Burgdorfer Ü50-Aue-Radtouren-Gemeinschaft,
Text zum Bild: Intermezzo in Nähe der Festungsinsel Wilhelmsstein: Nimmermüde Pedaleure aus der Auestadt Burgdorf freuen sich über das Idyll Steinhuder Meer.
Trotz tropischer Temperaturen haben in diesen Tagen diverse Mitglieder der unabhängigen Burgdorfer Ü50-Aue-Radtouren-Gemeinschaft, hierzulande auch als ,,Silberpfeile" ein Begriff, zwei interessante Srecken bewältigt. Zunächst ging es über Celle nach Winsen an der Aller, das die nimmermüden Pedaleure aus der Auestadt Burgdorf nach einem Zwischenstopp an der Schleuse in Oldau ansteuerten.
Kaum in Winsen angekommen, wurde die nähere Nachbarschaft unter die Lupe genommen.
Als recht bedauerlich wurde von den Tourteilnehmern registiert, dass bei der Ankunft in Wietze das dortige (möglicherweise weltweit bekannte) Erdölmuseum nicht besichtigt werden konnte. Der Grund: Zeitnot. Schließlich wartete etwa zwei Stunden später in Winsen der Ausflugsdampfer "Wappen von Celle" auf die rüstigen Radler aus dem Altkreis Burgdorf. Kaum, dass sie auf dem Oberdeck eine der Witterung angepasste Erfrischung genossen hatten, wurden neue Pläne geschmiedet. Diskutiert wurde an Bord über verschiedende Städte beziehungsweise Regionen. Schließlich machte eine Tour zum Steinhuder Meer das Rennen.
Gesagt, getan. Sieben Tage nach der Aller-Tour ging es in den Nordwesten der Region Hanover . Allerdings zunächst nicht nur mit Muskelkraft, sondern mit Unterstützung der Deutschen Bahn, die die kilometerfressenden Silberpfeile über Lehrte per S-Bahn beziehungsweise Regional-Express zunächst in Wunstorf ,,stranden" ließen. Nach der Ankunft in Steinhude, im Volksmund auch als Sankt Einhude ein Begriff, nahm die Aue-Radler die etwa 42 Kilometer messende Strecke rundum das Hochmoorgewässer in Angriff.
Wer diese bisher noch nicht kannte, wird das bestimmt bestätigen können: Einfach klasse, Sonderklasse. Eingetaucht in eine romantische Umgebung konnten selbst die üblichen Randerscheinungen der Fremdenverkehrsindustrie nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich diese Tour trotz verschiedener Strapazen gelohnt hat. Einhelliger Tenor daher: Wir kommen wieder.
Franz G. Rothofer


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