Worpswede, ein bezauberndes Künstlerdorf . . . , "Benefizz" besuchte diese Romantik im Teufelsmoor

die alte Windmühle,Wahrzeichen von Worpswede

Wer kennt nicht den Zauber von Worpswede . . ., Häuser mit Reet bedeckten Dächern, romantische Gärten, ein Ort, in dem Künstler ihr Zuhause gefunden haben.
In dieses interessante Dorf, mit seinem idyllischen Landleben, zog es die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von "Benefizz".
Dieser Tagesausflug war gleichzeitig ein Dankeschön von "Benefizz" an die fleißigen Helferinnen und Helfer dieser sozialen Einrichtung aus Burgdorf.
Mit dem Bus ging es über die Autobahn Richtung Bremen und weiter zu dem kleinen Dorf im Teufelsmoor. Zwei Reiseführerinnen empfingen die Burgdorfer auf dem Parkplatz, führten uns, in zwei Gruppen aufgeteilt, auf verschiedenen Wegen durch das Dorf.
Zunächst fragte die nette Reiseführerin, ob wir eigentlich wüßten, wie der Name Worpswede entstanden sei. Ihre Erklärung war einfach, "Worps" bedeutet Hügel, "Wede" der Wald, also ein Dorf das um 1218 in diesem Hügelwald am Rande des Weyerberges mit den ersten Anfängen geschichtlich erwähnt wurde und somit begann, sich zu entwickeln.
Als 1889 Fritz Mackensen mit einigen Künstlern in Worpswede wohnhaft wurde, folgten ihm u.a. 1897 die berühmte Paula Modersohn-Becker und weitere Maler, Bildhauer und Architekten. In Ausstellungen findet man die Werke der alten Worpsweder Künstler. Es gibt allein in Worpswede 6 Museen, Ateliers und Galerien, in denen die Werke zu finden sind. Unser Weg endete in der 1927 von Bernhard Hoetger erbauten "Großen Kunstschau", ein Museum, das mit großem Aufwand in den letzten Jahren saniert worden ist.
Zum Mittagessen gelangten wir mit dem Bus zum Fluß Hamme und dort in die Hammehütte "Neu Helgoland", um anschließend bei einer einstündigen Torfkahnfahrt auf der Hamme mit den "Adolphsdorfer Torfschiffern" die reizvolle Natur des Teufelsmoores bzw. die Umgebung der Hammeniederung vom Wasser aus erleben zu können.
Die Hamme war früher für die Torfbauern der Verkehrsweg nach Bremen, um den gestochenen Torf als Heizmaterial zum Verkauf anzubieten.
Der Nachmittag endete bei Kaffee/Tee und Torte in dem stilgerecht eingerichteten Restaurant "Kaffee Worpswede".

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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Anzeiger | Erschienen am 31.08.2010
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