Das 5te in Ramlingen -Frühlingskonzert-

Wer nicht dabei war, hat was verpasst.

Der Musikzug FF Ramlingen-Ehlershausen spielte sein bisher bestes Konzert in Ramlingen.

Gleich vorweg, -was die Moderation für diesen Abend dem erwartungsfrohen Publikum versprach, wurde vollends eingehalten: ein vollgepacktes, abwechslungsreiches für Jeden-was-dabei-Programm mit kleinen Überraschungen.

Den Anfang machte das Orchester unter der Leitung von Hugo Loosveld mit dem „Eurovisionsmarsch“ von Van Holland. Mit knackigem klarem Sound zeigte der Musikzug das Ergebnis der wochenlangen intensiven Vorbereitungen. Sofort schlug die Stimmung im nahezu voll besetzten Saal hoch. Dann ging es Schlag auf Schlag. Viele Welthits aus den Bereichen Pop, Rock und Film zeigten, dass es den 30 Musikerinnen und Musikern offenkundig Freude bereitete und leicht fiel tempo- und nuancenreich zu spielen.

Gänsehautfeeling strömte von der Bühne bei „Gabriellas Sang“ (Michael Rebock am Tenorsaxofon) wie auch bei der inoffiziellen Hymne Schottlands „Highland Cathedral“ (Cornelia Wick auf der Konzertflöte). Und zwischendurch immer wieder die charmante Moderation von Elisabeth Wöhler, die mit viel Hintergrundwissen der gespielten Melodien das Publikum erstaunte. Denn wer wusste z.B., dass die beliebte Dudelsackmelodie „Highland Cathedral“ von den Deutschen Ulrich Roever und Michael Korb 1982 anlässlich von Highland Games in Deutschland komponiert wurde. Sie wurde sogar als schottische Nationalhymne vorgeschlagen.

Herzerfrischend auch die Darbietung von „I just called to say I love you“ von Stevie Wonder. Völlig überraschend hörte man mittendrin deutlich ein Telefon klingeln. Das war das Zeichen von Hugo Loosveld. Das Orchester legte die Instrumente zur Seite und sang den Refrain nur mit Unterstützung der Tuba zu Ende und zeigte auch hier die Geschlossenheit beim Gesang. Diese Aktion belohnte das Publikum mit tosendem Beifall.

Eine weitere Überraschung gab es bei der Melodie „Tequilla“. Gut behütet mit einem Sombrero ging Hornist Reiner Ortmann während der Darbietung durchs Publikum und schenkte Tequilla aus. Auch hier gab es besonders viel Applaus, der sich zu stehendem Applaus am Ende des eineinhalbstündigen Konzertes steigerte.
Nach zwei Zugaben verabschiedete der musikalische Leiter Hugo Loosveld das begeisterte Publikum, das einstimmig der Meinung war, ein Konzert auf hohem Niveau gehört zu haben.
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