Burgdorf: St. Pankratius-Kirche | Herzlichen Dank an die St.Pankratiusgemeinde und den Evangelischen Jugenddienst für die einfühlsame Andacht zum Tode von Robert Enke.
Wie wichtig es ist und auch in Zukunft sein wird, jungen Menschen in einer solchen Situation zur Seite zu stehen, zeigte am gestrigen Abend die gut gefüllte Kirche auch hier bei uns in Burgdorf. Der Fassungslosigkeit Raum zu geben, Trauer ausdrücken zu dürfen, das kann entlasten, nicht mehr und nicht weniger. Die nachdenklichen und traurigen Gesichter der Jugendlichen haben mich ein wenig erschreckt. Gerade war die Welt noch in Ordnung und dann, von einer Sekunde zur anderen ist nichts mehr wie es war..... Robert Enke war ein Vorbild, authentisch und glaubwürdig. Wie kann so ein beliebter und hochgelobter Mensch so etwas schreckliches tun? Gefragt sind jetzt Eltern, Lehrer, Trainer, den jungen Menschen zu vermitteln, welche Bedeutung "hinhören" und "mitfühlen" in unserer heutigen Gesellschaft haben. Nach dem Gottesdienst war die Stimmung zwar immer noch bedrückend, aber man konnte auch ein wenig Erleichterung spüren.
Mich haben die Worte an der Pinwand ganz besonders berührt und ich wünsche allen, dass sie damit ein wenig Trost finden:
Gesegnet deine Trauer, dass du nicht erstarrst vor Schmerz, sondern Abschied nehmen und dich behutsam lösen kannst ohne dich verloren zu geben.
Gesegnet deine Klage, dass du nicht verstummst vor Entsetzen, sondern herausschreien kannst, was über deine Kräfte geht und dir das Herz zerreißt.
Gesegnet deine Wut, dass die Entmutigung dich nicht überwältige, sondern die Kraft in dir wachse, für dich zu kämpfen, trotzdem dein Leben zu wagen.
Gesegnet deine Einsamkeit, dass du Raum findest, Vergangenes zu ordnen ohne schnellen Trost zu suchen und in blinder Flucht neues Unheil auf dich herabzuziehen.
Gesegnet du, dass du Unsicherheit aushalten kannst, bis du wieder festen Grund spürst unter deinen Füßen und ein neuer Tag dir sein Licht schenkt.
Meine Hochachtung gilt Teresa Enke, die Ihrem Mann auch in den schwierigsten Zeiten zur Seite stand. Ich wünsche ihr Kraft und Fürsorge, die kommende Zeit der Trauer zu bewältigen, damit auch die kleine Leila eine unbeschwerte und fröhliche Zukunft haben kann.
Trauer, Wut, Ohnmacht, ja aber
jahrelang wurde das Thema "Depression" in der Presse und der Öffentlichkeit nicht beachtet ja, totgeschwiegen. Ca. 9000 Selbsttötungen gibt es im Jahr in der Bundesrepublik. 40 - 70% führen auf Depressionen zurück.
Unser Nationaltorwart ist nun einer davon - sicher sehr tragisch.
Ich will kein Verständnis erwirken, aber meinen Freunden aufzeigen, dass ich weiß von was ich rede:
Ich leide seit 14 Jahren permanent an Depressionen und bin bis heute noch Patient im Bezirkskrankenhaus Augsburg anhängig. Viele Wochen Verhaltenstherapie, Medikamente bis heute. Beruf, öffentliche Ämter wie Stadtrat und Freundschaften u.v.m. blieben auf der Strecke.
Nun meine Kritik: Was mit dem tragischen Tod von Torwart Enke derzeit geschieht, ist wieder einmal ein fast "kommerzieller" Medienrummel, der an der Sache vorbei geht. Es war ja auch bei Deissler ähnlich. Er hatte es aber geschafft, so wie ich.
Ich meine die heimtückische Krankheit "Depression" müsste längst seriös und permanent in den Öffentlichkeit aufgearbeitet werden. Die Dunkelziffer der Erkrankten und Gefährdeten in Deutschland ist sehr hoch und geht in die Millionen.
Etwas sarkastisch formuliert: "Über Schweinegrippe wissen wir mittlerweile alles - über Depressionen noch sehr wenig"
Ich hoffe nur, der Tod von Torwart Enke war nicht umsonst - auch ich trauere um ihn - und wir alle, Medien und Öffentlichkeit, wurden wachgerüttelt.
Willi
Peine: Dorfgemeinschaftshaus Vöhrum | Heute bekam ich eine traurige Mail von meiner Tochter aus Peine.
Der kleine Sohn ihrer Freundin Carola leidet an einem seltenen Gen-Defekt, der sein Immunsystem dazu bringt, gesunde Körperzellen zu zerstören. Lukas hat das "Hämophagozytose-Syndrom -kurz HLH- eine Überreaktion seines Abwehrsystems auf das Eppstein-Barr-Virus (Pfeiffersches Drüsenfieber). Die Sterblichkeit ist extrem hoch.
Lukas Leidensweg begann im...
Burgdorf: Kindergarten Sorgensen | Bei strahlendem Sonnenschein wird heute im Sorgenser Kindergarten ein fröhliches Frühlingsfest gefeiert. Die Kleinen sind mit Feuereifer dabei Duftblumen zu basteln, Frühstücksbutter zu schütteln, Kräuter in Töpfe zu pflanzen und kleine Insektenhotels zu bauen. Ein Glücksrad und eine Negerkußwurfmaschine runden den Spaß ab. Zur Stärkung bei den vielen Aktionen gibt es ein reichhaltiges Kuchenbüffet.
Burgdorf: Rathaus III | Ausstellung im Rathaus III (Bürgerbüro) von"Winter- und Weihnachtsbilder" aus dem Sorgenser Kindergarten.
Schneeeleute, Tannenbäume und andere weihnachtliche Motive mit plastischen Elementen z.B. aus Tapete, Filz und Perlen, natürlich mit viel Glitzer und Sternen.
Rechtzeitig zur Adventszeit wurde heute im Rathaus III (Bürgerbüro) umdekoriert. Bis zum 21. Dezember 2009 kann man die, in einer "Familienwerkstatt"...
Burgdorf: Waldbad Ramlingen | Heute schon an Übermorgen denken!
Am 15. Juni 2013 findet ab 13:00 Uhr nach dem Wiesenlauf für Kinder des TVE im Waldbad in Ramlingen, Kreisstraße / Grüne Allee die Arschbombenmeisterschaft 2013 mit gleichzeitigem "Tag der Offenen Tür" statt! Näheres bald hier im Netz!
Und bis dahin heißt es: ÜBEN!!!
Dieser Slogan Spiel-Sport-Spaß begleitete diese abwechslungsreiche Halleneinweihung wie ein roter Faden. Gestartet wurde mit einem Gottesdienst, der bereits gut 130 Menschen in die Halle bewegte.
Die große HSV-Sportshow moderierten locker-flockig Tanja Kicza & Birgit Jung, die auch für die Organisation verantwortlich zeichnete und Ihr Sohn Jonas sowie sein Team hatten die Technik im Griff.
Anfangs gab es einen...