Aufwachen! Es geht um unser Waldbad – ist Stromautobahn das Aus?

 
Wollen wir darauf wirklich verzichten?

Südlink geht übers Ramlinger Biowaldbad!

Der Förderverein bittet um online-Abstimmung und Besuch der Ratsversammlung


Der Vorstand des Fördervereins Waldbad Ramlingen hat kurzfristig erfahren müssen, dass der neue Trassenkorridor der Stromleitungen der Tennet-Südlink direkt am / über Waldbad vorbei durch die Wulbeck-Niederung führen soll. Offensichtlich wurde das Biowaldbad bei der Planung gar nicht berücksichtigt. Daher lud der Vorstand um Sabine Scheems-Schnelliger vergangenen Dienstag nach Ramlingen zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ein.
Die Vorsitzende konnte zahlreiche Gäste wie die Ramlinger-/Ehlershäuser Ortsbürgermeisterin Birgit Meining oder den Ramlinger Lothar Zajonc, der sehr engagiert sich mit dem Thema auseinandergesetzt hat, begrüßen.
Da die Trassenvorschläge von Tennet bereits im Februar 2015 der Bundesnetzagentur zur Prüfung übergeben werden, ist es dringend notwendig, noch vor Weihnachten auf die Lage des Waldbades hinzuweisen und gegen diesen Trassenvorschlag zu protestieren.
Einig ist man sich, dass die Energiewende wichtig ist, und wohl ohne eine Stromtrasse unmöglich ist. Aber viele sinnvolle Varianten, wie z. B. eng an der A7 von Nord nach Süd entlang oder unterirdisch, sind vorschnell oder aus Kostengründen weggewischt worden. Einig ist man sich ebenfalls, dass der Burgdorfer Rat der Stadt den unterschiedlichen Möglichkeiten um oder durch unsere Stadt und Stadtteile ohne großen Widerstand zugestimmt hat. Die Tennet-Variante über das Biowaldbad wurde jetzt erst zufällig bekannt.
Die Stromtrasse über das Freibad würde den Erholungswert und die Attraktivität des gerade erst für teures Geld und in tausenden Arbeitseinsatzstunden sanierten und neu eröffneten Biowaldbades erheblich beeinträchtigen – oder gar das Aus bedeuten.
Warum das so ist? Darüber wurde Dienstagabend informiert. Vielen sind die harten Fakten, die der Aufbau der Stromtrasse nicht wirklich bewusst: zunächst wird eine Schneise von ca. 400 – 500 m Breite (in den Wald) geschlagen. Anschließend werden Fundamente von rund 30 x 30 Metern für die 70 (!!!) m und somit alles überragenden Strommasten gesetzt. Später ab etwa 2022, wenn die Leitung Strom führend ist, sei in rund 150 m das schon bekannte Leitungsknistern zu hören. Wer wird sich dann auf der Liegewiese nach einem erfrischenden Bad ruhen wollen oder Beachvolleyball spielend austoben?
Nähere Information über den Burgdorfer Trassenverlauf inkl. des eingezeichneten Waldbads findet der geneigte Leser auf der Internetpräsenz der Stadt Burgdorf.

Darüber hinaus bittet der Waldbadvorstand alle Freunde des Bades zur abschließenden Ratsversammlung ins Schloss am 11. Dezember um 16:00 Uhr zu erscheinen!

Der Förderverein sammelt darüber hinaus Unterschriften für eine andere als die „Waldbadvarinate“. Einerseits an verschiedenen Örtlichkeiten in der Region wie z. B. dem Nikolausmarkt am 06. Dezember 2014 an der Ehlershäuser Kirche ab 15:00 Uhr. Anderseits, und das ist wirklich wichtig, per online-Petition:
Stimmen Sie hier über die Zukunft unseres Waldbads ab!!!!

Helfen Sie dem Bad und empfehlen Sie den o. g. Link per Facebook, Twitter, Whatsapp & Co. oder auch per Sammel-E-Mail einfach weiter ...

Der Dank sei schon heute mit Ihnen allen, die - in welcher Form auch immer - helfen, das kuschelige Waldbad mit dem riesigen Freizeitwert langfristig zu erhalten!
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4 Kommentare
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Andreas Uredat aus Burgdorf | 03.12.2014 | 22:15  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 03.12.2014 | 23:21  
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Andreas Uredat aus Burgdorf | 04.12.2014 | 18:33  
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