Wirrgefühl statt Wirgefühl
Kann es sein, dass die FDP kein Wir-Gefühl hat, sondern nur ein Wirr-Gefühl?
Hat sie von der SPD nichts gelernt, die durch ihre Grabenkämpfe und allerlei Verlautbarungen und Mutmaßungen die Wählerschaft verschreckte und bei den Wahlen enormen Stimmenverlust erlitten hatte und noch hat.
Macht Westerwelle seine Außenpolitik etwa ganz allein, ohne Absprache mit der Kanzlerin und Kanzleramt? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Es muss doch eine Richtung vorgegeben werden, nach der verfahren werden soll. Hat er ganz allein entschieden, dass sich Deutschland aus dem Libyen-Einsatz heraushält?
Jetzt wird wieder weiter gesägt und dann wird Westerwelle vom Sockel gestürzt und was macht die FDP dann, kommt dann endlich das Wir-Gefühl zum Vorschein?
Aber die CDU ist ja auch nicht besser, oder haben sie mittlerweile ein Wir-Gefühl zu ihrer Kanzlerin entwickelt, oder grollen sie immer noch über ihren Kurs?
Überall nur Wirrwar.
Wie oft habe ich in der letzten Zeit gehört, wir brauchen einen der sagt wo es lang geht, der mal auf den Tisch haut.
Doch ehrlich gesagt, habe ich gerade vor so „Einem“ enorme Angst. Das hatten wir doch schon einmal und es kam nichts Gutes dabei raus.
Lasst uns endlich ein Wirgefühl entwickeln, das täte Deutschland wirklich gut.

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