Stockenten sind langweilig? Wer sagt das....?

Wer kennt sie nicht, die Stockente. Auf jedem Gewässer in der Nähe menschlicher Besiedelung ist sie anzutreffen. Kein Wunder, Stockenten sind schlau; wissen sie doch ganz genau, dass wir Menschen gerne Enten füttern. Das freut nicht nur die Kinder, auch die Stockenten haben sich daran gewöhnt. An so einem Futterplatz kommen schnell mal einige Dutzend Enten zusammen.

Aber wie kommt es, dass die Stockenten so erfolgreich sind? Das liegt an an ihrer unglaublichen Anpassungsfähigkeit. So stellt sie keine Ansprüche an ihre Nistplätze. Eine flache Mulde im Boden reicht schon aus. Außerden ist die Stockente kein Nahrungsspezialist, sie frisst alles, was sie verdauen kann.

Die Stockenten, übrigens Vorfahren unserer Hausenten, sind über die gesamte nördliche Hemisphäre verbreitet. In Australien und Neuseeland wurden sie eingebürgert.

Ihr wissenschaftlicher Name, Anas platyrhynchos, bedeutet Breitschnabelente. Sie wird bis 15 jahre alt, erreicht ein Gewicht von 1,5 kg, eine Spannweite von 95 cm und erreicht im Flug eine Geschwindigkeit von 110 km/h.

Stockenten sind 'Schwimmenten', die, im Gegensatz zu 'Tauchenten', ihre Nahrung von der Wasseroberfläche aus suchen, d. h. Sie tauchen lediglich so weit ab, dass der Schwanz noch aus dem Wasser ragt; das nennt man das 'Gründeln'.

Diverse Farbvarianten, die immer wieder zu beobachten sind, entstehen durch Bastardisierung, also durch Verpaarung mit Hausenten, die ja von ihnen abstammen.

Jetzt wünsche ich viel Spaß beim Betrachten der Bilder.

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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen am 17.12.2011 um 00:00 Uhr  
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Willi Hembacher aus Gersthofen am 10.01.2012 um 20:01 Uhr  
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