Erinnerungen an zwei Legenden der Slapstick-Comedy als Premiere auf deutschen Bühnen:
„Laurel & Hardy“ am 3. Februar im Theater am Berliner Ring
Am Freitag, 3. Februar, setzen der VVV und die Stadt Burgdorf die laufende Spielzeit des Theaters am Berliner Ring mit einem neuen Gastspiel des Theaters für Niedersachsen fort. Auf dem Spielplan steht der musikalisch-komödiantische Bilderbogen „Laurel & Hardy“. Mit ihm setzte der schottische Dramatiker Tom McGrath dem legendärsten Komiker-Duo der Filmgeschichte ein heiter-melancholisches Denkmal. Das 1976 in Schottland uraufgeführte Bühnenstück ist erstmalig auf deutschen Bühnen zu sehen. Die Vorstellung beginnt um 20.00 Uhr. Eine kostenlose Werkseinführung stellt um 19.30 Uhr das Bühnengeschehen vor. Theaterkarten sind bei Bleich Drucken und Stempeln, Braunschweiger Straße 2, und im Bürgerbüro erhältlich (Rathaus III, Spittaplatz 4). Für Mitglieder des VVV und Jugendliche gibt es im Vorverkauf Ermäßigungen.
In McGraths Musikrevue erwachen der dünne Stan Laurel und sein dicker Freund Oliver Hardy zu neuem Leben. Die beiden hierzulande als ‚Dick & Doof‘ bekannt gewordenen Künstler durchleben zusammen die Höhepunkte ihrer Karriere, die zu Stummfilmzeiten begann und nach über 100 gemeinsamen Filmen mit dem Tod Oliver Hardys im Jahr 1957 ein jähes Ende fand. „Laurel & Hardy“ lässt das Leben, Lieben und Leiden des ungleichen Paares in bewegenden Szenen noch einmal Revue passieren. Das urkomische und zugleich anrührende Doppelporträt der beiden Slapstick-Legenden bietet viel Situationskomik und Dialogwitz – gewürzt mit Slapstick aus ihren berühmten Filmen und jeder Menge Musik.
Der schottische Schriftsteller und Jazzpianist Tom McGrath erblickte am 23. Oktober 1940 in Glasgow das Licht der Welt. Schon in seiner frühesten Jugend zogen ihn die drastischen Slapstick-Szenen der Filme von Laurel & Hardy in den Bann. Nach ersten Anfängen als Dichter entschloss er sich Mitte der 1970er Jahre, den beiden Komikern und ihrer Lebensgeschichte eine biographische Musikrevue zu widmen. Die ungewöhnliche Hommage sollte zu seinem größten Bühnenerfolg werden. Der 2009 verstorbene McGrath schuf bedeutende Bühnenwerke, die es auf deutschen Bühnen noch zu entdecken gilt.
Das Theater für Niedersachsen zeigt die deutsche Erstaufführung in einer Inszenierung von Jürgen Lorenzen. Jens Koch verkörpert Oliver Hardy. Als Stan Laurel ist Christoph Götz zu sehen. Die Musikalische Leitung hat Nils Gassmann.


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