Zeitgenössische Fotografie Tattoo und WallArt sowie Installation und Malerei

Kunstausstellung - Vernissage. Unten rechts: Stellvertr. Bürgermeisterin der Stadt Burgdorf, Christa Weilert-Penk.
 
Kunstausstellung in der Galerie Marlies Kramski (mitte unten) Tattoo - Geschichten auf der Haut. Künstlerin Susanne Schumacher, Künstlerin Regine Schulze und Jens Nadler, Künstler Lars Schumacher und Britta Nickel-Uhe, Stellvertr. Bürgermeisterin Christa Weilert-Penk.
Burgdorf: Sammlung Marlies Kramski | In der Einführungsansprache zur Vernissage in der Galerie Kramski, in der zeitgenössische Fotografien der Künstlerin Susanne Schumacher gezeigt werden sowie Installation, Bildhauerei und Malerei der in Hannover lebenden Regine Schulze, betonte in ihrer Rede die stellvertretende Bürgermeisterin Christa Weilert-Penk ihren Dank an Marlies Kramski, die es ermöglichte, dass in ihren Räumlichkeiten diese besondere Ausstellung gezeigt wird. Für die Stadt Burgdorf sei es immer ein großer Gewinn, wenn Kunstobjekte der Öffentlichkeit präsentiert werden, die die Lebendigkeit einer Stadt und ihre unterschiedliche Funktionsweise damit zum Ausdruck bringt. Gezeigt werden Arbeiten der zwei Künstlerinnen, die in ihrer künsterischen Schaffenskraft, in ihrer Herangehensweise an Objekte sowie im Umgang mit Materialien völlig unterschiedliche Ansätze der künstlerischen Arbeit vermitteln. Zu sehen ist die Ausstellung in der Galerie Kramski, Braunschweiger Straße 4 in 31303 Burgdorf vom 2.-30.November 2014.

Auszug - Kunstausstellung - Einführung der stellvertr. Bürgermeisterin der Stadt Burgdorf: Christa Weilert-Penk über die Arbeiten der Künstlerin Susanne Schumacher:

„In Ihren Arbeiten bringt die Künstlerin eindrucksvoll zum Ausdruck, dass es sich mit Hife der Techniken Fotorafie, Film und neuer Medien, wie wir dies in den Wall-Art Fotografien aus den Metropolen der Welt betrachten können, sich mit Fragen der Identität in einer sich verändernden Welt auseinander setzt. In ihren Fotografien fängt sie Augenblicke, Gesichtsausdrücke, Darstellungen und Informationen ein, die im Nu wieder durch Überkeben, Übermalen, Abreißen, bewußtes Zerstören oder vom Wind zersetzen. Nichts ist beständig, alles kann sich schnell, teilweise auch ohne Menschliches eingreifen, verändern,“ so die stellvertretende Bürgermeisterin.

„Die Motive, die die Künstlerin auf ihren Wal-Art Fotografien gewählt hat sind zeitnah und aktuell, nehmen Fragen und Herausforderungen unserer sozialen und politischen Welt, wie Integration, Verschleierung oder Gleichberechtigung auf, und weisen uns mit künstlerischen Mitteln auf Fragestellungen und dringend zu lösende Probleme im menschlichen Miteinander Umgehen und Leben hin. Die Motive der Straße, so unterschiedlich sie auch sein mögen, eröffnen eine neue Zeitinterpretation, sind schnell vergänglich, damit nicht mehr sichtbar und entschwinden unseren Vorstellungen.“

„Als erlebarer Gegensatz zu den schnell vergänglichen Wall-Art Fotografien der Künstlerin steht ihre zeitgenössische Fotografie, das Tattoo – die Geschichten auf der Haut oder Kunst, die unter die Haut geht. Hier ist nicht vergänglich. Tattoos bleiben bestehen.“

„Die Serie Tattoo ist eine Fotodokumentation, eine kunstvolle Fortführung einer Langzeit-Studie mittels der Fotografie, die die Künstlerin für die Serie Leidenschaft ab 2009 erstellte. Anfangs wurden Tätowierer bei ihrer Arbeit gezeigt, die selst ein kunstvolles Tattoo tragen, es folgte eine Kunstausstellung zu der Serie Mensch und Arbeit während der photokina in Köln."

"Die Motivation ihrer künstlerischen Arbeiten wurden von dem Gedanken der Künstlerin gespeist, - was bewegt Menschen, ihre Seele, ihren Körper mit Farbe auf und in die Haut für die Ewigkeit zu bannen und welche Geschichte steht für welches Tattoo und seiner Symbole, die den ganzen Menschen zeigen?"

Weiter in der Ansprache von Christa Weilert-Penk heißt es: "Der Künstlerin Susanne Schumacher ist es gelungen, einfühlsam Mensch zu bewegen, ihren Körper für sie, für uns zu zeigen. Dies setzt ein jahrelanges Vertrauen voraus, ohne diese Symbiose von Künstler und Modell wären diese Bilder, die selbstbewußte tätowiere Menschen zeigen, nicht geglückt. Die Künstlerin zeigt damit das Heute in der Tattookunst. Mit ihren Arbeiten möchte sie uns vermitteln und sensibilisieren, dass Bilder auf die Haut zu bannen, als Kunstform genau so betrachtet werden muss, wie in der Bildenden Kunst die Malerei, Fotografie, Skulptur oder die Musik. Für diese Schaffenskraft herzlichen Dank."

Stimmen aus der Ansprache von Galeristin Marlies Kramski:
"WallArt-Fotografien: berauschend in der Formation und erhebend in der Einzelaussage. Eine Hommage an Technik, Sinn und Gestaltung.
"Eine ganz besondere Freude ist es mir, die Fotokünstlerin Susanne Schumacher als Gast vorstellen zu dürfen. Im ersten Raum "Tattoo - Geschichten auf der Haut" aussagekräftige Fotografien, interpretiert mit Beleleuchtung und Eleganz. Fotografie und Model verschmelzen in eins. Eine Offenbarung an Selbstsicherheit, Extravaganz und Zugeständnis. Bravo! Ich bin persönlich Hingerissen von soviel Aussage in der Selstverständlichkeit. Zwei Rote Punkte durfte ich für meine Sammlung setzen." Marlies Kramski

Ich bedanke mich bei der Galeristin Marlies Kramski, bei der stellvertretenden Bürgermeisterin Christa Weilert-Penk, meinen Models Daniel, Pierre, Nina, Marcel, Mirko, Florian, Dennis und Helge. Dem Studio Elsenbach, Frau Schöne, meiner Familie für die Unterstützung und der umfangreichen Presse, den Pressevertretern für die freundliche Unterstützung. Vielen Dank auch für den TV-Bericht von dem Sender h1. Ich bedanke mich bei meiner Künstlerkollerin Regine Schulze. Herzlichen Dank der ersten Vernissage während der 48 Stunden Ausstellung in Hannover (Ralf Sommer). Und ein besonderes Dankeschön gilt allen Besuchern und Besucherinnen der Ausstellung - auch in Zukunft. Danke für die interessanten Gespräche.

Ihre Susanne Schumacher


Zu sehen ist die Ausstellung vom 2. November 2014 bis zum 30. November 2014. Öffnungszeiten des Herbstsalon in der Braunschweiger Straße 4, in 31303 Burgdorf: Samstag und Sonntag von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr.
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