Wie kommt man von Burgdorfs Südstadt am schnellsten zur A37? Über die neue B188 oder lieber mitten durch die Stadt? Der Anzeiger ist beide Strecken probegefahren - und war auf der (weiteren) Strecke über die Umgehungsstraße deutlich schneller. Mehr dazu in der Donnerstagsausgabe.
Ausgangspunkt für beide Touren war die Kreuzung Schwarzer Herzog, Ziel die Autobahnauffahrt bei Beinhorn. Wie würdet Ihr fahren - über den Kleinen Brückendamm zur B188 oder lieber über Heeßel? Was habt Ihr mit den Strecken für Erfahrungen gemacht?
2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können dann mit einem zweiten Klick Ihre Empfehlung an Facebook senden. Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Facebook. Mehr dazu rechts unter .
2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können dann mit einem zweiten Klick Ihre Empfehlung an Twitter senden. Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Twitter. Mehr dazu rechts unter .
2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können dann mit einem zweiten Klick Ihre Empfehlung an Google+ senden. Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Google+. Mehr dazu rechts unter .
Über Heessel Robin. Da habe ich nämlich auch noch ein anderes Argument.
Die Strecke über die 188 ist ca. 3 km länger. Bin ich Berufspendler, rechne ich 3 mal 2 mal 220 Arbeitstage. Das sind 1320 km/Jahr. Das sind ca. 119 Liter Treibstoff bei einem Schnittverbrauch von 9 Litern. Das sind ca. 164 € mehr an Treibstoffkosten. Das Spiel hat Rebecca Neander allerding von Schillerslage aus auch mal angeschnitten. Ich habs abgefahren. Der Weg Schillerslage - B 188 - Burgdorf West ist 3 km länger als Schillerslage - Burgdorf West.
Wenn ich die Umgehung fahre sind es etwa 150 € im Jahr; also Heeßel!
Matthias Berkhahn
am 21.10.2010 um 08:54 Uhr
Lange Zeit habe ich diverse Artikel über die neue B 188 und die Umbaumaßnahmen in Hülptingsen und in der Stadt Burgdorf gelesen und immer wieder nur mit dem Kopf geschüttelt, doch dieser Artikel schlägt dem Fass den Boden aus und lässt die Frage offen, ob dieser Artikel eine üble Propaganda für den Umbau / Neubau B188, den Kreisel und die Einbahnstraßenregelung in der Stadt darstellen soll oder ob die Verfasserin dieses Artikels der Meinung ist, dass es nur dusselige Autofahrer gibt.
Auch ich habe heute Morgen den Test gemacht, bin allerdings nicht den schwachsinnigen Umweg über die Louisenstraße und Schlossstraße gefahren, sondern direkt kleiner Brückendamm und dann die Marktstrasse und siehe da, meine Stoppuhr ist an der Einmündung zur A37 bei 7:23 Min. stehen geblieben und das trotz der nötigen Chicagowende auf der Bahnhofstrasse, da der neue Kreisel ja noch nicht Richtung Hannover befahrbar ist. Ich habe also nicht nur rund 2 km gespart, sondern auch noch knapp 5 Minuten und das zur Hauptberufsverkehrszeit, während die Verfasserin des Artikels wahrscheinlich während Ihrer Arbeitszeit vormittags diesen Test gemacht hat! In diesem Zusammenhang kann ich auch mal mitteilen, dass ich schon mehrmals den Weg von Hülptingsen in den Wundramweg (Westseite Bahnhof) getestet habe, der Weg durch die Stadt mit Stop am Bäcker in der Marktstraße ist schneller, als wenn ich die neue B188 fahre und dort in gewisser Regelmäßigkeit im Stau zwischen der Kreuzung Ostlandring und der Kreuzung nach Sorgensen aufgrund bescheidener Ampelschaltungen stehe, mal ganz davon abgesehen das ich rund 3 Km pro Fahrt spare.
