
Sicher sollte man den Konsum nicht übertreiben und sich ausgewogen ernähren. Aber selbst, wenn wir weniger Tiere halten und das auch so gut es geht, wird sich nicht viel an deren Schicksal ändern, denn wir sind nicht bereit, dann weiterhin den gleichen Preis für x mal weniger Ware zu bezahlen.
Bis zu einer gewissen Grenze sind wir dazu bereit - siehe Produkte der "Bio"-Industrie - aber irgendwann ist das auch ausgereizt, das Gewissen lässt sich nicht auf Dauer damit beruhigen, Schware Schafe sorgen für Zweifel, usw.
Hab ich irgendwo bezweifelt, dass es Unterschiede zwischen Flora und Fauna gibt? Nö.
Hab ich verlangt, Säugetieren Augen auszustechen? Nö.
Sollte man wissenschaftliche Erkenntnisse über Bord werfen, weil du seltsame ethischen Vorstellungen hast? Nö.
Sag doch mal konkret, was du zu bemängeln hast, bevor wir noch weiter Zeit verschwenden mit deinen komischen Vor- und Unterstellungen.
Oder sprich normal deutsch, für jeden.
da gebe ich ihnen recht als pflanzen und tierliebhaber. ich züchte ebenso Bonsaipflanzen wie seinerzeit hühner. das eine zur freude, das andere zum überleben. die freude kann man einschränken, aber um das überleben muß man kämpfen. und leider ist der verlierer immer die kreatur tier.
aber das leben der kreatur hat meistens der mensch in der hand.
und letztendlich ist es doch so, das der mensch am ende der nahrungskette immer der sieger bleibt.
Frank, du kannst deine ideologische/religiöse Ernährungsweise still vor dich hin praktizieren, ohne dass es mich interessiert.
Allerdings ändert das nichts an der Wissenschaft, die inzwischen festgestellt hat, dass auch pflanzliche Lebewesen empfindungsfähige Lebewesen sind. Sie kommunizieren, sie reagieren auf äußere Reize - auch mit Stressreaktionen, sie kennen Verwandtschaft, usw.
Und ja, diese Erkenntnisse reibe ich jedem Veggie genüsslich unter die Nase, der sich seinerseits einbildet, er sei der bessere Mensch, weil er keine Tiere isst und auf auf die Fleischfresser hinunterschaut und sich aus sogenannten ethischen Gründen über sie stellen will!
Kurz: Wenn du still deine Möhre futterst und mich meine Wurst futtern lässt, ist alles ok.
> "Was ich nicht mag sind verlogene Menschen"
Na, dann fass dir mal an die eigene Nase, was das betrifft!
Eine Art Lebenwesen umbringen und fressen und sich dafür auf die Schulter schlagen und den Heiligenschein aufsetzen, während man seine Mitmenschen abwertet und sich über sie stellen will, nur, weil sie eine andere Art Lebewesen umbringen und fressen, ist ja nun mehr als verlogen - eben auch noch heuchlerisch und anmaßend!
> "Wenn Sie keinen Unterschied zwischen Tieren und Pflanzen anerkennen könnten Sie auch gleich Tiere und Menschen gleichsetzen (denn der UNterschied von Pflanzen zu Mensch und Tier ist sehr viel grösser als zwischen Tier und Mensch) und behaupten, es gäbe keinen Unterschied"
Natürlich setze ich Tier Mensch und alle anderen Tiere gleich. Wie wohl jeder, der mindestens Bio in der Grundschule hatte.
> "Und daraus resultierend könnte Sie es deshalb richtig finden, dass jemand Menschfleich isst oder Menschen quält. Macht ja alles keinen Unterschied."
Macht es auch nicht, je nach Situation. Dass man die Situationen und Ursachen und zwecke unterschiedlich bewertet, ist klar - aber das ist relativ...
...nachvollziehbare Beispiele:
Strande ich mit Frau und Kind auf der einsamen Insel und hab nichts zu fressen als einen Mitgestrandeten, landet der auf dem Grill.
Entführt jemand Frau oder Kind, schneide ich ihn so lange in Streifen, bis er mir sagt, wo er sie versteckt hält.
Bedroht jemand im Krieg meine Familie, knalle ich ihn ab.
Usw.
Andreas, wie immer sehr krass, aber treffend!
Wenn ich mir über jede Milbe, die ich durch meine Körperfülle zerdrücke, Gedanken machen müßte, käm ich nachts nicht mehr zum Schlafen...
Es geht doch darum, viele Menschen müssen mit Lebensmitteln versorgt werden.
Trotz immens großer Überproduktionen von Lebensmitteln sterben immer noch Menschen an Unterernährung.
