On Radtour: Holsteinische Schweiz und Vier- und Marschlanden

   
Vier- und Marschlanden / Gemüse- und Blumenanbau
Burgdorf: Bahnhof Burgdorf | 1. Tag Hamburg – Hammoor / 97 km

Morgens um 5.30 macht sich die Gruppe von sechs Radlern von Burgdorf über Celle nach Hamburg auf den Weg.
Gegen 7.30 Uhr in Hamburg angekommen, ging es auf die Etappe des ersten Tages: Vier- und Marschlanden und dann bis Hammoor bei Ahrensburg zur Übernachtung.
Die Vier- und Marschlanden sind ein süd/östlich von der Innenstadt von Hamburg gelegenes Gebiet, welches am Elbe-Radweg liegt und von Blumen- und Gemüseanbau geprägt ist. Es gibt dort verschiedene Radtouren im Angebot: Rosen-, Kirchen, Deich tour usw.
Das Wetter hielt sich in Grenzen, es war sehr windig. Einen dicken Regenschauer konnten wir bei einem Kaffee trocken abwarten.
Da wir hier etwas mehr als geplant radelten, ergab es dann 97 Tageskilometer

2. Tag – Hammoor – Dersau / 86 km

Bei den mehrtägigen Radtouren hat es sich wie folgt eingebürgert: gegen 7 Uhr aufstehen, 8 Uhr frühstücken und ab 9 Uhr aufs Rad. Das hat sich bisher gut bewährt und so halten wir auch auf dieser Tour.
Heute radelt die Gruppe durch den Südosten Schleswig-Holsteins. Es geht über Bad Oldesloe, Prondorf, Seedorf nach Dersau am Plöner See. Das Wetter ist etwas besser geworden, aber immer noch sehr windig. Die Landschaft ist hier noch relativ flach und es radelt sich gut. In Dersau angekommen laden wir unser Gepäck ab und radeln noch zum Einkaufen nach Ascheberg. Auf der Hinfahrt an einem direkt gelegenen schönen Radweg, der allerdings stellenweise sehr matschig ist und wir deshalb den Rückweg an der Straße wählen. Im Restaurant direkt am Hotel genießen wir unser Abendessen mit Blick auf den See.