Weiterhin kann ich nur alle Planer dieser neuen Maßnahmen in der Stadt beglückwünschen, wir werden sicherlich bald eine tolle Innenstadt haben, in der man sich fast gefahrlos bewegen kann, bleibt bloß die Frage warum, es werden nämlich kaum noch Geschäfte da sein, da diese alle mangels Kundschaft insolvent sein werden, denn wer möchte bekloppte Umwege und ggf. weite Laufwege in Kauf nehmen, wenn man in den Einkaufszentren (Weststadt, Altwarmbüchen, Hannover usw.) bequem parken kann und dort schnell hinkommt oder in Zeiten von Internet dort seine nötigen Käufe tätigen kann.
Hülptingsen / Matthias Berkhahn / 21.10.10
Dr. Peter Löhr
am 21.10.2010 um 10:35 Uhr
Noch längere, aber vermutlich schnellste Variante bei Anfahrt aus Richtung Immensen oder aus den südlichen Teilen der Burgdorfer Südstadt: Immenser Straße – Ostlandring – Dachtmisser Weg – Umgehungsstraße. Erspart die Kreuzung Schwarzer Herzog und die überlasteten Straßen Kleiner Brückendamm und Vor dem Celler Tor.
Viele Wege führen nach Rom, oder wie sagt man so?
Vom Schwarzen Herzog auf die Uetzer Straße, an der Ecke Ostlandring links weg,
auf die 188 n und los gehts.
Nur die km müssen einem dann egal sein.
Dieser einmalige Versuch hat ja im Prinzip noch keine Aussagekraft. Aufgrund diverser Ampeln müsste pro Strecke mehrfach die Zeit gemessen werden. So ergäbe sich ein aussagekräftiger Durchschnittswert.
In den heutigen Zeiten soll ja jeder eigentlich Energie und damit Rohstoffe sparen.
Wie auch schon die vergangenen Berichte über die Ortsdurchfahrt Schillerslage zeigten, soll der Autofahrer aber größere Umwege fahren.
Dadurch erhöht sich aber der Energieverbrauch.
Was an den genialen Ampeln der B188 sinnlos an Kraftstoff verbrannt wird, gehört auch noch dazu.
Ich vermute mal, dass nun von der Stadt Burgdorf weiterhin versucht wird die Durchfahrt durch Burgdorfs Zentrum unattraktiver zu machen.
Das andere Einwohner von Burgdorf dann unter vermehrtem Kfz-Verkehr leiden müssen, nimmt man in Kauf.
Ralph, Du hast natürlich Recht. Das kann man nicht mit einem Versuch abdecken.
Beim ersten mal sind alle Ampeln grün, beim 2. Mal alle rot und das wars dann.
Für mich ist die längste Strecke immer die schlechtere, weil auch die Co2 Werte mit dem Kraftstoffverbrauch steigen.
Helge
am 21.10.2010 um 20:02 Uhr
Hi, auch ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass für diesen Artikel Burgdorf doch einige Euro überwiesen hat? Beispiel: ich benötigte letzten Samstag nachmittag 14:00 noch Baumaterial: also zack von der Weststadt ins Auto und "gedachtes: schnell auf die Umgehung zum Baumarkt (Oststadt)". Nach der 3. roten Ampel (z.B. Abf. Sorgensen; Tierheim...usw. als Spassbremsen), die bei strahlendem Sonnenschein und bei gähnender Verkehrs-leere den Asphalt beleuchten), stellte ich mir doch die Frage: "Hätt´ich jetzt schon fertig tapeziert, gestrichen und Parkett gelegt, wenn ich direkt duch die Metropole gefahren wär?" - Vermutlich ja, denn durch die Stadt wär ich vermutlich deutlich schneller gewesen!
Wer aber meint, dass alle Geschäfte der Burgdorfer Innenstadt dem Ruin geweiht sind, sollte mal vielleicht nach Celle, Springe oder Peine fahren - die Geschäfte sind voll, es herrscht gemütliches flair, man kann beim oder nach dem Einkauf noch flanieren, essen gehen, Kaffee trinken, Eisessen - ohne gleichzeitig eine Verkehrzählung zu machen und die guten Feinstaubpartikel zu inhalieren!
