Ich werde immer wieder angerufen, wenn Menschen auf ihrem Dachböden oder Gartenhäusern ein Hornissennest entdecken, was sie damit machen sollen. So ein Prachtbau ist nur für eine Brut gedacht und wird nicht wieder benutzt.
Wie groß so ein Hornissenvolk werden kann, hängt von vielen Faktoren ab, Platzgröße, Klima, Futterangebot und Einiges mehr, und kann im günstigsten Fall 1000(tausend) Insassen betragen. Die Hornisse selber ernährt sich von Baumsäften während sie ihre Brut mit Insekten füttert. Sind genügend Arbeiterinnen vorhanden, wird die Wabengröße vergrößert und es werden Königinnen und Drohnen herangezogen.
Nach dem sogenannten Hochzeitsflug wird die Brutpflege eingestell und das Volk stirbt ab. Nur die jungen Königinnen überwintern und fangen im nächsten Jahr einen neuen Staat an zu gründen. Das alte Nest wird dabei nicht wieder benutzt, es ist ein Altbau.
1
2
1
1
6
2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können dann mit einem zweiten Klick Ihre Empfehlung an Facebook senden. Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Facebook. Mehr dazu rechts unter .
2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können dann mit einem zweiten Klick Ihre Empfehlung an Twitter senden. Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Twitter. Mehr dazu rechts unter .
2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können dann mit einem zweiten Klick Ihre Empfehlung an Google+ senden. Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Google+. Mehr dazu rechts unter .
Erstmal die Leute beraten, Ängste abbauen und versuchen,dass die Hornissen vor Ort bleiben können. Sie sind gesetzlich geschützt. In Notfällen umsetzen, wenn gar nichts mehr geht kommt die Feuerwehr.
Gertraude, man kann es auch konservieren und für eine Ausstellung nutzen, wie Günthers Fotos zeigen.
Günther, super Bericht und Fotos. Bild drei ist einfach klasse, das waren dann wohl tausend.
Ein sehr interessanter Bericht mit Fotos. Von meinen Eltern die Gartennachbarn (Laubenpieper) hatten ein Hornissennest im Laubenstall. Es kam sie Feuerwehr und hat es entfernt und danach irgend wo anders umgesiedelt.
Sehr interessanter Bericht mit tollen Bildern. Werde dieses lehrreiche "Geschenk" meinen Enkeln zur Verfügung stellen. Herzlichen Dank für diese Arbeit!
Letztes Jahr hatten wir ein Hornissennest direkt in der Hauswand neben unser Haustür. Wir mußten direkt daran vorbeigehen (ca. 1 m Entfernung). Manchmal wurde ein Fahrrad direkt davor (also noch näher) davor gestellt.
Es gab keinerlei Probleme und es war ein über das ganze Saison ein interessanter Anschauungsunterricht.
Hallo Beate Rühmann, das ist die richtige Einstellung, mit den Tieren leben, sie sind wirklich nicht angriffslustig, sondern wehren sich nur. Bitte weiter erzählen. Gruß Günther
Ich finde ihren Bericht sehr informativ und der Beitrag von Frau Rühmann sollte wirklich weiter erzählt werden, damit es auch in Zukunft noch solche schönen Bilder gibt. Den was der Mensch aus Angst vor "großen" Tieren alles anrichtet ist furchtbar.
Hallo Caroline, ich weiß, dass Allergiker sich vor Insektenstichen bewahren müssen. In den meisten Fällen ist es aber nur ein bestimmtes Insekt, weil die Giftzusammensetzng unterschiedlich ist. Mein Körper z.B. reagiert auf Bienengift indem eine Anschwellung erfolgt, das ist aber keine Allergie, sondern nur eine Abwehr Reaktion. Die meisten Menschen haben aber nur Angst vor dem Stich, der gewiss ungenehm ist, aber wenn der Doktor mit der großen Nadel kommt ist das nicht so schlimm. Ich z.B. finde Hornissenstiche schöner als 5&1, es juckt länger. Herzliche Grüße Günther.
@ Caroline: Ich habe das mal erlebt, wie jemand eine Insektenstichallergie hatte. Holla-die-Waldfee!!! Wenn ich das gewesen wäre, würde ich wahrscheinlich im August gar nicht mehr vor die Tür gehen! Echt schrecklich. Caroline, du hast mein vollstes Mitgefühl!!!
@ Günther: Hahaha :-)! Ich hatte im letzen Jahr innerhalb einer Woche 3 Wespenstiche, die jucken auch ganz herrlich! Brauch ich auch nicht jeden Sommer!
Mit der Insektengiftallergie ist nicht zu spaßen.
Zumal sie jeder jederzeit entwickeln kann, selbst wenn er bei bisherigen Stichen max. nur die üblichen Schwellungen und Schmerzen hatte.
Wer sie nachweislich hat, sollte sich ggf. ein Notfallpaket zulegen. Besser ist es natürlich, zu versuchen, die Allergie wieder loszuwerden.
Super Beitrag - perfekte Fotos. Ja, wie Reinhold schon feststellt - Fotos sind eine Bereicherung für jeden Biologie- und Naturkundeunterricht. Ich habe Respekt vor ihnen und keine Angst. Habe auch schon einen Beitrag hier eingestellt. Meine Freundin ist auch von der Allergie betroffen - und IHRE Angst kann ich mehr als verstehen!
Insektengiftallergiker steht auf oberster Sprosse einer langen Leiter, Wespe schwirrt umher. Leitersteher bekommt Panik, Gelassenheit ist ihm nicht möglich. Wespe sieht Angst in Augen und Hand zum Schlagen. Fliegt immer wieder und dichter heran, guckt und guckt. Hand an Mann auf hoher Leiter schlägt und schlägt. Allergiker hat keine Angst vorm Fallen, nur Angst vor Stich. Wespe hat Angst vor Hand und sticht. Mann schreit auf, Hand schwillt an, wird groß wie Kinderkopf. Haut will platzen, weil zu knapp für große Hand. Leitermann mit Hand im Auto ins nächste Krankenaus. Lebt noch.
Christiane, dein Mann hat eins falsch gemacht, er hat zuerst geschlagen und nicht getroffen, die Wespe hat sich dann gewehrt. Wenn schon schlagen, dann gezielt mit beiden Händen zusammen klatschen und die Wespe muss dazwischen sein, dann kann sie nicht mehr stechen. Es ist schwer, dabei die Ruhe zu bewahren.
Genau richtig, aber was noch übel riecht, ist der in dem Nest nach unten abgelassene Kot der Arbeiterinnen, wenn sie Stubendienst haben, das kann oft durch die Stubendecke sickern und ergibt dann braune Flecken.
Auch Imker können Naturschützer sein wie man sieht und müssen nicht alles vernichten was uns schaden könnte. Am Ende nutzt uns nur eine intakte Natur. Gruß Günther
Sehr interessant, ich muss gestehen, dass ich bisher auch nie daran gedacht habe wie solch ein gebilde entsteht und wie faszinierend das eigentlich ist. danke für diesen Denkanstoß.
Die Kunst sich unsichtbar zu machen
Kinderstube Natur: Falsch verstandene Tierliebe kann tödlich sein
djv Berlin- Die Natur gleicht im Frühling einer großen Kinderstube. Den Anfang...
Tag des Baumes am 25.04.2012
Der Tag des Baumes wurde 1952 zum ersten Mal in Deutschland begangen. Bundespräsident Theodor Heuss und Bundesminister Robert Lehr, der damalige...
Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Facebook. Mehr dazu rechts unter .