Merkels Bleierne Zeit
Ja, es ist eine bleierne Zeit, nicht Neues im Lande.
100 Tage wie 100 Jahre.
Ich glaube ich habe schon eine Bleivergiftung, ich werde immer so müde, wenn ich jemanden von der jetzigen Regierung sprechen höre.
16 Jahre Kohl waren ja schon anstrengend, seine geistig-moralische Wende, die nur für andere galt nur nicht für ihn. Und wenn ich denke, soviele Jahre Merkel? Dann sterben die Deutschen an einer Bleivergiftung und brauchen auf keinen Atomgau zu warten.
Aber das liegt wahrscheinlich daran, dass man alles irgendwie schon einmal gehört hat. Bin ich etwa in einer Zeitmaschine, aber in der gegensätzlichen Richtung und ganz laaannngggsssaaammm? Oder bin ich in dem Film: Und täglich grüsst das Murmeltier? Murmel, murmel, murmel immer das Gleiche, keine Besserung in Sicht.
Und dabei sollte doch alles viel besser werden. Wir wollen wieder dahin zurück wo wir vor der Krise waren. Ja wo waren wir da? Ich weiss nicht mehr wo ich war. Aber ist ja auch egal, wir müssen dahin.
Keinem soll es schlechter gehen, hm aber auch keinem besser? Ja, doch, einigen geht es besser, aber denen ging es vorher auch schon gut.
Und unser Wackel-Dackel-Philipp ist ganz traurig, keiner hat ihn mehr lieb und am liebsten würde er aufhören. Ja doch, bald.
Und unsere Außenwelle? Ist kein Kurzer-Hosen-Tourist. Nein so was, wär hätte das gedacht.
Unser Verkehrsrambo wollte doch die Maut für unser aller Autos, melken wo immer es geht. Ist aber rasch wieder runter von seinem Trip.
Und unser Gute-Laune-Brüderle, was macht er? Er muss sich noch suchen und finden in seiner neuen Aufgabe.
Und der niebolöse Nebelentwickler arbeitet an seinem Zukunftsbuch (ach das soll wohl schon fertig sein), doch alles liegt so im Nebel, keiner kann so recht etwas damit anfangen.
Wohin man sieht, es ist alles so bleiern. Und die Zeit, und die Zeit vergeht und nichts geschieht. Aber wer weiss wozu das nun wieder gut ist.


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