offline
Heinz Schumann
"Die Natur vor der Tür neu entdecken" - so lautete die Aufforderung in der Burgdorfer HAZ-Beilage Anfang dieser Woche.
Also rauf aufs Rad und mit der S-Bahn nach Ronnenberg. An der ersten Info-Tafel des Natur-Erlebnisweges konnte ich eines der versprochenen Faltblätter entnehmen. Damit war sichergestellt, dass keine der interessanten Tafeln ausgelassen und jeweils der direkte Weg gefunden wurde.
Eine vorbildliche...
Freitag, 30.05.2008
Pilgermesse in Santiago de Compostela
Den Tag nach unserer Ankunft lassen wir geruhsam angehen. Ausschlafen und Frühstück am Praza de Galicia mit Kaffee und Croissant. Danach sehen wir uns weiter in der Altstadt um, schauen noch einmal am Pilgerbüro vorbei und begeben uns dann in die Kathedrale.
Wir sind eine Stunde vor Beginn der Messe da und finden Plätze weit vorn, die eine unverstellte Sicht zum...
Donnerstag, 29.05.2008 - der 36.Tag
Pedrouzo – Santiago de Compostela 21,7 km
Nachdem wir gestern zwangsweise weiter gegangen sind, als wir eigentlich geplant hatten, wollen wir den Rest der Strecke nicht noch einmal teilen. Ursprünglich wollten wir in Monte do Gozo bleiben, das wären heute aber nur 16 km.
Die tatsächliche Wetterlage hätte mich dann aber doch zum Stopp auf dem „Berg der Freude“ verleitet. Walter ist...
Mittwoch, 28.05.2008
Castaneda – Pedrouzo 26,9 km
Durchgehend Regen. Galizien macht seinem Ruf alle Ehre. Wasser von oben und auf den Wegen von unten. Wie schon gestern wandern wir auch durch Eukalyptuswälder.
In der Nähe von Arzúa kehren wir in eine gut gefüllte Bar ein. Ich habe einen großen Hunger und lasse mir ein Baguette mit Schafskäse aus der Region (queso de Arzúa) geben. Er schmeckt so lecker, dass ich in...
Dienstag, 27.05.2008
Palas del Rei - Castaneda 25,3 km
Wieder einmal an einem gedeckten Frühstückstisch zu sitzen, hebt die Stimmung für den Tag ganz beträchtlich. Länger als notwendig halte ich mich jedoch nicht auf.
Walter wartet vor seiner Herberge. Erneut geht es durch zahlreiche Dörfer in ständigem Auf und Ab.
Der starke Regen von gestern Nachmittag setzt sich zwar heute nicht fort, aber die dunklen Wolken...
Montag, 26.05.2008
Portomarín – Palas del Rei 25,9 km
Walter geht – wie fast immer – mit Vorsprung los. Ich weiß nicht, ob er eine Pause macht. Gelegenheiten bietet der Weg dazu genug.
Bis Gonzar läuft man parallel zur Landstraße. Ab dort verlässt man die Straße und wandert durch eine hügelige Landschaft. Hinter Hospital da Cruz schieben sich die Berge der Sierra de Ligonde an den Camino heran.
Ab Lestedo wollten...
Sonntag, 25.05.2008 – der 32.Tag
Sarria – Portomarín 26 km
Wie gesagt: heute früh beim Abmarsch erklärt sich der nächtliche Lärm auf überraschende Weise. Rechts und links des Blumenteppichs bleibt Platz für uns frühe Pilger (The early bird catchest the flower.). Oben am Konvent bewundern wir zusammen mit anderen Frühaufstehern das mit riesigem Aufwand geschaffene Kunstwerk.
Zunächst geht es bergab zum Flussbett...
Samstag, 24.05.2008
O Biduedo – Sarria 26,5 km
Es hat aufgehört zu regnen. Wir können um 07.00 Uhr in normaler Kleidung unser Nachtquartier verlassen. Das Licht reicht gerade schon aus, um die Dorfkirche San Pedro zu fotografieren, zu deren Gunsten ich gestern in der Bar einen Kugelschreiber erworben habe.
