Verkehrsberuhigung der Innenstadt trotz knapper Kassenlage
Der Verkehr in der Burgdorfer Innenstadt (alte B 188) kann nicht so bleiben wie bisher!
In Anbetracht der knappen Haushaltslage wäre es ohne großen finanziellen Aufwand jetzt schon möglich, die Innenstadt verkehrstechnisch zu beruhigen.
Meines Erachtens werden aus den kleinen Nebenstraßen bei der kleinen Einbahnstraßenreglung, wie es von der Verwaltung vorgeschlagen wird, um Spittaplatz und Volksbank herum bald "Hauptverkehrsstraßen".
Mein Vorschlag wäre, die Einbahnstraßenreglung vom "Schwarzen Herzog" her bis zum Medienhaus (ehem. Sannemann) einzurichten und dort soll man nur nach rechts zur Post abbiegen können. Die Marktstraße bleibt mit 20 km/h verkehrsberuhigt zweispurig, allein schon wegen der Busse. Vielleicht kann man sogar auf jegliche Verkehrsschilder verzichten, indem man gleichberechtigter Partner mit allen Verkehrsteilnehmern ist. Man kann die Straße kreuzen wo man will und es bestehen Möglichkeiten, dass z.B. die Gastronomie Tische und Stühle vor den Häusern aufstellen kann. Dann haben wir ein unverwechselbares Ambiente in der Marktstraße, das zum Verweilen einlädt.
Die Schlossstraße, ab C&A, wird Einbahnstraße Richtung Spittaplatz bis zum Eckhaus (ehem. Dr. Cölle). Die Louisenstraße bleibt wie sie ist. Am Spittaplatz (Uhren Dittmann) wird ein Schild "nur rechts abbiegen" aufgestellt.
Diejenigen, die zu den Geschäften in der Braunschweiger Straße wollen, parken auf dem Schützenplatz wie bisher oder fahren zum Parkplatz vor der Tanzschule wie bisher. Für die meisten ist die Braunschweiger Straße wegen fehlender Parkmöglichkeiten sowieso nur Durchgangsstraße.
Bedienstete der Verwaltung und des Gerichts können über die Marktstraße, den Schützenplatz, Schlossstraße oder vom "Schwarzen Herzog" die Parkplätze hinter dem Gericht her anfahren und über den Spittaplatz (Uhren Dittmann) wieder rechts abbiegend verlassen.
Als damals die Hannoversche Neustadt zur Einbahnstraße erklärt wurde, gab es anfangs auch Proteste und heute spricht keiner mehr von einer Aufhebung.
Selbst beobachtete Verkehrsaufkommen machen auf mich den Eindruck, dass die Marktstraße wieder hoch frequentiert ist und die Gartenstraße dagegen weniger benutzt wird. So sollte es nicht sein und bleiben!

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