Wir treffen uns morgen wieder, gleiche Zeit, gleicher Ort: im Stau auf der Umgehung!
Burgdorfer Planer- denkt mal nach!
windsurfandkite
Helge, jetzt muss ich Dir ein wenig wiedersprechen. In Celle hast Du Glück, wenn Du Dich nicht auskennst, einen Parkplatz zu bekommen. Wie es mit dem Leerstand ist, weiß ich nicht.
In Springe gibt es wohl Leerstand. Geh mal auf den Nordwall. Parkplätze finden auch nur "Eingeweihte" (bin Springer).
Wie sich das hier entwickelt, bleibt abzuwarten. Ich denke, man wird sich noch zu mancher Änderung durchringen, aber myheimat brauchen die nicht.
Die Umgehungsstraße ist gut für den überörtlichen Verkehr.
Jeder der sich in Burgdorf auskennt, wird meist mit dem Rad viele Sachen erledigen können.
Oder man nimmt das Auto um z.B. mehrere Sachen zu erledigen bzw. schwere Einkäufe zu tätigen.
Vielleicht sollte man doch erstmal abwarten, wie sich alles entwickelt.
Matthias Berkhahn
am 23.10.2010 um 09:22 Uhr
Es ist schon erstaunlich, wie die Artikel zensiert werden, jegliche Anspielung auf einen schwachsinnigen Zeittest oder auf die Planung in Burgdorf wurde am heutigen Tage aus den Artikel im Anzeiger entfernt. Leben wir wirklich in der Bundesrepublik Deutschland oder sollen hier Fehler einfach unter den Tisch gekehrt werden? Es lebe das Internet!
@Matthias: In der Ausgabe vom 23. Oktober hat der Anzeiger Auszüge aus dieser Debatte veröffentlicht (siehe zweites Bild in diesem Beitrag). Ich habe die Texte als Redakteur bearbeitet und gekürzt, deshalb möchte ich Ihnen erklären, wie die Fassung entstanden ist.
Aus Platzgründen geht die Veröffentlichung nur in gekürzter Form. Ihr Kommentar ist dabei der längste - auch, weil sie eine Reihe interessanter Aspekte ansprechen. Ihre inhaltliche Kritik an der gefahrenen Strecke ist natürlich geblieben. Um das nachvollziehbar zu machen, habe ich die veröffentlichte Fassung Ihres Kommentars hier noch einmal vergrößert.
Die generelle Kritik an der Burgdorfer Stadtplanung ist ein weiterer Aspekt, den sie ansprechen. Das ist sicher ein interessanter Punkt, der sich zu diskutieren lohnt - was auf myheimat und auch im Anzeiger schon häufiger passiert ist. In diesem Fall hätte das aber den Rahmen gesprengt, weil es ja konkret um den schnellsten Weg durch die Stadt ging. Deshalb erschien mir das als der Teil, der (in diesem konkreten Zusammenhang) am ehesten verzichtbar und entsprechend kürzbar ist. Die Alternative wäre gewesen, Ihren Kommentar länger abzudrucken und dafür auf Meinungen anderer Autoren zu verzichten.
Kürzen ist da immer eine undankbare Aufgabe, weil es bedeutet, sich von Informationen und Aspekten zu trennen - aber der Platz auf der Seite ist nunmal beschränkt. Etwas zu zensieren, lag sicherlich nicht in meiner Absicht. Wir sind ja darin interessiert, dass kontroverse Debatten in unseren Zeitungen stattfinden.
Pferdemarkt in Burgdorf
Berichte einiger Bürger, in unserem Laden haben mich wachgerüttelt.
Ich habe den Pferdemarkt immer gemieden.
Unter dem Motto. Wer das nicht...
Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Facebook. Mehr dazu rechts unter .