Denken allgemein gut? Oder allgemein schlecht?
Sie glauben, Sie denken noch selber? Oder ist es nicht eher so, wir lassen Denken?
Warum soll ich noch denken, es ist anstrengend und zeitraubend und manchmal auch ganz schön nervig. Wer nicht denkt lebt viel ruhiger und entspannter. Ändern kann ich doch sowieso nichts, warum also denke ich noch.
Unsere Gehirnmasse nimmt ständig ab. Hatte der Homo Erectus noch sehr viel mehr Gehirn als der Homo Sapiens, so hat der heutige Homo Computus schon viel weniger Gehirnmasse. Bislang hat der Mensch nur 8% seines Gehirns genutzt (wozu auch immer), und der heutige Computer-Mensch braucht vielleicht nur noch 6% oder noch weniger seines Denkvermögens.
Täglich sterben etwa 10.000 Gehirnzellen ab. Doch wir haben so viele, dass es trotzdem noch zum Denken reicht.
Alles wird uns abgenommen. Es gibt so viele Kochsendungen, doch es wird weniger selber gekocht. Es gibt so viele Liebes- und Sexfilme. doch .....
es gibt weniger Kinder.
Unsere Autos stecken voller Technik, die wir garnicht beherrschen können, unser Navi sagt uns wo wir hinwollen. Und wenn es sich mal vertut weiss der Fahrer garnicht wo er ist.
Unser Körper steckt voller Bakterien und Viren, vielleicht übernehmen diese ja das Denken. Und die Schmetterlinge im Bauch? Das ist der Helicobacter piloris, und Frau denkt, das liegt am Mann. Und verliebt sich wieder einmal in den Verkehrten.
Durch Ernährung, Wasser, Bewegung, Genußmittel, Alkohol, Nikotin, Medikamente, Drogen und Streß können wir unser Gehirn positiv oder negativ beeinflussen.
Aber selber denken?
Unser Gehirn läßt sich beeinflussen durch die Erfahrungen, die wir im Laufe des Lebens gemacht haben, durch Gerüche, Bilder, Worte. Vieles läuft in uns automatisch ab, in unserem Unterbewußtsein, wir reagieren intuitiv.
PS) Denken ist wohl doch Allgemeingut, nur so lassen sich die vielen Plagiatsvorwürfe erkären;))
Wer will denn Heute , noch Gedanken denken,
Gefühle ausdrücken, Gewissen verschenken?
Reichen nicht , die damals alten Naturinstinkte,
womit der Menschheit, einst Überleben winkte?
Wenn wie bequem, zu wenig an Kinder denken,
der Erde länger, die Erhaltung dadurch schenken.
denn diese Menge, wird der Erde langsam zu Plage,
wer Fehrsehen tut, der sieht das Elend alle Tage.
Der "homo ökonomikus" denkt auch ohne Hirn. Er hat alles bereits automatisiert. Er melkt jetzt!
Ich kannte mal einen Zyniker, der meinte, viele Menschen hätten im Kopf vorne Stroh und hinten Wasser. Wenn es vorne brennen würde, müssten sie nur mit dem Kopf nicken.- Ich weiß auch nicht so genau, wieso ich jetzt gerade darauf komme ...
Liebe Irene,
ein schwieriges Thema, zumal die philosophische Frage "Ist der Kopf der Anfang oder das Ende des Menschen?" noch nicht ausreichend geklärt ist. Manche glauben, wenn sie den Aus- oder Einschalter am Fernseher gefunden haben, eine große Denkleistung vollbracht zu haben. Viele sind der Überzeugung, wenn sie das auflagenstärkste Boulevardblatt überflogen haben, schrecklich anstrengende Texte vor sich zu haben... Denken, erklärt von unterschiedlichen Personen kann Größe oder bittere Armut inhaltlich symbolisieren.
Schön ist es, das wir uns Gedanken machen!
Werner
Lieber Günther,
Du zitierst mit Descartes "Je pense, donc je suis" (Ich denke, also bin ich) ein Prinzip der Philosophie. Viele haben sich den Kopf darüber zerbrochen; u.a. schon Augustinus. "Si enim fallor,sum" (Denn, wenn ich mich täusche,bin ich).
Nun- ist der Kopf der Anfang oder das Ende des Menschen?
Lasst uns zum Weinglas greifen und auf die einzigartige Gattung "Mensch" anstoßen!
Werner
Es ist doch erstaunlich, wie viel Lateiner in my heimat, auftauchen, das Niveo der vertretenen User zeigt, wie gleich wir doch durch unsere Schwächen,
doch letztendlich alle Verbunden sind.
Ich denke, also bin ich. Und wenn ich grade mal nicht denke, dann bin ich nicht?
Aber keiner kann an nichts denken.
Das Denken unterscheidet uns von den Tieren.
Das Denken woher komme ich, wer bin ich, wohin gehe ich.
> "Das Denken unterscheidet uns von den Tieren"
So sicher kann man sich da nicht mehr sein.
Das mag sein, was uns aber unterscheidet, ist die Frage nach dem Sinn des Lebens. Ich glaube die stellen sich die Tiere gottseidank nicht.
Ob die Tiere sich danach fragen, weiß man ja nicht.
Und ob das nun etwas Positives ist, sich diese Frage stellen zu können, darf auch überlegt werden.
Ebenso, wie intelligent es ist, sich die zu stellen, wenn man sie sich stellen kann ;)
Vielleicht denken Tiere ja auch z.B. eine Katze: "Ich will nicht gestreichelt werden, ich will lieber eine Maus jagen." Und springt vom Schoß des Frauchens herunter.
Nur weil es nur schwer wissenschaftlich erforscht/beweisbar ist , dass Tiere nicht denken können, ist sowas nicht unmöglich.
Naja, denken werden sie schon - zumindest die uns ähnlichen Säuger mit ähnlichen Gehirnen. Aber was genau, weiß man halt nicht. Und ob das nun hochwertiger ist, was wir denken, sei auch mal bezweifelt ;)
Der Mensch stellt sich als die Krönung der Schöpfung dar.
Aber das ist er nicht.
Stimmt, aber er hat die Fähigkeit, sich das einzubilden ;)
Einbildung macht stark, habe ich doch schon früher gehört;))
Da gäbs noch: Einbildung ist auch 'ne Bildung ;)



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