Kantsteine
Wozu sind Kantsteine gut? Sie grenzen die Fußwege von der Straße ab. Sie grenzen also Leute mit Kinderwagen, mit Rollator und Fahrrad aus. Dieser Personenkreis kann von der Straße nicht auf den Fußweg gelangen.
An jeder Querstraße wird der Fußweg eben zu diesem Zweck auf Fahrbahnniveau abgesenkt. Dazu sind 35.000.-- € in den Haushaltsplan der Stadt eingestellt.
Jede Grundstückszufahrt wird auch abgesenkt. Es bleiben jedoch 3cm Kante stehen. Wer mit dem Fahrrad diese Kante zu schräg anfährt, hat Chancen zu verunglücken.
Seit mehr als zehn Jahren gibt es Empfehlungen der Forschungsgesellschaft für Straßenwesen, wo für alle diese Dinge Lösungsmöglichkeiten vorgeschlagen werden.
Bei uns werden sie, auch bei Neubauten, nicht angewendet.
In Nordrhein-Westfalen sind diese Dinge meines Wissens für Straßenbauämter verbindlich. Hier scheinen sie unbekannt zu sein.
Ja, das ist gut, dass mal jemand darüber schreibt. Leider werden die Absenkungen an den Bordsteinkanten aber von unaufmerksamen Autofahrern wieder zugeparkt. So häufig gesehen an der VOLKSBANK in der Norderneystraße/Mönkeburgstraße. U.-R.Krüger
Kantsteine sind im römischen Reich erfunden worden, als der Dreck auf den Stadtstraßen lag. Damit man sauberen Fußes gehen konnte, wurden Bürgersteige gebaut.
Für Kraftfahrzeuge sind Kantsteine kein Hindernis. Für alle anderen Verkehrsteilnehmer aber wohl. . . . Schikane gegen Minderbemittelte, welche sich kein Auto leisten können?? - - -
Oder für was brauchen wir sonst Kantsteine?




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