JobCenter ..aus: "Die unendliche Geschichte" oder "Psycho IV"
http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/...
Das muss man gelesen haben
Mfg
http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/...
Das muss man gelesen haben
Mfg
Mir ist persönlich ein Fall bekannt, da zitierte der "Fallmanager" eine Hochschwangere (9. Monat) z.B. morgens um 7.30 Uhr aus dem Umland ins Jobcenter, ignoriert die Bitte, einen anderen Zeitpunkt zu wählen mit der Androhung, den Antrag gar nicht erst zu bearbeiten oder Leistungen gänzlich zu versagen.
Statt einer Schwangeren, die in Not geraten ist, zu helfen nur Schikane -
gottseidank war ein Freund beim Termin dabei (nur mit Mitfahrgelegenheit konnte der Termin eingehalten werden), der sich eingesetzt hat!
Die Teameitung wurde informiert und wies diesen "Berater" in die Schranken, u.a. auch, weil er - nicht nur sie - lieber zur Caritas weitergejagt hatte, anstatt mit Fachkompetenz und Menschlichkeit zu glänzen.
Ich bin der Letzte, der das Arbeitsamt schützt, aber...
Das Thema gab es schon häufiger und wieder kann man nur raten: Schwangerschaft ist KEINE Krankheit und es herrscht auch keine generelle Arbeitsunfähigkeit. Letzteres muss man sich vom Arzt per Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bestätigen lassen und das dann gleich dem Amt melden. Ausserdem ist schon ewig bekannt, dass selbst eine AU nicht von Terminen befreit.
Ausserdem werden auch nichtschwangere Arbeitslose und Arme seit JAHRZEHNTEN vom Amt schickaniert, sie werden gegängelt, bedroht und gezwungen und seelisch krank gemacht - und zwar, weil WIR das so wollen.
Andreas:danke für die Resp.
Klar das "Unrechtsfeld" der Schikane ist gewaltig grösser. Wollte nur diesen Fall etwas mehr hervorheben.
...aber wollen wir das wirklich oder ist die Schmerzgrenze noch nicht erreicht.Irgendwann dreht jemand mal so richtig ab.
Bis denne
Waldemar, es ist nur kontraproduktiv, immer nur solche Fälle anzusprechen. Zum Einen sind die Schwangeren oft selbst schuld, weil sie meinen, sie hätten es nicht nötig, sich eine AU zu beschaffen (für Schwangere ja nun gar kein Problem). Da wird eher das gegenteil von Mitleid erzeugt.
Zum Anderen geht unter, dass dieses Amt mit seinem gigantischen Unterdrückerheer Millionen Menschen seit Jahrzehnten schickaniert.
Sicher kann man mit dem "schwanger" eher Mitgefühl und Aufmerksamkeit rauskitzeln, aber danach glaubt die Mehrheit wieder unsern rotgrüngelbschwarzen Führern, die Arbeitslosen seien eh alle faule Säcke.
Lieber Dirk, ich mache es kurz: Was soll der blöde Vorwurf?
Ich habe nur festgestellt, dass alle vom Amt schikaniert werden - eben auch die Mehrheit der Nichtschwangeren. Und das es kontraproduktiv ist, wenn man Fälle als beispiel nimmt, wo der Ärger mit dem Amt selbst verschuldet wurde, indem keine AU besorgt wurde.
> "Das Schwangerschaft keine Krankheit ist hat mit Sicherheit die Männerwelt so festgelegt."
Nein, die Natur.
Schwangerschaft ist eine tolle Zeit.
Es ist keine Krankheit.
Man kann (außer vielleicht bei einer Problemschwangerschaft) so gut wie alles machen (auch arbeiten, Termine vereinbaren und diese auch einhalten, früh aufstehen, zum Friseur gehen, feiern gehen, baden bzw. schwimmen gehen, radeln usw.)
Ich hab mich nicht darüber ausgelassen, ob Schwangerschaft toll oder nicht toll ist, sondern über die Fälle, wo es um Schikane gegen Schwangere geht.
Und da sind Fälle dabei, wo die Schwangeren sich den Ärger selbst eingebrockt haben, weil sie Termine&Co verweigerten und das mit "Schwangerschaft" begründeten. Schwangerschaft an sich ist aber keine Krankheit - und dem Arbeitsamt geht es eh völlig am Arsch vorbei, was mit den Arbeitlosen ist. Wer sich keine AU besorgt, muss dann eben mit Bestrafung rechnen - die Ämter nutzen doch jede Gelegenheit.
Und ich ärgere mich halt, wenn mit SOLCHEN Fällen argumentiert wird, weil das ein falsches und schlechtes Bild auf die anderen Arbeitslosen wirft.
Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Facebook. Mehr dazu rechts unter .