Burgdorf: Stadtpark | Bei uns in Burgdorf gibt es an der Aue eine ansprechende Sitzgruppe, die allerdings sehr oft von Jugendlichen so bis (geschätzt) 15 Jahre genutzt wird.
Ich will wirklich niemandem zu Nahe treten, aber der Eindruck, den diese Sitzgruppe nach einem Abend hinterläßt, der läßt wirklich zu wünschen übrig.
Ich glaube, ich gehe mal das Risiko ein und fotografiere die Nutzer der Bänke, egal, ob sie für den Müll verantwortlich sind oder nicht.
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Wir in Lehrte haben dafür die Anlage am Wasserturm.
Hingehen würde ich nicht, es sei denn, Du wolltest hinterher ein Kreuz errichtet haben.
Wochentags wird es morgens von der Stadt sehr aufwändig beseitigt.
(2 Bullis, 5 Leute)
Es ist überhaupt nicht lustig und von den Kosten ganz zu schweigen.
Auch ist es nicht einfach "nur" Müll.
Es liegen auch "Bestecke" herum, obwohl die Jugendlichen nicht mit Messer und Gabel essen.
Der Ansatz für die Jugendlichen muss woanders stattfinden.
Hallo Wulf,
ich denke, das bei uns ist so etwas, was ich als Grabbelecke von Halbstarken bezeichnen würde. Bestecke findet man da nicht, aber mich stört, dass man nicht in der Lage ist, den Müll in den Behälter zu schmeißen.Man schafft Arbeit für Leute, die eigentlich wo anders tätig sein sollen. Für mich ist das eine Erziehungsfrage. Andererseits fördert der Staat ja auch durch Krippen bis zur Ganztagsschule, dass die Eltern aus der Verantwortung herauskommen. Für mich ein ungesunder Zustand. Daraus abgeleitet: Wenn die Politiker meinen, dass so etwas der richtige Weg ist, müssen sie auch dafür sorgen, dass die Ordnung wieder hersgestellt wird, aber bitte nicht auf meine Kosten. Ich habe meine Kinder anders erzogen.
Wenn ich mir so die Erziehung- bzw. Nicht- Erziehung mancher Eltern anschaue, es wundert mich nicht.
Viele lassen ihre Kinder in allem gewähren und wundern sich später über die Folgen.
Abgesehen davon gibt es leider genug Erwachsene, die solches Verhalten vorleben.
Soziales Verhalten, Gemeinschaft und Miteinander werden immer seltener, ist mein Eindruck. Sicher gibt es Ausnahmen.
In meiner Schulzeit(80er Jahre) war die Umwelt als Thema sehr beliebt und es gab allerlei Gruppen, auch an Schulen, wo die Meisten gerne mitmachten.
Sowas gibt es heute wohl nicht mehr?
Wüßte auch gern, wie man etwas ändern kann.
Leider begibt man sich in Gefahr, wenn man jemanden auf so ein Verhalten anspricht, muss man mit rechnen.
Ich würde mich nicht trauen, so sehr mich sowas ärgert.
> "In meiner Schulzeit(80er Jahre) war die Umwelt als Thema sehr beliebt und es gab allerlei Gruppen, auch an Schulen, wo die Meisten gerne mitmachten.
Sowas gibt es heute wohl nicht mehr?"
Damals hatten die Kids dafür auch noch Zeit und waren noch nicht in der Ganztagsbetreuungsmühle eingespannt. Wann sollen sie das denn heutzutage machen? ;)
Mia
am 12.08.2010 um 05:46 Uhr
Hallo Andreas!
Ganztagsbetreuungsmühle- wirklich gute Wortschöpfung!
Wir haben das früher in der Schule gemacht, was heute wohl nicht mehr der Fall ist.
Es stimmt schon, dass viele Kinder unheimlich eingespannt sind.
Andererseits- Zeit zum "vollmüllen" haben ja einige scheinbar doch.;-)
Außer Gleichgültigkeit wird es bei manchen sicher auch Provokation sein, denke ich.
Spielt das Thema Umwelt in der Schule überhaupt noch eine Rolle?
Ja, spielt es, Mia, aber im großen Rahmen. Wie man den gerade produzierten Müll in den Griff bekommt, gehört nicht zum Unterricht.
Ich denke eher, zu Hause räumt ja auch noch Mama auf, warum soll man es da machen?
Dieter, es ist auch keine Änderung zu erkennen. Bin am Sonntag am gleichen Platz vorbei gekommen. Es sah fast wieder so aus. Mir tun nur unsere Stadtgärtner leid.
Gärtnern kann man Müll abräumen nicht nennen.
Hallo Kurt ,ich würde auch sagen das in erster Linie da die Erziehung versagt hat. Da sind wir aber wieder bei der Kontrolle, wer und wann soll das machen und wie hoch ist dann die Strafe. Mit Sicherheit hat das mit dem Geisteszustand des jeweiligen Schmutzfinken zu tun.
Im Vorbeifahren gesehen!
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Seltsam.....
...... was manche Leute so vom Umweltschutz halten.
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