3. Tag – Dersau – Lütjenburg OT Schmiedendorf / 88 km

Heute ist die erste Etappe direkt auf der Radtour „Holsteinische Schweiz“. Und es wird auch gleich hügelig. Dafür hat man wunderbare Ausblicke auf die Landschaft und auf die Seen. Das Wetter meint es gut und es ist mit ca. 17/18 Grad und wenig Wind richtiges Radelwetter.
Leider ist uns morgens bei der Planung ein Irrtum unterlaufen und wir radeln in Richtung Preetz und lassen von der ursprünglichen Strecke einen Teil um den Schmalen-, Bomhöveder-, Schieren-, Stolper- und Postsee links liegen. Dafür radeln wir dann ein Stück am Lanker See entlang. Von Preetz geht in Richtung Selentersee. Der See wird fast umrundet. Leider müssen wir dann wieder etwas von der ursprünglichen Strecke abweichen. Wir benötigen eine Reparaturwerkstatt. Bei einer unserer Radlerin (ohne Motor) ist die Sattelstütze defekt und gibt sehr witzige Geräusche von sich. Auch die Gangschaltung bei einem E-Bike ist nicht richtig eingestellt und muss nachjustiert werden. Wir radeln direkt nach Lützenburg und werden dann in der Reparaturwerkstatt unterhalb des Bismarkturms hervorragend und schnell bedient. Ein dickes Lob! Dann radeln wir direkt zu unserer Unterkunft. Nachdem wir uns von den Gepäcktaschen getrennt haben, geht es noch mal los zur Ostsee. Ein Rundkurs nach Hohwacht und dann um den Großen Binnensee herum bringt uns dann wieder zu unserer Unterkunft und zu einem schönen Abendessen. Da es am Abend ein Fußballspiel im Fernsehen gibt, löst sich die Gruppe dann bald auf.
4. Tag – Lütjenburg OT Schmiedendorf – Malente / 68 km
Um Malente wird es noch ein wenig hügeliger und so wurde dieser Tag mit etwas weniger Kilometer geplant. Die Etappe führt die Gruppe über nette kleine Dörfer direkt zur höchsten Erhebung in SH, den Bungsberg mit 168 m. Die Route führt hinauf auf den Berg. Das letzte Stück vermeiden wir jedoch, da der Weg ziemlich schlecht ist.
Vor Malente radeln wir direkt am See entlang und genießen die Aussichten auf den See. Das haben wir auch nötig. Unsere gebuchte Unterkunft empfängt uns ziemlich schräg. Das angebotene Quartier entspricht ganz und gar nicht der Homepage, nach der gebucht wurde. Geschönte Fotos gaukeln hier doch ein ganz anderes Ambiente vor. Das Preis- Leistungsverhältnis stimmt nicht. Wir bitten um ein anderes Zimmer, da es in einem Zimmer gewaltig müffelt (man kann auch sagen – stinkt).
Auch ist Malente nicht so richtig fahrradfreundlich. Wir stellen unsere Räder ab und essen ein Eis aus der Hand. Eine Boutique-Besitzerin, der wir eine vom Wind runtergewehte Bluse in den Laden bringen, schnauzt uns an, dass wir die Räder dort wegnehmen sollen, da wir die Aussicht auf ihr Schaufenster versperren. Nachdem wir erstmal nicht reagieren, droht sie sogar mit weitergehenden Schritten!
Der Radweg über die Bahn hört vor der Bahnüberführung auf und fängt danach wieder an. Eine ordentliche Radwegeführung sieht anders aus, da es auch noch ein gegenläufiger Radweg ist.
Auch eine kleine Reparatur von einer Minute in einem Radgeschäft schlägt mit 2 € zu Buche. Nicht sehr servicefreundlich!

5. Tag – Malente – Bad Segeberg / 76 km

Heute geht der Rundkurs um die Holsteinische Schweiz zu Ende und verlassen die See in Richtung Bad Segeberg. Durch eine ländlich geprägte Landschaft, die jetzt auch wieder flacher wird, läßt sich gut radeln. Wir machen nochmal Rast in Seedorf und lassen uns im Vorgarten der Turmschänke von der Sonne verwöhnen. In Bad Segeberg genießen wir die schöne Unterkunft in Mitte der Stadt und lassen uns nach einem Eis wieder mit dem Rad die Umgebung um den Gr. Segeberger See genießen. Der Rundkurs ist ca. 8 km lang. Auch die Innenstadt von Bad Segeberg schauen wir uns noch an um danach den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.

6. Tag – Bad Segeberg – Hamburg/Hbf. – Burgdorf / 67 km

Die Wetterberichte von zwei Teilnehmern unterscheidet sich heute doch beträchtlich. Der eine sagt bereits kleinere Regenschauer am Tag an und der andere erst zum Abend. Wir radeln bei schönstem Wetter los. Der Rückenwind frischt im Laufe des Vormittags auf und auch die Wolken nehmen zu. Aber wir bleiben trocken. In Hamburg versuchen wir auf den Alster-Radweg zu kommen, um von dort direkt in Richtung Innenstadt zu fahren. Mit Karte und GPS-Gerät gelingt das dann auch und wir radeln ein schönes Stück an der mit viel Grün umsäumten Alster entlang. Dann müssen wir jedoch wieder ein Stück an die Straße (die Radwege in Hamburg sind teilweise zugeparkt und zugewachsen, so dass wir ein Stück der Straße entlang müssen).
An der Binnenalster überlegen wir ob wir noch ein wenig pausieren. Aber da abends das Fußballspiel Fürth / Hamburg ist, radeln wir zum Bahnhof um nach Einkauf von Verpflegung dann in den Metronom zu steigen. Gegen 17.30 Uhr radeln wir in Burgdorf unserer Wege!
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2 Kommentare
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Giuliano Micheli aus Garbsen | 23.05.2014 | 13:00  
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Dieter Goldmann aus Seelze | 24.05.2014 | 21:30  
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