Vor ein par Wochen schien er noch undurchdringlich zu sein, der Riesen Bärenklau Wald. Nun hat sich jemand daran gemacht alles zu vernichten. Fast alles, denn wo er mit der Maschine nicht hinkam, blühen sie munter weiter. Jetzt wo alles ab ist, sieht man erst, wie groß die Fläche ist die der Bärenklau eingenommen hat.
Selbst die niedergewalzten Pflanzen fangen wieder an zu blühen. Es ist wirklich schwer diesem Neophyt zu Leibe zu rücken. Nicht nur durch die Samen vermehrt er sich, sondern auch noch durch Wurzel Ausläufer.
Hier werden sich wohl die Insekten noch länger an den schönen großen Blüten erfreuen können. Gruß Günther
2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können dann mit einem zweiten Klick Ihre Empfehlung an Facebook senden. Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Facebook. Mehr dazu rechts unter .
2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können dann mit einem zweiten Klick Ihre Empfehlung an Twitter senden. Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Twitter. Mehr dazu rechts unter .
2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können dann mit einem zweiten Klick Ihre Empfehlung an Google+ senden. Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Google+. Mehr dazu rechts unter .
An diesen Bildern kann man gut erkennen, dass der Riesen-Bärenklaus oder auch Herkulespflanze alles andere erstickt. Viele Bundesländern bekämpfen diese Pflanze aktiv.
Hier in Niedersachsen wird wenig getan. Nur an "für Menschen gefährlichen Stellen" wird eingegriffen. Das ist aber nicht genug.. Diese Pflanze breitet sich aber durch die vielen Samen (mehrere 10.000 Stück pro Pflanze) explosionsartig aus.
Es gibt verschiedene Ansätze. Aber alle sind über lange Zeit angelegt. Die Samen können bis ca. 15 Jahre auskeimen. Die Wurzeln wachsen wieder nach.
Im Internet gibt es viele Seiten über die verschiedenen Arten der Bekämpfung.
Schafe sollen diese Pflanze ohne Probleme fressen können. Aber auch hier ist Nachhaltigkeit gefragt.
Nun stehen diese Pflanzen ablegen vom Ort wo normal keiner hinkommt. Doch sie unbeachtet lassen wäre fatal, denn sie breiten sich immer mehr aus. Selbst wenn man die ca 100 Pflanzen alle Jahre abmäht und nur 10 stehen bleiben sind das hochgerechnet 10 000 neue Samen jedes Jahr. Sie sind dort schon im Wald verstreut und die ersten wachsen schon an den Entwässerungsgräben.
Einmal nicht aufgepasst, fallen die Samen in den Graben schwimmen immer weiter bis sie liegenbleiben und keimen. Irgendwann steht dort nur noch Herkulesstaude.
Also liebe Gemeinde, Stadt Burgdorf, Landwirte, Jäger, Realgemeinde oder der, der sie mal ausgesäht hat, wer immer dafür zuständig ist, MACHT WAS DAGEGEN!!! GG
" häufig in Doldenblütlern vor wie Bärenklau (Riesen-Bärenklau, Wiesen-Bärenklau) und Angelika (Engelwurz), außerdem in Rautengewächsen wie Zitruspflanzen (darunter Bergamotte, Zitrone, Limette, Grapefruit, Bitterorange u.a.) sowie in einer Reihe weiterer Pflanzen."
---> http://de.wikipedia.org/wiki/Furocumarin
"bei Patienten, die regelmäßig Johanniskraut-Präparate als Antidepressivum einnehmen, eine verstärkte Lichtempfindlichkeit der Haut beobachtet worden. Furocumarine, die häufig in Doldenblütlern wie Bärenklau (Riesen-Bärenklau, Wiesen-Bärenklau), das Fagopyrin des Buchweizens (Buchweizenkrankheit), Bergamotte und Angelika (Engelwurz) sowie in einer Reihe weiterer Pflanzen vorkommen"
---> http://de.wikipedia.org/wiki/Phototoxie
"Die meisten auslösenden Stoffe stammen aus der Gruppe der Psoralene (Furocumarine) und sind in Blättern, Stängeln und Fruchtständen von heimischen oder exotischen Pflanzen enthalten. Hierzu zählen:
Pastinak (Pastinaca)
Herkulesstaude (Heracleum mantegazzianum)
Wiesen-Bärenklau (Heracleum sphondylium)
Meisterwurz (Peucedanum ostruthium)
Engelwurz (Angelica)
Feigenbaum (Ficus carica)
Weinraute (Ruta graveolens)
Bergamotte (Citrus bergamia)
Knorpelmöhre (Ammi majus)
Sellerie (Apium graveolens)"
---> http://de.wikipedia.org/wiki/Photodermatitis
Vielleicht sollte man sich mit dieser Pflanze einfach arrangieren.
Andreas, in der richtigen Dosis angewendet sind alle Drogen aus Pflanzen Medizin. bei dieser ist es die Unwissenheit, dass bei der Berührung schon Hautverbrennungen erfolgen können. Ich habe mich ja auch unter diese Pflanzen gestellt, weil ich weiß, dass ich so schnell keinen Sonnenbrand bekomme. Bei anderen Personen (Blonde) kann das schon genügen. GG
> "bei dieser ist es die Unwissenheit, dass bei der Berührung schon Hautverbrennungen erfolgen können"
Hast du gewusst, dass es noch so viele andere Pflanzen mit ähnlichem Nachteil gibt? Ich nicht. Und die meisten Leute wissen das wahrscheinlich auch nicht.
Trotzdem führt man keinen Vernichtungsfeldzug gegen diese anderen Pflanzen. Warum dann gegen diese?
> "Vernichtungsfeldzug. Das habe ich doch schon erwähnt. Weil diese Pflanze alles überwuchert, wenn man sie nicht zurückhält"
Ich hab'n Garten - ich weiß, was du meinst ;)
Das macht die Quecke auch... oder manches Gras krieg ich nicht aus den Garten... Goldruten kriegt man auch kaum weg... und diversem Strauchwerk bin ich schon hinterhergebuddelt ohne Erfolg... und mein "LIeblingsstachelstrauch" bekommt bei jedem Axthieb drei Ableger...
Und wie gesagt: Vielleicht mal mit Verdrängung versuchen. Mancher Strauch oder Baum kratzt sich doch nicht um diese Staude... die wuchert m.W. primär da, wo man ihr Platz schafft...
Antwort einer kommunalen Stelle auf meine Anfrage der Zuständigkeit!
"es besteht keine gesetzliche Verpflichtung zur Beseitigung des Riesenbärenklaus. Meines Wissens führt auch die Region Hannover keine eigene Maßnahmen zur Beseitigung durch. Neben dem Riesenbärenklau werden von verschiedener Seite auch Forderungen zur Beseitigung verschiedener eingeschleppter oder giftiger/hochallergischer Pflanzen (z.B. Ambrosia, Jakobs-Kreuzkraut, Goldrute) laut. Hierzu sind die Kommunen personell und finanziell leider nicht ausgestattet."
Beate, ich kenne diese Aussage. Deshalb habe ich mich auch an den Besitzer gewendet, der von sich aus etwas dagegen unternimmt. Ob er es jemals in den Griff bekommt, ist die zweite Frage.
Der giftigste Pilz unserer Heimat...
Amanita Phalloides heißt er,der giftigste Pilz unserer Heimat.
Amanita Phalloides kommt aus dem lateinischen und heißt Grüner...
Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Facebook. Mehr dazu rechts unter .