Zwischen den Marktständen auf dem Schützenplatz klaffen oft große Lücken, weil nicht alle Marktbeschicker kommen.
Mit der geplanten Privatisierung des Wochenmarktes geht es voran. Die Stadtverwaltung hat jetzt ein Standortkonzept für den Umzug der Marktstände vom Schützenplatz in die Innenstadt erarbeitet. Es soll in der Ratssitzung am Donnerstag, 28. Juni, vorgestellt und erörtert werden. Erklärtes Ziel ist es, einen attraktiven Markt zu bekommen, der wieder mehr Kunden anlockt und so die Entwicklung Burgdorfs vorantreibt. Während sich die Gemüter in der Stadt vor allem am künftigen Standort des Wochenmarktes erhitzen, ist die Frage, wie dieser wieder an Attraktivität gewinnen kann, bislang nur am Rande diskutiert worden. Für den Stadtmarketingverein Burgdorf ist dies jedoch der zentrale Punkt bei der Neuausrichtung des Wochenmarktes. „Priorität hat für uns, dass der Markt wieder attraktiver wird, wo das geschieht, ob in der Innenstadt oder auf dem Schützenplatz, ist zweitrangig“, sagt SMB-Geschäftsführer Gerhard Bleich. Der Anzeiger möchte von Ihnen, lieber Leser, wissen, was erwarten Sie von Ihrem Wochenmarkt in Burgdorf? Gefällt er Ihnen wie er ist oder wie könnte er attraktiver werden? Schreiben Sie Ihre Meinung gern als Kommentar unter diesen Beitrag.
Mehr lesen Sie im Anzeiger am Sonnabend, 16. Juni.
Ahoi,
ich kenne die Pläne für den Spitalplatz. Dort müssen entweder weniger Anbieter hin und es gibt keine Toilette auf den Spitalplatz. Außer der von von Mercado. Wenn mehr Anbieter auf den Spitalplatz kommen, muss die Straße gesperrt werden. Da gibt es verschiedene Ausbaustufen.
Man kann ihn auf den Schützenplatz lassen. Für die Anbieter auf den Schützenplatz gibt es Toiletten.Man sollte auf den Schützenplatz wieder mehr Anbieter mit günstigeren Preisen her locken. Das würde Sinn machen.
Meine Herren von der Piratenpartei, vielen Dank für Ihren Kommentar, doch leider drehen diese sich nur um die Standortfrage - und die wird seit Jahren diskutiert. Ich vermisse von Ihnen Vorschläge oder Ideen, wie die Attraktivität des Wochenmarktes zu steigern ist. Damit das Wort "Attraktvität" mit Inhalt gefüllt werden kann.
Welche Angebote von Händler oder eventuell Aktionen sollten möglicherweise auf dem Markt zu finden sein?
Vielleicht haben Sie ja noch mal Lust auf diese Fragen einzusteigen.
Was anderes dazu mal. Ich habe mich mal mit den Händlern auf den Schützenplatz unterhalten. Sie waren der Meinung das die Gebühren zu hoch sind. Soviel wie in Burgdorf würden sie nirgends bezahlen. Das war die Meinung der Händler. Deswegen würde auch einer nach den anderen in einen anderen Ort gehen.
Die Planung für den Spittalplatz sieht wirklich vor, den Wochenmarkt auf die Marktstrasse mit zu legen. Es gibt dort 3 Varianten. Nur Spittalplatz, die Marktstrasse nicht voll einbinden auf höhe des Spittalplatzes und eine volle Einbindung der Marktstrasse.
Parkplätze sind da nur auf den Schützenplatz eingeplant.
Bei den Umbau der Strasse, wie er jetzt erfolgt, würde es logischer sein den Markt auf den Schützenplatz zu behalten. Die Flaniermeile ergibt sich dann von alleine. Man kann Anreize schaffen, das die Mitbürger dann auf die Marktstrasse gehen.
Aber das schafft man nicht mit ein Verlegen des Marktes ohne genügend Parkraum in der nähe. Und der Schützenplatz als Parkplatz ist doch zu weit von Spittalplatz entfernt.
Die Leute kaufen auf den Spittalplatz ein und haben jetzt was zu tragen. Damit sollen sie dann noch durch die Burgdorfer Geschäfte zurück zu den Schützenplatz gehen?
Diie andere Variante ist die, die Leute kaufen auf den Schützenplatz ein und bringen es in den Wagen. Dann können sie noch ein bißchen durch Stadt bummeln und sich die Geschäfte ansehen. Dazu muss der Mark aber für die Händler wieder attraktiv werden.
Keiner - weder die Beschicker noch die Käufer - wollen das der Markt verlegt wird. Aber das interessiert anscheinend niemanden, sonst würden ja die Ergebnisse der Befragungen und der Unterschriftenaktion mal zur Kenntnis genommen!
Und das der Markt verbesserungswürdig ist, liegt ja auch an der Stadt. Warum wird sich nicht darum gekümmert? Oder soll das wieder ein Unternehmen machen, die damit Gewinn erwirtschaften wollen?
Ich würde z.B. ein Angebot von Bio-Fleisch begrüßen.
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