Radwege immer noch nicht frei!
Burgdorf: Fahrradstraße | Leider sind weder die Radwege durch den Stadtpark (Fahrradstraße zur Weststadt) noch die Straßen frei.
Man kann nur - und das auch nur teilweise - auf dem Bürgersteig fahren ( z.B. Hann. Neustadt).
Es ist alles noch vereist, voller Rillen und großen Eisfladen, die teilweise mehr als 10 cm hoch sind und deshalb auch zu gefährlich, diese zu queren.
Das wird in die schattigen Bereichen noch einige Zeit dauern, bis alles abgetaut ist. Aber muß man darauf warten?
Wann wird hier von der Stadt Burgdorf geräumt, so dass ein gefahrloses Rad fahren möglich ist?
Die Männer und Frauen im Winterdienst der Stadt haben fast jeder über 100 Überstunden geleistet, teilweise das erste freie Wochenende seit Jahresbeginn und dann sollen sie noch mehr ackern damit andere Fahrradfahren können? Etwas Geduld noch und unsere Freundin die Sonne wird den Radfahrern ein Zeichen geben wenn sie wieder fahren können. Außerdem ist das salzige Schmelzwasser nicht gut für´s Rad.
Hallo Burkhard, es geht nicht gegen die Leute vom Winterdienst. Es geht um die Prioritäten, die gesetzt werden.
Es gibt ja nicht nur Radfahrer, die sich aus lauter Lust und Laune aufs Rad setzen. Einige Leute haben kein Auto und sind nicht gut zu Fuß. Die würden gern auch in der Winterzeit ihre Einkäufe und sonstigen Verpflichtigungen mit dem Rad erledigen.
Die Schüler, die mit dem Rad zur Schule fahren und sich nicht von ihren Eltern mit dem Auto bringen lassen.
Es ist klar, dass Straßen gestreut werden müssen, aber es kann nicht sein, dass nur Winterdienst für die Autofahrer gemacht wird. Fußgänger und Radfahrer sind auch Verkehrsteilnehmer und haben ein Recht auf geh- und fahrbare Wege (z.B. in Rheine und Münster ist das gar keine Frage: Da werden alle Wege freigeräumt!)
Das Problem war natürlich der viele Schnee und auch die Vereisung von vielen Straßen und Wegen! Aber wie gesagt: die Prioritäten müssen anders gesetzt werden!
PS: Außerdem ist das Salz auch nicht gut für das Auto! Also auch Auto stehen lassen?
@ Burkhard Hußmann: Warum darf man nur bei Schnee Autofahren, aber kein Fahrrad? Es hat nicht jeder ein Auto oder kann überhaupt Auto fahren. Es gibt Leute, die fahren nun einmal mit dem Fahrrad zur Arbeit (einkaufen etc.) und nicht mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln (weil es keine gute Verbindung, wenn überhaupt, zu ihrer Arbeitsstelle gibt). Und es sind nicht nur die Fahrradwege, sondern ja auch die Fußwege betroffen (gewesen), wie z.B. der Fuß- und Radweg (der auch ein Schulweg ist) Schillerslagerstraße. Selbst wenn man mit dem Bus fährt, muss man da auch erstmal hinkommen oder von der Haltestelle noch bis zur Arbeitsstelle laufen.
Habe Verständnis, wegen der Aussage mit den Überstunden (und hoffe, dass der Zeitausgleich für die Männer und Frauen im Winterdienst jetzt gesichert ist und wir von dem Schneewetter verschont bleiben), aber das ist kein Grund, dass die Bevölkerung kein Fahrrad fahren "darf". Das Fahrrad ist genauso ein Mittel für viele zu ihrer Arbeitsstelle zu kommen wie für andere das Auto (und dem schadet das Salz auch und es wird deswegen nicht stehen gelassen). Wie gesagt, jeder ist auf andere Verkehrsmittel angewiesen, um dahin zu kommen, wo er hin "muss" (und nicht zum Spaß) und für viele ist es nun einmal das Fahrrad.
Vielleicht sollte der Winterdienst dann so organisiert werden, dass es Teams gibt, die sich nur um Radwege kümmern. Denn die Straßen müssenn geräumt werden, schon allein wegen der Rettungsdienste. Hat natürlich auch was mit dem Personalabbau im öffentlichen Dienst zu tun.
Bald werden die Radgewege wieder frai sein.





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