Ausstellung "Hannover 96 - alte Liebe" im Stadtmuseum Burgdorf
Bis 10. August im Stadtmuseum Burgdorf:
„96 – alte Liebe“
Alte Liebe rostet nicht. Das ist im zwischenmenschlichen Bereich so und auch bei den Fans von Hannover 96 nicht anders. Dennoch braucht eine solche Liebe gelegentlich Impulse und Anregungen. Die gibt es nun reichlich. Vom 26. April bis zum 10. August ist im Stadtmuseum Burgdorf, Schmiedestraße 6, unter dem Titel „96 – alte Liebe“ eine Ausstellung über die „Roten“ zu besichtigen. Die Ausstellung, zu der auch im Beiprogramm Spieler von Hannover 96 kommen, zeigt die Höhen und Tiefen des Fußball-Bundesligisten Hannover 96, der 1938 sowie 1954 die Deutsche Meisterschaft errang.
Veranstalter ist Stadtmarketing Burgdorf e.V. (SMB), der von Hannover 96, vom VVV und von der Stadt Burgdorf unterstützt wird. Hauptsponsoren sind die Stadtsparkasse Burgdorf, die Verlagsgesellschaft Madsack GmbH & Co. KG (HAZ/NP), KSB INTAX – die Wirtschaftskanzlei und die Einbecker Brauerei.
Präsentiert werden mehr als 200 Exponate sowie die besten Spieler, die je für Hannover 96 im Einsatz waren. Sie werden ausführlich mit Bild und Lebenslauf präsentiert. Zu sehen sind aber auch die Original-Satzung von 1903, Mannschaftsfotos von 1897 sowie die Originaleintrittskarten von 1938 beim Endspiel um die Deutsche Meisterschaft in Berlin. Es gibt Stadionhefte aus dem Jahr 1938, in denen das Programm aufgelistet ist, sowie unzähliges Bildmaterial, Texte, Urkunden, Wimpel und Trikots, die die kulturelle Bedeutung des Vereins von 1896 bis heute dokumentieren.
Darüber hinaus belegen Einladungen aus den 20er Jahren die Freundschaftsspiele von TSV Burgdorf und Hannover 96. Immerhin
gab und gibt es zwischen Hannover 96 und Burgdorf viele Berührungspunkte. Robert Fuchs, der 1938 die „Roten“ zur Deutschen Meisterschaft führte, trainierte später bei der TSV Burgdorf und Marco Dehne schaffte vom 1. FC Burgdorf den Sprung in die Liga-Mannschaft. Es gibt viele Geschichten, die um Burgdorf und Hannover 96 ranken, viele von Ihnen werden in der Ausstellung dokumentiert.
„96 – alte Liebe“ präsentiert den Besuchern nicht nur Ausschnitte aus dem Leben eines Fußballers, zu sehen ist beispielsweise der Gang aus der Kabine durch den Spielertunnel auf das Spielfeld, sondern auch das Stadion als Treffpunkt, als ein Ort mit hoher Identifikation, an dem Fußball zu einem Gesamtkunstwerk wird. Die Entwicklung der Stadien von der Rennbahn zum Niedersachsenstadion, bis hin zur AWD-Arena wird gezeigt.
Öffnungszeiten: sonnabends und sonntags von 14.00 bis 17.00 Uhr. Am Startwochenende, 26. und 27. April, gibt es um 14.30 Uhr Führungen. Ansprechpartner für Gruppenführungen ist SMB-Geschäftsführer Gerhard Bleich, Telefon 05136 – 1862.



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