Um immer mehr Fleisch zu züchten werden aber giftige Stoffe eingesetzt, die uns Menschen schädigen.
Wie soll das weitergehen?
...indem wir bewußt kaufen und uns ernähren! Man muß nicht jeden Tag Fleisch haben oder schon jetzt die Frühkartoffeln aus Marokko kaufen. Es klingt hart, aber WIR sind die Konsumenten!!!
Tannilein..., Du hast absolut recht!
Der Konsument bestimmt den Handel.
Wenn ich sehe das schon seit 4 Wochen Erdbeeren in den Supermärkten stehen dann wird mir schlecht.
Alles zu seiner Zeit!
...und wer braucht schon eine Flugananas!?
wegen der Enzyme, Silke, wegen der Enzyme!! Ich frag mich nur, wie Generationen vor uns ohne Ananas überleben konnten!?! Obwohl- eine gute Portion Kohlsuppe hat ja den gleichen Effekt... ;-)
Das habe ich ja schon mal in einem anderen Beitrag geschrieben.
Wir können doch im Winter auf unsere Wintergemüse zurückgreifen, die haben doch die wichtigen Nährstoffe, die wir jetzt brauchen.
Ich kaufe auch keine Tomaten/Gurken/Ananas und was so alles z.Zt. angeboten wird.
Interessant, der Beitrag!
Ich mache uns mein Sauerkraut im Herbst selbst. Mein jüngster Sohn bekommt auch einen Gärtopf voll. Ansonst vermeiden wir zu essen, was Mutter und Vater hatte.
@Tannilein
Dann schon lieber Ananassaft, statt Kohlsuppe. ;) Bei mir wirkt beides.
@Irene
Zu deinem Beitrag fällt mir was ein, das ich kürzlich in der Zeitung gelesen hab': "Die einzigen, die ihr Gewicht halten, sind Schaufensterpuppen." ;)
Ich esse was mir schmeckt von Fleisch bis Gemüse alles ok fast alles.
"Vegatarier essen meinem Essen das Essen weg."
In diesem Sinne: Mahlzeit
> "Wenn ich mir über jede Milbe, die ich durch meine Körperfülle zerdrücke, Gedanken machen müßte, käm ich nachts nicht mehr zum Schlafen..."
Eben! Und genau das machen auch die Veggies und andere Tierschützer nicht, spielen sich aber auf, als würden sie jede Amöbe streicheln und jedes Pantoffeltierchen herzen und wagen es, sich wegen der angeblich besseren Moral über andere zu erheben.
> "Vegatarier essen meinem Essen das Essen weg."
;)))
> "Es geht doch darum, viele Menschen müssen mit Lebensmitteln versorgt werden. Trotz immens großer Überproduktionen von Lebensmitteln sterben immer noch Menschen an Unterernährung."
Du sagst es doch selbst, dass trotz Überproduktion Hunger herrscht.
Das fängt aber schon vor der eigenen Haustür an: Die Läden proppevoll aber Millionen Menschen haben Probleme, sich damit zu ernähren. Mit "Fleisch oder nicht Fleisch" hat das überhaupt nichts zu tun.
Und in anderen Ländern hat auch das ganz andere Ursachen als die Fleischfresserei. Hier vermehren sich die Leute schlicht zu sehr, um sich vor Ort ernähren zu können. Dort werden Zehntausende als Flüchtlinge vertrieben und hausen auf kleiner Fläche, mit der sie sich nicht selbst ernähren können und werden auch sonst nicht versorgt. Und wieder dort graben sie sich durch menschliche Einflüsse z.B. selbst das Wasser ab. Usw.
Alles Probleme, die nichts mit der Fleischfresserei zu tun haben.
> "Um immer mehr Fleisch zu züchten werden aber giftige Stoffe eingesetzt, die uns Menschen schädigen"
Das passiert auch beim Pflanzenanbau und nachfolgender Verarbeitung. Und es passiert primär um den Profit zu erhöhen.
Jeder soll essen was er will und was ihm schmeckt. Ob viel Fleisch oder wenig, ob viel Gemüse oder wenig.
Nur wenn immer mehr Giftstoffe in den Nahrungsmitteln vorkommen, ist das schon mehr als kriminell.
Für mehr Hintergrundwissen gibt es einen Film "Food inc".
Unten angekommen weiß ich garnicht mehr um was es im Beitrag eigentlich ging.
Ob Fleisch oder Pflanze - Manipuliert durch Menschenhand!
@Irene
Mit diesem Thema hast du wieder einmal ein Lawine losgetreten.
