41 SoVD Mitglieder waren 1 Woche am Bodensee

 

SoVD Reisegruppe lernt die Städte am Bodensee kennen.
Auch in diesem Jahr hat Betty Ehlers wieder eine Reise für SoVD Mitglieder organisiert.
Ziel war Stockach ein gepflegtes Städtchen mit schönen Fachwerkhäusern und Ausgangspunkt für Fahrten nach Österreich, in die Schweiz und natürlich an den Bodensee.
40 Teilnehmer ließen sich vom örtlichen Gästeführer Fritz im wunderschönen Städtchen Überlingen den Stadtgarten mit seltenem Baumbestand, der berühmten Kakteenfreianlage und dem Kräutergarten zeigen. Weiter ging es zu den Strandanlagen am Münster St. Nikolaus vorbei und zu den romantischen Stadtgräben, Wehrturm und Stadttore. Hier war unser Rundgang beendet und wir fuhren weiter zur Klosterkirche Birnau, sie wurde 1971 zur Basilika erhoben. Die Wallfahrtskirche St. Maria Birnau gehört heute zum Zisterzienser Kloster Mehrerau.
Am nächsten Tag war unser Ziel die Insel Mainau mit ihren wunderschönen Gartenanlagen.
Die Rosen standen in voller Blüte und die Sonne meinte es gut mit uns, sodass wir Schatten im Schmetterlinghaus suchten. Hier begeisterten wir uns an den tropischen Pflanzen und bunten Schmetterlingen. Anschließend war Meersburg ein weiterer Höhepunkt. Die mittelalterlichen Schloßanlagen und die Fachwerkbauten ordnen sich in kleinen Gässchen.
Die wunderschönen Plätze mit herrlichen Aussichtsterrassen bescheren schönste Aussichten auf den See und bei klarem Wetter schaut man auf imposante Bergketten.
Der Rheinfall Schaffhausen gehörte natürlich auch zum Programm. Hier war wieder unser Reiseführer Fritz mit von der Partie. Er erzählte uns, dass der Wasserfall, der größte Europas ist und die enormen Wassermengen aus einer Höhe von 23 Metern über die Felsen in die Tiefe stürzen. Von verschiedenen Aussichtsplattformen bekamen wir einen gigantischen Blick und waren fasziniert und ließen uns verzaubern von dem unvergesslichen Blick auf den Rheinfall Schaffhausen. Weiter ging es nach Stein am Rhein eine Perle von Kleinstadt mit ihren farbig, prächtigen Häuserfassaden, dem Rathausplatz und dem Blick über den Rhein auf die mittelalterliche Altstadt. Leider war hier das Wetter nicht so gut, sodass wir nach dem Rundgang weiter fuhren zur Insel Reichenau. Die riesigen Felder mit ihren Gewächshäusern für Tomaten, Gurken und Salat beeindruckten uns sehr. Auch dieser Tag ging mit vielen Eindrücken zu Ende.
Konstanz war als nächstes dran. Sie ist die größte Stadt am Bodensee und gleichermaßen am Rhein gelegen, in der Mittelalter und Moderne entspannt zusammen treffen. Wahrzeichen an der Hafeneinfahrt ist Peter Lenks „Imperia“. 9 Meter hoch dreht sich die Statue auf einem alten Leuchtturmsockel. Rund um den Münsterplatz stehen schöne alte Häuser, ein kleiner Abstecher führt uns zum Rheinufer, an dem der Rheintorturm und der Pulverturm als Reste der mittelalterlichen Stadtbefestigung erhalten sind. Durch schmale verwinkelte Gassen des ältesten Stadtviertels mit seinen vielen urigen Weinstuben und Kneipen kamen wir wieder zum Münster mit ihrer dreischiffigen Säulenbasilika. Sehenswert sind die geschnitzten Portaltüren, das Chorgestühl und die imposante Orgelbühne.
Lindau musste auch noch besucht werden.
Während der Stadtbesichtigung lernten wir den Lindauer Hafen, den Pulverturm, das alte Rathaus sowie die Peterskirche kennen. Dann ging es mit dem Schiff weiter nach Bregenz.
Leider fing es hier an zu regnen und wir hatten kaum Sicht auf den Bodensee – nur Nebel.
Die weltbekannte Seebühne von Bregenz, auf der jährlich Seefestspiele stattfinden hat uns sehr beeindruckt. Die Stadtbesichtigung mussten wir leider wieder mit dem Bus machen.
Bregenz verdankt seinen ausgezeichneten Ruf unter anderem auf den Gebieten Kunst und Kultur. An diesem Abend erwartete uns nach dem Abendessen ein Alleinunterhalter, der uns mit viel Musik zum Tanzen, aber auch mit Büttenreden und Zitaten von Heinz Ehrhard begeisterte.
Den letzten Tag an unserem Ferienort Stockach hatte unser Busfahrer seinen freien Tag.
Also fuhren wir mit dem Zug nach Radolfzell. Von einer bescheidenen Fischer- und Weinbauernsiedlung wurde Radolfzell zum heutigen bekannten Wallfahrtsort und touristischem Mittelpunkt der Region Untersee. Wir bummelten durch die Altstadt, vorbei am Rathaus, Münster, Stadtmuseum, der alten Post, der ehemaligen Burg, dem Höllturm, dem Stadtgraben und dem Pulverturm. Nachdem wir uns mit Kaffee und Kuchen gestärkt hatten, fuhren wir wieder mit dem Zug nach Stockach. Angekommen, mussten wir Koffer packen, denn nächsten Tag nach dem Frühstück hieß es Abschied nehmen, ein schöner Aufenthalt war zu Ende.

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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Anzeiger | Erschienen am 08.07.2011
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2 Kommentare zum Beitrag
6.784
Brunhild Osterwald aus Lehrte am 24.07.2011 um 23:49 Uhr  
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Betty Ehlers aus Burgdorf am 25.07.2011 um 08:30 Uhr  
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