Ein kurzer leichter Regenschauer lässt uns einen schönen Regenbogen vor den felsigen Bergen sehen. Da die...
Freitag, 23.05.2008
La Faba – O Biduedo 20,4 km
Wie immer wird es ab 06.00 Uhr lebendig in der Hütte, und es findet sich stets jemand, der das Licht sofort anknipst.
In dichtem Nebel steigen wir auf nach O Cebreiro. Gleich hinter Laguna überschreiten wir die Grenze nach Galicien. Wettermäßig fühlen wir uns bereits seit gestern in dieser regenreichsten Provinz Spaniens. In Galicien stehen die öffentlichen Herbergen...
Donnerstag, 22.05.2008: die fünfte Woche beginnt.
Villafranca del Bierzo – La Faba 23,8 km
Walter geht wieder voraus – ohne Frühstück. Ich folge ihm kurze Zeit später, aber fünf Minuten bedeuten, dass man keinen mehr Blickkontakt hat. Die Ausschilderung in Villafranca lässt zu wünschen übrig, so lande ich fast auf dem „Camino Duro“, dem harten Weg, den ich nun doch nicht nehmen will, zumal auch der Normalweg einen...
Mittwoch 21.05.2008 : seit vier Wochen unterwegs
Ponferrada – Villafranca del Bierzo 24,9 km
Heute beginnt das Aufstehen in der Herberge schon um 05.30 Uhr. Walter und ich folgen um 06.00.
Da hinter einem kurzen Flur der große Aufenthaltsraum liegt, beschließe ich, meinen Rucksack dort zu packen. An einer der Sitzgruppen beginne ich damit, und ich bin bei weitem nicht der erste, der sich hier für die heutige Etappe...
Dienstag, 20.05.2008
El Acebo – Ponferrada 17,7 km
Heute soll es wieder eine kurze Etappe werden, denn wir glauben, dass Ponferrada sehenswert ist.
Zunächst aber lassen wir uns das vom Chef zubereitete Frühstück schmecken. Es gibt getoastetes Graubrot – lecker!
Ein schöner Steig führt uns hinab ins Tal nach Riego de Ambros und dann nach Molinaseca. Hier sind wir bei 600 m fast schon auf der Höhe des heutigen...
Montag, 19.05.2008
Rabanal del Camino – El Acebo 17,3 km
Walter ist voraus. Bei leichtem Regen im Nebel geht es zunächst einmal die knapp 300 m hinauf nach Foncebadon. Ein Nest, das im Nebel noch trauriger und verlassener wirkt. Drei große Hunde umkreisen sich argwöhnisch, obwohl sie sich ja eigentlich kennen müssten, und die Rangordnung längst festgestellt sein dürfte. Die vorbei gehenden Pilger lassen sie völlig...
Sonntag, 18.05.2008: Pilgertag Nr. 25
San Justo de la Vega – Rabanal del Camino 25,3 km
Überraschung vor der Tür: es regnet. Nach so kurzer Zeit haben wir bisher die Kleidung noch nicht gewechselt. Bei den Fotos von der Kathedrale in Astorga, wo wir in knapp einer Stunde sind, muss ich acht geben, dass keine Regentropfen auf das Objektiv fallen. Die 12.000-Einwohner-Stadt ist schnell durchquert und vor uns reiht sich...
Samstag, 17.05.2008
Villar de Mazarife – San Justo de la Vega 26 km
Es beginnt einer der langweiligsten Abschnitte unserer Wanderung. Fast 10 km schnurgeradeaus auf einer Asphaltstraße. Auf den flachen Wiesen beiderseits des Weges sind stolzierende Störche die einzige Abwechslung. Bei Villavente endlich biegen wir in das Dorf ab. Die Bar, in der wir einen Kaffee zu uns nehmen, ist aber erst noch die Fortsetzung der...
Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Facebook. Mehr dazu unten unter .