Burgdorf: Rubensplatz | Heute war ich durch Zufall bei uns in Burgdorf am Rubensplatz.
Es ist einfach erschreckend, was aus dem einst so lebendigen Platz geworden ist.
Leerstände der Wohnungen und Geschäfte, ein optisch wenig anheimelndes Umfeld. Wie lange soll denn das so weiter gehen dort? Jetzt hat auch noch ein renomierter Computerladen geschlossen. Wann gehen die beiden letzten Lokale?
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Auf dem Platz brummte das Leben, aber das ist lange her. Ich weiß nicht, warun das alles so zurückgegangen ist. Dicht mit kleinen Häusern besiedelt.
Das kann es sein: in den flächenmäßig kleinen Geschäften kann man die Preise nicht halten. Die Leute kaufen am Stadtrand und Ende.
KLar Andreas, hast Du keine Fläche, kannst Du nur einen Teil anbieten. Ist die kleine Fläche auch noch teuer, kannst Du die Preise nicht halten.
Das war´s und Ende. Es haben viele dort versucht, es hat nicht geklappt.
Scheiß Spiel, aber wo soll das Geld herkommen heute? Die Löhne stimmen nicht, die Renten (in dem Bezirk überwiegend) stimmen schon gar nicht. Wie soll es also funktionieren?.
Beleben kann man solche Stellen auch mit gemeinnützigen Angeboten, Ausstellungen, Bürgerräume, Jugendtreff, etc.
Kommerziell: Wie gesagt.
Mal ein Beispiel: Seit wir hier kein Kaufhaus mehr im Center hatten, bin ich wegen DVDs, Spiele, etc. gar nicht erst ins Center gegangen, sondern man fuhr gleich zum nächsten MediaMarkt. Dadurch war man im Center halt auch keine Laufkundschaft, die ggf. noch was anderes kauft oder wenigstens die Bude belebt ;)
Und btw: Seit wir einige Male umsonst dort waren, weil die aktuelle Filme nicht hatten, gehen wir auch da kaum noch hin - notfalls gibt es eben Amazon u.ä. ;)
Es geht halt nicht immer um geringe Preisunterschiede, sondern um Verfügbarkeit.
Ggf. auch Service.
Ausstattung.
Personalzustände.
Usw.
Stimmt, aber wenn ein Viertel einmal einen negativen Ruf hat, ist schon immer fast alles vorbei. Ich bedauere das und auch die Geschäftsleute, die dort versucht haben, zu überleben.
Da hat sich ein Geschäft ähnlich wie ein Secondhandshop etabliert. Ich wünsche denen viel Glück und werde das mal beobachten.
Geht man einmal von dem Slogan des Stadtmarketings Burgdorf aus: "Hier findet Leben Stadt!", frage ich mich, wo findet denn in Burgdorf noch Leben statt?
Traurig, was mit dem Rubensplatz im Laufe der Jahre passiert ist. Das wird nicht der letzte Platz in Burgdorf sein, der einmal aussterben wird.
Kurt, ein schöner Beitrag über Burgdorfs aussterbenden Plätze.
Es wird aber auch offensichtlich nicht im Wohnbereich investiert, um da wieder Leben rein zu kriegen. So weit ich weiß,ist der ganze Laden in Privathand und da sind schon viele Zusagen rübergekommen aber geschehen ist wohl nichts.
Stimmt, früher sind wir ständig als Kinder zum Rubensplatz, zum Eis essen, beim Bäcker Süßes kaufen, im kleinen Supermarkt einkaufen und ganz beliebt der Stöberlabern etc.
Ich frage mich, was der Besitzer (nach meinem Wissen gehören die Gebäude einem Einzigen) davon hat, wenn die Geschäfte alle leer stehen (Muss wesentlich günstiger sein, die Ladengeschäfte leer stehen zu lassen, als interessierten Mietern entgegenzukommen. Lässt sich Leerstand so gut von der Steuer absetzen)?
Mittlerweile würde ich es besser finden, diese Ladengeschäfte wenigstens in Wohnungen umzubauen, einfach aus dem ganzen Platz ein Wohngebiet zu machen. Aber so ist der Rubensplatz einfach nur noch ein trauriger Anblick (vor allem für diejenigen, die ihn noch ganz anders kennen).
Traurig, diese Entwicklung in Burgdorfs Südstadt.
Nun hat ja im Depenauer Weg auch der Fleischer kürzlich zugemacht, nur der Bäcker hält sich noch. Aber wie lange noch?
Die Stadt Burgdorf hat wohl auch beim Rubensplatz schon resigniert. Alle Kräfte werden scheinbar auf die Marktstrasse und die Gewerbegebiete am Stadtrand konzentriert.
Da fragt man sich ja auch, warum Burgdorf nun einen zweiten Baumarkt braucht.
Da ist m.E. der nächste Leerstand vorprogrammiert.
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Ich habe den Pferdemarkt immer gemieden.
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