Einsatz für die Jugendfeuerwehr Ramlingen-Ehlershausen

Die "Ölspur" wird abgestreut.
 
Lagebesprechung für den zweiten Einsatz
Übernachtungen im Feuerwehrhaus hat die Jugendfeuerwehr Ramlingen-Ehlershausen schon oft gemacht. Dieses mal sollte es aber nicht das typische Programm wie immer sein (Singstar und Nachtwanderung), sondern die Mitglieder wollten einmal richtige Feuerwehreinsätze "fahren". Also haben sich die Betreuer einiges einfallen lassen.
Nachdem um 17.00 Uhr erst einmal im Feuerwehrhaus der Schlafplatz eingerichtet wurde, stieg die Spannung der Mitglieder schon an. Wann gibt es den ersten Einsatz? Was müssen wir machen?
Diese Geheimnisse wurden erst gelüftet, als alle Mitglieder mit Schutzausrüstung in den Feuerwehrfahrzeugen Platz gefunden hatten.
So führte uns der erste Einsatz in die Feldmark zu einer "Ölspur" - natürlich hatten die Betreuer diese mit Wasser und nicht mit echten Öl gelegt. Nun ging es los: Wer macht was? - Einsatzstelle absichern und mit Beginn der Dämmerung die Ölspur mit Sägespänen abstreuen. Hier bewiesen die Mitglieder echten Teamgeist und der Einsatz wurde mit Bravour gemeistert.
Im Feuerwehrhaus zurück, musste das Abendessen vorbereitet werden. Die Zutaten für die Pizza und die Pasta mussten kleingeschnitten und auch der Belag verteilt werden. Währenddessen wurde von den Betreuern schon der nächste Einsatz vorbereitet. Dann hieß es aus dem Megafon wieder: "Einsatz für die Jugendfeuerwehr Ramlingen-Ehlershausen". Also wieder Helm und Handschuhe an und die Fahrzeuge besetzen. Da dieses Mal der Einsatzort das Feuerwehrhaus war, mußten wir erst einmal eine kleine Bewegungsfahrt machen. Dann kaum der Befehl per Funk: Eine vermisste Person im verqualmten Gebäude. Schnell wurde die Sachlage den Mitgliedern erörtert. Damit hier alle ihren Spaß haben sollten, durften alle Mitgliedern in die völlig verqualmte Fahrzeughalle um unseren Florian (unsere Dummy-Puppe) zu suchen. Nebenbei galt es noch Proviant in Form von Weingummittüten zu finden. Auch diese Schadenslage wurde von den Mitgliedern gemeistert. Mit dem Druckbelüfter wurde dann die Fahrzeughalle schnell wieder entraucht.
So, nun hatten aber alle Hunger. Zum Glück waren Pizza und Pasta bereits fertig. Es dauerte nicht lange, und die Mitglieder mussten sich erneut ausrüsten. Dieses Mal erwartete die Mitglieder ein echtes, kleines, aber feines Feuer auf dem Feuerwehrplatz. Nachdem dieses mit unseren Fahrzeugen erreicht war, galt es neben der Ausleuchtung der Einsatzstelle auch die Wasserversorgung aufzubauen. Eine Ausbreitung des Feuers konnte unter Einsatz einer Kübelspritze, eines C-Rohres und der Schaumpistole von unseren Mitgliedern verhindert werden. Da die Einsätze doch viel Zeit gekostet hatten, wurde die geplante Nachtwanderung durch eine DVD ersetzt und im Anschluss verstummten dann auch die letzten Stimmen im Feuerwehrhaus.
Die Nacht war kurz. Gegen 7.30 Uhr hieß es schon wieder aufstehen. Nach einem guten Frühstück machten wir für unsere Homepage aktuelle Fotos.
Das nächste Highlight wartete schon. Als alle Teilnhmer die Transportfahrzeuge besetzt hatten ging die Fahrt zur Berufsfeuerwehr Hannover. Hier durften wir als erstes den neuen Einsatzleitwagen ansehen. Sichtlich beeindruckt von der ganzen Technik im Inneren des Fahrzeuges, ging es weiter zu einem Rettungswagen. Auch hier ist viel Technik verlastet, die Leben retten soll. Im ersten Stock der Rettungswache lagen die Sozialräume. Wieder im Erdgeschoss angekommen, konnten wir den Inhalt eines Löschfahrzeug bestaunen. Nebenbei blinkte immer mal wieder die Einsatzlampe in der Fahrzeughalle und wir wurden Zeugen mehrerer Einsätze. Nun aber durften wir die Drehleiter erleben. In kleinen Gruppen durfte in den Himmel gefahren werden. Ein super Rundblick über die Dächer war den Teilnehmern sicher. Am Ende durften wir noch einen Blick in die Leitstelle werfen. Hier kommen alle Anrufe aus der Stadt und Region Hannover an, wenn die 112 gewählt wird. Immer wieder einmal blinkte hier und da die rote Lampe und signalisierte uns, dass hier ein Anruf einging oder das gerade gefunkt wurde. Nach gut 3 Stunden Besichtigung waren viele Fragen beantwortet und wir konnten die Heimreise antreten. Wieder in Ramlingen angekommen, konnten sich alle Mitglieder noch einmal bei Brötchen und Kuchen stärken, bevor es zum letzten Einsatz kam - das Aufräumen des Feuerwehrhauses. Im Anschluss waren sich alle einig: DAS müssen wir wiederholen.
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