Macht sich Burgdorf durch die Handhabung von Bußgeldbescheiden als Einkaufsstadt „sympathisch“?
Man macht sich für wahr keine Freunde, wenn, wohlgemerkt, probeweise angeordnete Verkehrsführungen schon nach zwei Tagen per Bußgeld durchgesetzt werden!
Ist die Vorgehensweise der Stadtverwaltung eine willkommene Gelegenheit, die klamme Stadtkasse schnell aufzufüllen? Das muss man sich nach dem Zeitungsbericht in der HAZ wohl zurecht fragen.
Die meiner Meinung nach verkorksten Einbahnstraßenreglungen und „Fußgängerzonen“ dürfen auf Dauer keinen Bestand haben, wenn wir nicht wollen, dass Besuchs- und Kaufwillige wegen dieser raubritterlichen Behandlung abwandern bzw. nicht wiederkommen. Dies Thema liegt gewiss auch im Interesse der Kaufmannschaft.
Wenn denn schon solch unübersichtliche Straßenführungen frei gegeben werden, dann doch bitte mit Hinweisen, Markierungen und massiven Abgrenzungen. Erst anschließend sollte man Unverbesserliche per Bußgeld verwarnen.
Mit Rücksicht insbesondere von Rettungsfahrzeugen mit Personenbeförderung ist eine Entschärfung der „Marktstraßeneinfahrtbremse“ dringend erforderlich. Eine schlankere Auf- und Abfahrt würde Abhilfe schaffen.

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