Kolping im Wandel der Zeit

Norbert Gebbe, Heinz Höxtermann, Wolfgang Buckmann, Christof Schlusche und Andreas Bulitta (von links)

Die Kolpingsfamilie Burgdorf hat den alljährlichen Gedenktag an ihren Gründungsvater, den seligen Kölner Priester Adolph Kolping begangen. Dieser hat vor mehr als 160 Jahren den christlichen Sozialverband gegründet, um den wandernden Gesellen der damaligen Zeit geistlichen Halt und Heimat zu geben.

Doch welchen Aufgaben hat sich der Verband, aber vor allem seine jeweils kleinste Einheit vor Ort, die Kolpingsfamilie heute zu stellen? Diese Frage hat Andreas Bulitta, Vorsitzender des Diözesanverbandes Hildesheim, in seinem Festvortrag aufgegriffen. "Die Solidargemeinschaft vor Ort ist die grundlegenste Form des Kolpingwerkes", betonte Bulitta. Die Kernkompetenz des Kolpingwerkes sei der Bereich "Arbeit und Soziales" führte der Diözesanvorsitzende weiter aus. Er nannte zahlreiche Beispiele von sozialem Engagement einzelner Kolpingsfamilien. In Burgdorf engagieren sich mehrere Mitglieder des Sozialverbandes beispielsweise bei "Benefizz". Seit mehr als zehn Jahren unterstützt die Kolpingsfamilie Burgdorf zudem die Arbeit einer Kolpingsfamilie in Sebes (vormals Mühlbach) in Rumänien. Gerade ist wieder ein Paket mit selbstgestrickten Pullovern auf dem Weg dorthin.

Norbert Gebbe, Sprecher des Leitungsteams der Kolpingsfamilie Burgdorf konnte im Verlauf des Gedenktages drei Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft im Kolpingwerk ehren. Christof Schlusche gehört seit 25 Jahren dem Sozialverband an. Er bekam die silberne Ehrennadel und eine Urkunde von Gebbe überreicht. Seit 40 Jahren ist Heinz Höxtermann Mitglied im Kolpingwerk. Er erhielt ebenfalls eine Urkunde. Bereits ein halbes Jahrhundert ist es her, dass Wolfgang Buckmann dem Kolpingwerk beigetreten ist. Neben der Urkunde wurde ihm das goldene Ehrenabzeichen des Kolpingwerkes ans Revers geheftet.

Auch drei neue Mitglieder konnte Norbert Gebbe in den Reihen der Kolpingsfamilie Burgdorf begrüßen. Neben Gertrud und Alois Blees ist auch Ruth Höxtermann dem Verband beigetreten. Die Mitgliederzahl der Kolpingsfamilie wird damit zu Beginn des Jahres 2012 bei 88 liegen. Bundesweit engagieren sich rund 263.000 Menschen in mehr als 2.600 Kolpingsfamilien.

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