Wo war denn nun unser Gott?

Hll. Antlitz nach Hl.Therese von Lisieux.
Gott ist nicht allmächtig: So müssen wir nach Auschwitz sagen - und so haben im Grunde, oft überdeckt, die großen Theologen seit jeher geschrieben (Schweigen, Stille und Ohnmacht vor der Größe Gottes; Antonius Eremita; Dionysius Ps.-Areopagita u.a.).

Wir Menschen müssen aus der Naivität des Allmachts-Gedankens herauskommen, sonst ist Religion unglaubwürdig. Aber was tut Gott dann?

Er weint über Auschwitz. Und er liebt. Seine Liebe ist unendlich, frei, souverän, absolut; und wir Menschen werden vor dem Richterstuhl Gottes bitterlich weinen, dass wir unser Leben nicht der Liebe Gottes angemessen haben, dass Lieblosigkeit sich oft hochgegipfelt hat auf unendliche Grausamkeit. Jedoch Gottes Liebe wird obsiegen ...
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2 Kommentare
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Kornelia Lück aus Zeitz | 27.01.2015 | 19:26  
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Christine Gross aus Burgdorf | 28.01.2015 | 06:44  
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