„Die UHUS“ der Reisegruppe „Die UHUS“ sind nach der Kur- & Kulturreise wieder gesund zuhause gelandet

Vor dem Haupteingang der Basilica St. Giustina, die leider geschlossen war. Zu unserem Glück "erschien" ein Mönch, der uns Einlaß gewährte!
 
Ein Besuch des Caffé Pedrocchi in Padua ist ein Muß!!
 
Am Ende des Rundganges in Padua angelangt.


Die Flugreise vom 21.08.-04.09.2013 nach Abano-Montegrotto Terme führte die 20 TeilnehmerInnen über Venedig nach Montegrotto ins bekannte und beliebte Hotel Terme delle Nazioni. Nach einer obligatorischen ärztlichen Un-tersuchung begannen wir am übernächsten Tag mit den Kur-Anwendungen nach dem Motto: „morgens Fango – abends Tango“.

Der 1. Ausflug führte uns mit dem Bus nach Padua, dem neben Rom berühmtesten Wallfahrtsort Italiens. Die Stadt empfing uns mit dem „Prato della Valle“, dem zweit¬grössten Platz Europas, mit seinen Statuen und Obelisken, um¬ringt von anti¬ken Palästen und der Basilika Santa Giustina.

Zu Fuß ging es weiter zur Basilica di Sant’ Antonio, auch „Il Santo“ genannt, einer der meist besuch¬ten Wallfahrts-kirchen Italiens. Im Volks¬mund heißt der hl. Antonio auch „Schlampertoni“, da er, wenn er im „Stoßgebet“ angerufen wird, auch hilft, verlorene Sachen wieder¬zu¬finden! - Der Bau der Basilica wurde 1232 begonnen, um die Überreste des Hl. Antonius von Padua aufzunehmen, eines Predigers, der das Werk Franz von Assisis fortführte.

Unser Rundgang führte uns am Rathaus vorbei zum Hauptsitz der zweitältesten Uni¬versität Italiens (erbaut im Jahre 1222). Hier war ursprünglich die namhafte medizinische Fakultät unter¬ge¬bracht, wo viele berühmte Ärzte studierten und auch lehrten. Zu besichtigen ist auch die Kanzel, von der Galileo Galilei aus zwi¬schen 1592 und 1610 seine Vor¬lesungen hielt, sowie das Teatro Anatomico (1594), dem ältesten erhalte¬nen akademischen Seziersaal der Welt.

Im weltberühmten Caffè Pedrocchi, erbaut im Stil eines antiken Tempels, wird die Eleganz des 19. Jh. wieder leben¬dig. Im Erdgeschoß gibt es einen roten, grünen und weißen Salon. Der grüne Salon steht seit der Eröffnung jeder¬mann ohne Konsumzwang zum Lesen und/oder zum Plaudern/Diskutieren zur Verfügung.

Wir stärkten uns bei Cappuccino und Eiscafé am Piazza dei Frutti, schlenderten über die Piazza delle Erbe, weiter zur Piazza dei Signori (Herrenplatz) und zum Palazzo del „Capitanio“, der durch einen Turm mit einer großen, astrono¬mi-schen Uhr (Sternenuhr) berühmt wurde. Es soll sich um die älteste Turmuhr Italiens handeln.

Nach unserer Rückkehr ins Hotel gab es vor dem Abendessen einen „fürstlichen Sekt-Empfang“ für alle neu ange¬reis¬ten Gäste.

In den nächsten Tagen erwarteten uns neben unseren Kuranwendungen noch weitere unvergessliche Ein¬drücke.
So z.B.:
Die Hügelfahrt in die Euganeischen Hügel mit einer Weinprobe, einem Rundgang in ESTE, der Hauptstadt der an¬ti¬ken Veneter, mit dem Castello Carrarese (1339-1342), einer „Stipp-Visite“ in Arqua Petrarca“, wo Franceso Petrarca von 1370 bis 1374 lebte und starb.
Die Brenta-Villen-Fahrt, eine romantische Mini-Kreuzfahrt auf dem Brentakanal, bei der wir auch einige Schleusen passieren mussten. – Wir besichtigten die Villa Widmann-Foscari (19. Jh.) in Mira und in Stra die Villa Pisani, eine schloss¬ähn¬liche Villa aus dem 18.Jh., die auch „La Nazionale“ genannt wird .

