Alarmübung und Leistungsschau der 2. Bergungsgruppe
Burgdorf: THW Unterkunft | Das Praktische mit dem Nützlichen verbinden konnte am Freitag, den 29.1.10, der Zugführer des THW Burgdorf, Swen Würriehausen. Da für diesen Nachmittag eine Technik-Vorstellung für die Polizeidienststellen Burgdorf, Großburgwedel und Mellendorf, sowie die Feuerwehr Burgdorf geplant war, wurde der Beginn davon kurzerhand zu einer Alarmübung.
Nach Auslösen der digitalen Meldeempfänger gegen 16.45 Uhr machten sich die Helfer der 2. Bergungsgruppe auf den Weg zur Unterkunft. Dort erhielten sie ihre Einsatzaufträge, zu denen der Aufbau und Inbetriebnahme sämtlicher Beleuchtungsgeräte des THW Burgdorf gehörten. Um die unterschiedlichen Beleuchtungsmittel vorzuführen und ihre Leistungsfähigkeit ersichtlich zu machen, wurde kurzerhand der gesamte Spiel- und Bolzplatz hinter dem Feuerwehrgerätehaus taghell ausgeleuchtet.
Parallel dazu nahm der Zugführer um 18 Uhr die Gäste von Feuerwehr und Polizei in Empfang. In der THW-Unterkunft wurde ihnen die im THW verfügbare Beleuchtungstechnik in einem Vortrag erläutert, und die in der Region Hannover stationierten THW-Fachgruppen Beleuchtung aus Hannover und Wunstorf vorgestellt. Nach einem abschließenden Überblick über die Burgdorfer Beleuchtungsmittel, insbesondere der ÖGA Beleuchtung, wurde die Technik nebenan live vorgeführt.
Insbesondere die großflächige Ausleuchtung mit den hydraulischen Lichtmasten und die praktisch blendfreie Beleuchtung mittels sogenannter Leuchtballone interessierte die Gäste. Dabei wurden auch die Unterschiede zwischen den einzelnen Leuchtmitteln sichtbar, und daraus dann auch ihre verschiedenen Einsatzmöglichkeiten. So wurde unter anderem festgestellt, daß sich die Standard-Flutlichtstrahler auf Stativ für Beleuchtungsaufgaben im fließenden Verkehr weniger eignen, da sie zwar sehr helles Licht machen, aber auch Verkehrsteilnehmer stärker blenden.
Trotz der widrigen Wetterlage zeigten sich die Teilnehmer von Feuerwehr und Polizei begeistert und erklärten, daß man in Zukunft bei Bedarf gerne auf die Ausstattung des THWs zurückgreifen würde.
Nach einer Abschlußbesprechung und parallelem Abbau der Geräte klang der Abend für alle nach einem kleinen Imbiß gegen 21.30 Uhr aus.
Eingesetzt waren:
9 Helfer
GKW II
NEA 105 kVA mit Lichtmast
LiMaKW
Diverse Kabel, Verteiler und Beleuchtung
Bericht: Konstantin Völckers
Bilder: Swen Würriehausen



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