Pendelschüler oder so weit?

Auf einer Radreise durch Masuren sind uns Menschen auf dem Weg zur Kirche begegnet. Sie mussten ziemlich weit gehen, das Wetter war nicht gerade sonnig und warm, doch sie hatten keine andere Wahl. Wer hat schon einen fahrbaren Untersatz in dem alle Platz haben, denn einen Bus gibt es nicht oder vielleicht ein Pferdefuhrwerk. Die ganz normalen Menschen gehen halt zu Fuß, Kinder wie Erwachsene. Sie gehen eben rechtzeitig los. Wie weit es die Kinder zur nächsten Schule hatten kann ich nicht sagen. Aber es ist anzunehmen, dass die Schule in dem gleichen Ort ist wie auch die Kirche.

Hier in der Burgdorfer Gegend mussten die Leute weite Wege zur Kirche gehen, denn nicht jede Ortschaft hatte eine Kirche. Der heutige

„Steinwedeler Kirchweg“

ist ein Beweis dafür, dass die Burgdorfer nach Steinwedel zur Kirche gehen mussten, und das sind ca. 4 Kilometer. Auch die Bürger aus den anderen umliegenden Orten mussten weite Wege in kauf nehmen.

Wenn ich an meine Schulzeit denke, so war das ein weiter Weg von zu Hause bis zur Schule, es waren auch zwei Bahnschranken in der Zeitplanung zu berücksichtigen. Niemand kam auf die Idee uns hinzubringen, wie denn auch, wer hatte schon ein Auto oder ein Fahrrad auf dem man auf dem Gepäckträger mitgenommen werden konnte. Zeitplanung war eben alles.

Die Kinder die zur Schule oder in den Kindergarten gehen, werden gebracht. Auto an Auto parken vor den Gebäuden und spuckt die Kinder aus. Die Eltern bleiben sitzen und lassen ihre Kinder auch zur Fahrerseite aussteigen und beachten nicht einmal ob sich ein Fahrzeug von hinten nähert. Die Autotür geht plötzlich auf und ein Kind steigt aus. Zum Glück sind bisher noch keine Unfälle zu beklagen.

Auch einige hannoverschen Schüler müssen teilweise ca. 2,5 km zwischen zwei Stadtteilen hin- und her pendeln. Es kann sein, dass sie mehrmals am Tag pendeln müssen. Sie kommen zu spät zum Unterricht und haben keine Pause, da sie in dieser Zeit ja auf Wanderung sind. Die wenigsten haben ein Auto, wobei ich mich frage was wollen sie auch mit einem Auto, bei dem Verkehr kämen sie auch zu spät und nebenbei essen und trinken geht auch nicht. (Oder doch, einige LKW-Fahrer machen es ja vor)
Zu Fuß schon eher, da reicht eine Klappstulle auf der Hand und ein Kaktogo (Kakao zum mitnehmen) allemal. Es sind Leihfahrräder angedacht, aber für den kommenden Winter wohl nicht so optimal. Von warm fahren oder abhärten hat noch keiner etwas gehört, oder?

Mein Vorschlag wäre, die meisten haben doch ein eipod oder eiphon, da können sie doch unterwegs schon den neuen Lehrstoff sich ansehen und lernen. Bewegung an der frischen Luft in Zusammenklang mit dem Lehrstoff soll zu ungeahnten Höhenflügen führen.
Neueste Forschungen natürlich aus Amerika von 88!! Menschen ergab, das Bewegung vor Demenz und Alzheimer schützt, und man kann ja nicht früh genug damit anfangen.
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11 Kommentare
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Beate Rühmann aus Burgdorf | 24.09.2014 | 17:30  
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Aurum deSeke aus Burgdorf | 24.09.2014 | 22:01  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 25.09.2014 | 00:29  
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Aurum deSeke aus Burgdorf | 25.09.2014 | 01:57  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 25.09.2014 | 17:24  
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Aurum deSeke aus Burgdorf | 25.09.2014 | 21:35  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 26.09.2014 | 00:08  
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Aurum deSeke aus Burgdorf | 26.09.2014 | 21:13  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 26.09.2014 | 22:22  
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Aurum deSeke aus Burgdorf | 27.09.2014 | 21:32  
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