In bäuerlichen Gesellschaften, als noch nicht von Produktion sondern schlimmsten Falls von Ökonomie gesprochen wurde, mag manches umweltfreundlicher gewesen sein. Doch wie ein Bauer sein tagaus tagein versorgten Tieren ohne Emotionen töteten und 'verwursteten' konnte hab ich nie nach vollziehen können.
Ich werde wohl durch den Verzehr von Käse (hoffentlich aus Milch hergestellt) und Fisch (Plastik-verseucht) , Gemüse und Obst ins Gras beißen. Den Rotwein hab ich jetzt unterschlagen.
> "dass bei der Fleischproduktion mehr Rohstoffe benöigt werden als bei einer Pflanzenproduktion. Sogar viel mehr, Faktor 10 so ungefähr"
Kann man so pauschal nicht sagen. Kommt drauf an, was man wo produziert. In vielen Regionen zerstört die Pflanzenproduktion extrem die Umwelt und belastet die Wasserhaushalte. Ausserdem hat Fleisch einen höheren Energiewert, weshalb diese Milchmädchenrechnungen eh nie aufgehen.
> "Abgesehen von den kumulierten Pestiziden, Giften in Medikamenten etc. "
Das Dreckszeug hat man auch in pflanzlichen Produkten, wenn man es dort benutzt. Mit der Frage "Fleisch oder nicht Fleisch" hat das ja nichts zu tun.
> "Und die Umweltbelastung ist durch Fleischproduktion ebenfalls immens viel grösser als bei einer Pflanzenproduktion"
Worthülse.
> "Die Fleischkonsumenten sind massgeblich an der Zerstörung des Regenwaldes schuld, da dort die Mengen an Futtermittel im Raubbau erzeugt werden"
Eben habe ich einen Artikel von dir gelesen, in dem der Anbau von Pflanzen (Palmen) den Regenwald zerstört. Was denn nun?
> "Tierproduktion produziert massenhaft Klimagase"
An anderen Stellen bezweifelst du sogar den ganzen Klimahype und hier ist der Hühnerpups schuldig am milden Winter!? Du bist unterhaltsam.
> "Es macht schon einen grossen Unterschied aus ob man Pflanzen isst oder Tiere. Und Herr A, nach heutigem Stand der Wissenschaft gibt es sehr wohl entscheidene Unterschiede zwischen Pflanzen und Menschen/Tieren"
Ich habe nie Unterschiede bezweifelt. Es geht um die Unterscheidung, die die Veggies machen und mit der dazugehörenden Behauptung, Fleischfresser würden empfindungsfähige Wessen fressen, weshalb sich die Veggies als moralisch höherpositioniert betrachten.
Inzwischen weiß man aber, dass Pflanzen keine Dinge sind, sondern auch empfindungsfähige Lebewesen. Und viele von ihnen können kommunizieren, planen, Strategien entwickeln, ihre Umwelt erfassen und analysieren, eingehende Daten verarbeiten, usw. wie es auch Tiere machen.
Insofern kann jeder Veggie gern weiter Pflanzen töten und essen, aber sich moralisch aufspielen kann er nicht mehr, weil er ebenso empfindungsfähige Lebewesen tötet und konsumiert, wie der Fleischfresser und damit moralisch mit ihm auf einer Stufe steht (oder gar drunter, wenn er dem Lebenwesen, welches er tötet und isst, die Lebensrechte abspricht, die er seinen Kuscheltieren gönnt).
> "Nach heutigen Stand der Wissenschaft ist der Mensch auch kein typischer Allesfresser, noch weniger ein Fleischfresser, auch wenn die Vorfahren von Herrn A, die Neandertaler, so manches Tier erlegt haben.."
Es ist ein alter Hut, dass der Mensch ein guter Allesverwerter ist und beides verträgt. Lernt man in der 6. Klasse - hattest du noch nicht im Unterricht?
> "Viele Zivilisationskrankheiten gehen einher mit Fleischkonsum"
Quatsch. Durch falsche und "zivilisierte" Ernährung. Wenn man die praktiziert, kann man auch ohne jeden Fleischkosum Zivilisationskrankheiten bekommen.
> "Wenn ein Fleischesser gerne Fleisch isst, ist das OK, aber nicht wenn er die Konsequenzen daraus verneint"
Wenn Veggies gerne Pflanzen killen und essen, ist das ok, aber nicht, wenn sie sich deshalb aufspielen und Märchen erzählen. Das war schon immer albern und jetzt, wo man immer mehr über Pflanzenleben und Ernährung weiß, erst recht.
Wenn ich nun über all dies nachdenke was hier geschrieben wurde und jedes Für und Wider abwäge. Ich glaube ich muss verhungern.;-))
Ja Dieter, es ist schon traurig, was sich die Industrie so alles einfallen läßt.
