Fahrradrecht: Elektroräder sind im Kommen, sind Autofahrer darauf vorbereitet?
Burgdorf: Spittaplatz | Eher nicht.
Einfache Elektroräder bewegen sich mit normaler Radlergeschwindigkeit, haben kein Nummernschild und verhalten sich im Verkehr wie Fahrräder. Aber auch eine beleibte Dame kann mit ihnen loszischen wie ein Radkurier.
Es gibt zudem Modelle, die wie ein Rad aussehen, aber Geschwindigkeiten wie ein kleines Motorrad erreichen. Rechtlich handelt es sich nicht Fahrräder, sie tragen auch ein Nummernschild. Diese Maschinen haben eine höhere Beschleunigung als die meisten Autos. Diese Modelle findet man bislang nur selten im Stadtverkehr.
Als Autofahrer muss man auf jeden Fall umdenken.
aus: http://www.stern.de/auto/service/fahrradrecht-die-...
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Beate, ich weiss nicht, worauf dieser Bericht hinzielt. Wieder auf das vom ADFC so heißgeliebte Thema: Die bösen, bösen Autofahrer?
Ich bin selbst e-bike Fahrer und habe wirklich einen Menge km mit der Mühle hinter mir und davon 90 % in der Stadt.
Wenn ich damit abzische wie Kranker, ist es doch meine Sache, mich zu überzeugen, dass die Straße/ der Radweg für mich frei ist. Wenn ich keinen Platz habe, muss ich mein Tempo einfach anpassen und dazu habe ich 3 Fahrstufen zur Verfügung. Bin ich schneller als der Autofahrer, gilt das Rechtsüberholverbot, also runter mit dem Tempo.
Noch dazu gilt immer noch die alte Regel: Wenn Du der schwächere Verkehrsteilnehmer, zieh den Hintern ein. Du hast nur einen.
Du solltest lieber mal einen Bericht schreiben, der Neueinsteigern klar macht, dass die Dinger manchmal leicht kopflastig und damit sturzgefährdet sind,
dass die Dinger manchmal noch kurz anziehen, weil der Sensor am Tretlager einen falsche Position hat, dass der Kurverradius größer ist als bei einem normalen Fahrrad, damit übermütige garnicht in die Versuchung kommen, Sperren elegant durchfahren zu wollen, denn dann greift das Gewicht von ca. 25 kg plötzlich und unerwartet ein. Ich habe 4 Stürze hinter mir, die alle meine Schuld waren. Da gibt es noch einiges mehr.
Wenn sich die Radfahrer an die Verkehrsregeln halten, auf rote Ampeln achten und nicht auf der falschen Straßenseite fahren, ist es egal, ob es ein Elektrorad oder ein normales Fahrrad ist. Ein Vorteil des Elektrorades ist sicher, dass das Licht vermutlich meist funktionieren wird und man die Radler in der dunklen Jahreszeit rechtzeitig erkennen kann.
Wolfgang, das Licht unterliegt den gleiche Kriterien wie beim normalen Rad.
Latsche ich aufs Kabel, rutsch es aus dem Dynamo und dunkel ist es.
Bei mir kommt der Strom für das Licht noch auf konventionelle Art zur Lampe und nicht vom Akku.
Kurt, das ist das Problem, ich kann da auch die Industrie nicht verstehen, daß es nicht bessere Kontakte bzw Klemmen gibt, so ein Messinghaken mit einer von Beginn an viel zu schwachen Feder ist Stand vor 100 Jahren. Und selbst die Kontaktierung der Nabendynamos ist Spielkram, an den Rädern meiner Kinder muß ich dauernd nachdrücken, damits wieder Kontakt gibt. Aber so lange die EU da nicht Abhilfe fordert, passiert da nichts in diesem unseren Land ....
Wolfgang, ich denke das ist Einfachkram aus Asien. Es funktioniert, solange man nicht dran wackelt.
Genau wie mein e-bike auch.
Ich wollte einfach keine 2500 € ausgeben. Da kann ich gleich ein Moped kaufen.
(Hätte neulichst ein fast Neues für 1000 € haben können).
Es geht hier doch um gegenseitige Rücksichtnahme und dass die Autofahrer sich darauf einstellen, dass - obwohl vielleicht ein älterer Radfahrer auf dem Rad sitzt - die Radler jetzt teilweise schneller daherkommen können.
Mir ist heute z.B. passiert (o.E-Bike!), dass mir ein Autofahrer die Vorfahrt genommen hat!
Er hätte an einer Baustelle warten müssen! Trotzdem hat er diese umkurvt und mich zum Bremsen gezwungen. Ich war natürlich sauer ;-)
Interessanter Bericht ,wenn auch leider nicht von allen verstanden wie man an den Kommentaren sehen kann ! Denke mal das so mancher Autofahrer überrascht sein wird wenn da z.B. eine ältere Dame von rechts angerauscht kommt wie ein junger Rennradfahrer . Man neigt ja dazu das Verhalten von Verkehrsteilnehmern an gewohnten Muster zu koppeln (ein junger Radfahrer beschleunigt schneller als ein z.B. 80jähriger) , diese "Muster"gelten mit den neuen Rädern aber nicht mehr !
Grüße ,m.
Andererseits müssen sich die Radfahrer auch auf die neuen Elektroautos einstellen . Häufig fährt man nach gehör weil man ja gewohnt ist die Autos schon von weitem hören zu können . Da wird man schnell mal von einem lautlosen Auto überrascht !
Storchen-Radweg Burgdorf
Viele Storchennester sind inzwischen wieder rund um Burgdorf besetzt.
Eine Rundtour hat der ADFC OG Burgdorf/Uetze jetzt ausgearbeitet.
Nester...
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