Verprügelter Radfahrer sucht mithilfe des Anzeigers seinen Retter
Der Anzeiger berichtet heute: "Der am 14. Januar an der Fußgängerampel Hannoversche Neustadt/Vor dem Celler Tor von einem Unbekannten
zusammengeschlagene Radfahrer sucht mithilfe des Anzeigers nach einem jungen Mann, der ihm nach der Attacke geholfen hatte.
„Ich will mich bei dem Mann bedanken“, sagt der 62-jährige Lehrer, der Ende der Woche in Ruhestand geht und jetzt krankgeschrieben ist, weil er sich bei dem Angriff einen Rippenbruch zugezogen hat. Er sei nach dem Vorfall so schockiert gewesen, dass er den jungen Mann, der 20 bis 25 Jahre alt sein soll, nicht nach seinem Namen gefragt habe. Dieser habe zwar nicht einzugreifen brauchen. Doch allein der Umstand, dass er auf die Schlägerei aufmerksam geworden sei und sich genähert habe, habe den Schläger vertrieben. Dieser sei dann in die Friederikenstraße geflüchtet.
Danach habe im der Unbekannte, der zwischen 20 und 25 Jahre alt sein soll, noch geholfen, seine Sachen aufzusammeln. Der noch unbekannte junge Mann kenne ihn offenbar, glaubt der 62-Jährige, denn er habe ihm noch beim Weggehen gesagt, dass er jemandem Grüße ausrichten solle. Ob es womöglich ein ehemaliger Schüler war, kann der Lehrer nicht sagen: „Es ging alles so schnell.“ Nur eines sei sicher: „Ohne ihn hätte ich keine Chance gehabt. Dann hätte mich der Schläger plattgemacht.“
Den Täter beschreibt der 62-Jährige als kräftig mit breiten Schultern, 1,75 bis 1,80 Meter groß, ovales Gesicht, mittellange blonde Haare. Bekleidet gewesen sei er mit beigefarbener Jacke oder Parka und einer ebenfalls hellen Hose. „Wenn ich ihm begegnen würde, würde ich ihn sofort wiedererkennen.“ Der Schläger habe jedoch kein Wort gesprochen. Vielleicht könne er kein Deutsch, mutmaßt der 62-Jährige. Denn auf seine Bitte, ihn mit seinem Fahrrad durchzulassen, habe dieser überhaupt nicht reagiert, sondern sofort zugeschlagen. Auch die Polizei hat trotz eines Zeugenaufrufs noch keine neuen Erkenntnisse.
Wer sich als Helfer des Pädagogen angesprochen fühlt, kann sich in der Anzeiger-Redaktion unter Telefon (05136) 9781 00 melden."
(Text von Oliver Kühn)
... ja so sollten heute immer mehr Menschen die Augen auf machen und wenn es nötig ist, auch handeln. Leider ist das mit dem Handeln heute immer wieder so, dass es mit einem schnellen Wegschauen getan ist. Aber ich warne alle die Wegschauen. Es wird der Tag kommen da wird es euch wünschenswert erscheinen, jemand hätte geschaut UND gehandelt.
Also es bleibt dabei, zeigt diesen fiesen Buben, dass sie nicht unbeobachtet sind. Egal wo und egal wann. Zeigt: ZIVILCOURAGE UND HANDELT.
Mit diesem Thema - Zivilcourage, sollte früh in der Schule angefangen werden.
Doch auch wir Erwachsenen sollten uns mit dem Thema mehr beschäftigen und nicht nur den Kopf schütteln, wenn wir jene Artikel in der Zeitung lesen.
Genau Stefan! Wir haben an unserer Schule das Projekt:
SOR SMC!
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Schule ohne Rassismus - Schule mitt Courage!Rund 500.000 Kinder und Jugendliche besuchen eine "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" +++ Mehr als 690 Schulen gehören dem Netzwerk "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" an +++ "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" ist das größte Schulnetzwerk in Deutschland!
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