Ist das lustig. Da ist ein Pflanzenfresser, dem die Viecher zum Düngen auf die Wiesen scheißen. Und da ist ein Fleischfresser, der die Viecher frisst, die beim Pfanzenfresser auf die Wiese scheißen und dem auch noch die Nahrung wegfressen. :-))
Da gab es mal so'n Sprichwort: "Leute, fresst Scheiße, Milliarden von Fliegen können nicht irren."
So, nun habe ich mich mal so richtig krass ausgelassen. Nun kann man auf mir rumhacken, das lenkt dann nämlich noch mehr vom eigentlichen Thema ab.
Etwas zum Nachdenken:
Es gibt auch in der kalten Jahreszeit Gemüse, das unseren Mineral- und Vitaminbedarf deckt.
Z.B. die Steckrübe ist reich an Ballast- und Mineralstoffen sowie Vitaminen. Bereits 300 g gegarte Steckrüben decken den täglichen Vitamin-C Bedarf.
Die Glucosinelaten schützen vor Infektionen.
Es gibt sie von September bis April.
Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah.
Als kleingärtner habe ich seinerzeit sehr viel eigenes gemüse angezüchtet und mit genuß gegessen. wir hatten aber auch hühner und kaninchen. meine kinder haben mit den tieren genauso gespielt wie auch gern im gemüsebeet gesessen. aber ich habe ihnen immer gesagt, trampelt das gemüse nicht kaputt, das wollen wir essen. auch der lieblingshase wurde von anfang an zum schlachten gefüttert. das wußten meine kinder und haben auch den hasen mitgegessen.
Gute Einstellung und Erziehung, Wilhelm!
@Andreas
" "Es geht doch darum, viele Menschen müssen mit Lebensmitteln versorgt werden. Trotz immens großer Überproduktionen von Lebensmitteln sterben immer noch Menschen an Unterernährung."
Du sagst es doch selbst, dass trotz Überproduktion Hunger herrscht."
Das liegt - so vermute ich (habe mich gerade im Rahmen einer Vorlesungsprüfung mit dem Thema Armut und Ernäherung befasst) - weniger daran, dass es keine Güter gibt, sondern vielmehr daran, dass sich die Armen diese Güter nicht leisten können.
Ach wären nur die Güte gerecht aufgeteilt bzw. billiger angeboten würden, hätten viele Menschen - auch im Mittelalter, in der Neuzeit etc. - nicht sterben müssen.
hat zwar nichts mit gras zu tun, aber mit versorgung der armen. ich kannimmer wahsinnig werden, wenn ich lese im hamburger hafen sind zwei kontainer mit billigen schuhen aus fernost verbrannt worden. warum werden die nicht nach afrika geschickt, oder so lange gelagert, bis sie in haiti oder anderswo eingestzt werden.
@Karsten
Dein Tipp ist bedenkenswert. Er setzt den ausufernden Kommentaren, signalisiert dem Disput einzelner Kontrahenten, kommt zum Ende!
Was mir am Tipp nicht gefällt, ist die 'Leck-mich-am Arsch-Mentalität', die er unterbreitet. Nach mir die Sintflut; lese ich zwischen deinen Zeilen. Wer will denn so etwas?
> "Das liegt - so vermute ich (habe mich gerade im Rahmen einer Vorlesungsprüfung mit dem Thema Armut und Ernäherung befasst) - weniger daran, dass es keine Güter gibt, sondern vielmehr daran, dass sich die Armen diese Güter nicht leisten können. Ach wären nur die Güte gerecht aufgeteilt bzw. billiger angeboten würden, hätten viele Menschen - auch im Mittelalter, in der Neuzeit etc. - nicht sterben müssen."
Stimmt, Andrea.
Ähnliches sagte ich weiter oben dazu aber auch schon ;)
---> "Das fängt aber schon vor der eigenen Haustür an: Die Läden proppevoll aber Millionen Menschen haben Probleme, sich damit zu ernähren. Mit "Fleisch oder nicht Fleisch" hat das überhaupt nichts zu tun.
Und in anderen Ländern hat auch das ganz andere Ursachen als die Fleischfresserei. Hier vermehren sich die Leute schlicht zu sehr, um sich vor Ort ernähren zu können. Dort werden Zehntausende als Flüchtlinge vertrieben und hausen auf kleiner Fläche, mit der sie sich nicht selbst ernähren können und werden auch sonst nicht versorgt. Und wieder dort graben sie sich durch menschliche Einflüsse z.B. selbst das Wasser ab. Usw.
Alles Probleme, die nichts mit der Fleischfresserei zu tun haben."





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