Es gab Zeiten, da haben wir uns gegen die "Volkszählung" vehement gewährt. Heute sollen oder wollen wir unser Privatleben jedem mitteilen der es wissen und nicht wissen will.
Auch "myheimat" sucht Facebook-Teilnehmer. Warum?
Die aktiven Bürgerreporter berichten hier täglich über so viele interessante Momente, warum soll ich mich noch über das Privatleben meiner Mitmenschen informieren? Die können mir ja auch sonst was erzählen und Ruckzuck entstehen Gerüchte.
Wenn ich jemanden was über mich anvertrauen will dann sag ich es einem vertrauten Menschen und nicht der Klatschpresse.
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Ja: Sich über Goolge aufregen, aber in Facebook alles preisgeben...
Warum Menschen so dumm sein können, ist unbegreiflich!
Man kann und sollte sich aber selbst wenn man nicht in Facebook ist, bürgerliche Namen ausdenken und mit diesen seine(n) eigenen Namen anschreiben, um diesen zu kontrollieren und ggf. zu melden.
Es kann dort jeder auch mit fremden Namen machen, was er will...
Und dann gibt es ja noch twitter u u u ... und MH...
> Auch "myheimat" sucht Facebook-Teilnehmer. Warum?
Ich sehe das eher umgekehrt: Auf der Facebook-Seite informieren die Kollegen vom myheimat-Team in Augsburg darüber, was auf myheimat los ist und warum es sich lohnt, hier mal vorbeizuschauen. Also eher: Facebook sucht myheimat-Teilnehmer.
@Burkhard: Das Missverständnis beruht auf den manchmal etwas kuriosen Bezeichnungen bei Facebook. Was bei myheimat (wie ich finde: viel treffender) "Kontakte" heißt, nennt sich bei Facebook beispielsweise "Freunde". Und wer regelmäßig verfolgen will, was sich auf der Seite einer Organisation, eines Mediums oder eine Person tut, heißt im Facebook-Deutsch "Fan". Man kann also, wenn man bei Facebook angemeldet ist, "Fan" der dortigen myheimat-Seite werden. Der Link ruft also nicht (wie man das auch verstehen könnte) dazu auf, Fan von Facebook zu werden, sondern "Fan" der myheimat-Seite bei Facebook. Und die wiederum wirbt dafür, bei myheimat.de mitzumachen. An der langen Erklärung sieht man: Das ist etwas kompliziert und nicht so leicht in wenige Buchstaben zu bringen.
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