Am nächsten Tag, es war schon Freitag, der 30. August, legten wir den „Schongang“ ein und erkundeten mit einem Kleinbus die nähere Umgebung, die auch gut mit dem Fahrrad zu erreichen ist. Wir besichtigten das Kloster „Il Monastero San Daniele“, das Benediktiner-Kloster St. Daniele , Abano (Padova) sowie die Benediktinerabtei Santa Maria Assunta von Praglia.


Am Samstag, 31. August, dann der große Höhepunkt: Die Fahrt nach Verona (auch das „kleine Rom“ genannt) zur Aufführung der Oper „Romeo & Julia“ in der Arena di Verona. Davor ging es aber noch mit dem Bus auf die Hügel über Verona zu Fotostopp und Kaffeepause bei der Wallfahrts¬kirche Santuario della Madonna del Lourdes. Am Nachmittag ist hier das Licht am besten zum Fotografieren!

Nachdem wir uns noch bei einem Abendessen in einem typisch italienischen Lokal in den Hügeln gestärkt hatten, hieß es Abfahrt zur Innenstadt. Wir hatten Plätze im Bereich „Poltroncina Centrale“ gebucht und genossen die wun¬dervolle Aussicht geradeaus direkt auf die Bühne. Allein die Stimmung, die Beleuchtung , die überwiegend festlich an¬gekleideten Be¬su¬cher sowie das ganze „Drumherum“, bis es dann endlich losging, faszinierte uns sehr. Das Bühnenbild bzw. die wechselnden Bühnenbilder waren einzigartig, die Vorführung gran¬dios mit tollen Lichteffekten und phantastischen Stimmen der Hauptdarsteller sowie auch des Cho¬res. Am Schluss nicht endend wollender Beifall ….

Der Sonntag diente der Erholung, da am nächsten Tag ein Ausflug nach Venedig mit einer kleineren Gruppe geplant war.

Wir nahmen den Zug. Der Bahnhof liegt direkt am Canale Grande, wo wir die „schwimmende Straßenbahn“, das Vaporetto bestiegen. Durch das Herz der venezia¬ni¬schen Lugune ging unsere Fahrt vorbei an mehreren Inseln, u.a. auch an Murano mit den berühm¬ten Glasbläsereien. Ziel war die wohl romantischste aller venez. Inseln, nämlich Burano (ab dem 16. Jh. bekannt durch florierende Spitzenstickerei), mit den bunten Häusern, die den Fischern früher bei schlech¬ter Sicht als Orientierung dienten.

Auf dem Rückweg machten wir einen Abstecher zum Markusplatz, dem Napoleon nach „schönsten Salon Europas“, nicht ohne vorher die „Seufzerbrücke“ (dieses Mal unverhüllt) auf uns wirken zu lassen. Angekommen an der Mole von San Marco fiel unser 1. Blick u.a. auf die Säulen von San Marco (Markuslöwe aus Bronze) und San Teodoro (Schutzpatron von Venedig), den Dogenpalast, die Basilica San Marco mit den berühmten Mosaiken und den Campanile. Auf unserem Weg zur Rialto-Brücke, wo wir das Vaporetto zum Bahnhof nehmen wollten, durchquerten wir den „Torre dell‘ Orologio“, einen verzierten Renaissance-Uhr-Turm mit einer blauen und goldenen Uhr aus Email, die Mondphasen und Tierkreiszeichen zeigen.

Unterwegs gab es noch zu viel zu sehen und zu bestaunen. So rannte uns die Zeit davon. Den von uns ausgesuchten Zug für die Rückkehr pünktlich zum Abendessen konnten wir nur erreichen, da er noch auf einen Anschlusszug warten musste!!

Unser Freiluftplatz im Garten des Hotel Terme delle Nazioni wurde für uns am nächsten Tag zum Mittagessen das letzte Mal (bzw. zum letzten Mahl) eingedeckt. Dann hieß es für uns alle wehmütig „Abschiednehmen“ vom Tempel der Erholung und des Jung¬brunnens und „Träumen von einer baldigen Wieder¬kehr“.

Der nächste Reisetermin steht schon fest: 03.09.-17.09.2014. Informationen und Anmeldungen bei Angelika Köhler, Tel. 05136 – 32 05.
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