Shantys im Helenenhof Burgdorf. Auch ein Moment des Nachdenkens
Burgdorf: helenenhof | Spätestens bei solchen Auftritten, die sich an Jahresereignisse koppeln, merkt man wie flott und großzügig die Zeit mit unserer Lebensspanne umgeht: Verschwenderisch ! Warum auch nicht, sie steht ja in unendlicher Menge zur Verfügung. Nicht uns Menschen, die da stets glauben, dass "ihre" persönlichen paar Jahrzehnte von Bedeutung wären. Ein anderer führt unser Zeitkonto und er alleine, unbestechlich, oft nicht nachvollziehbar und manchmal ungerecht, wie wir meinen, nimmt er uns aus dem Treiben des Lebens.
Mag jetzt der eine oder andere geneigte Leser schmunzeln, doch schon oft bei Auftritten dieser Art, wenn man in die Runde blickt und Menschen sieht, die scheinbar bereits den größten Teil ihres Zeitkontingentes aufgebraucht haben, wird einem bewusst, wie klein und begrenzt doch letztendlich die eigene "Zeit- Insel" geworden ist. Einer Sandbank gleich, vom Meer des Lebens stetig angenagt, bis nichts mehr vorhanden und man selbst ein Teil des Meeres; der Zeit geworden ist.
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Waldemar, auf deinen Text ist mir zum Schmuzeln nicht, aber zum Nachdenken schon zumute.
Und wenn das Meer mit dem Himmel verschmelzen würde, die Erde mit dem Sonnensystem und Jenes mit der Galaxy sich einigt, auch dann würden wir immer noch nicht begreifen, wie winzig klein unser Sein ist.
Ein Nichts, von allem was um uns ist. Bedeutungslos in Jener Unendlichkeit.
Danke für die nachdenkenswerten Gedanken. Wie froh bin ich, in Anbetracht der Größe der Welt und meinem "kleinen" dasein von Gott behütet zu sein. Sonst wäre ich tatsächlich verloren und könnte diese Gedanken kaum ertragen...
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